DAX geht fester ins Wochenende -- US-Börsen letztlich in Rot -- Apple steigert Umsatz und Gewinn -- BioNTech, Rüstungsaktien, Tesla, adidas, ASTA Energy, Novo Nordisk, NVIDIA, Gold und Silber im Fokus
Trump nominiert Kevin Warsh als neuen Fed-Chef. Infineon und ASML im Blick: Halbleiter-Titel stabilisieren sich nach turbulenter Handelswoche. Krypto-Markt bricht ein: Anleger fliehen in Scharen aus Bitcoin, Ethereum, Ripple & Co. ATOSS: Gewinn übertrifft Analystenerwartungen. Amazon vor Milliarden-Investment in OpenAI? Tesla-Aktie gefragt: SpaceX-Fusionen mit xAI und Tesla im Gespräch.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex verbuchte am Freitag Gewinne.
So eröffnete der DAX eröffnete die Sitzung bereits höher und baute seine Gewinne im Verlauf kräftig aus. Letztlich verabschiedete er sich 0,94 Prozent fester bei 24.538,81 Indexpunkten aus dem Handel.
Der TecDAX präsentierte sich vor dem Wochenende ebenfalls deutlich stärker, nachdem er tiefer gestartet ist. Sein Schlussstand: 3.613,85 Punkte (+1,03%).
Die am Vorabend nach Handelsschluss in den USA veröffentlichten Quartalszahlen von Apple belasteten den Tech-Sektor offenbar nicht zusätzlich. Am Freitag richteten sich die Blicke der Anleger unternehmensseitig zudem auf die Zahlen von adidas.
Daneben rückte die Ernennung des Nachfolgers für Notenbankchef Jerome Powell in den Fokus der Anleger: US-Präsident Donald Trump hat den früheren Fed-Gouverneur Kevin Warsh als neuen Fed-Chef nominiert.
Am Nachmittag standen außerdem Inflationsdaten aus Deutschland und den USA auf der Agenda.
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Die europäischen Börsen zeigten sich vor dem Wochenende stark.
Der EURO STOXX 50 legte nach einem marginal schwächeren Start letztlich kräftig zu. So ging er mit einem Plus von 0,78 Prozent bei 5.938,10 Zählern in den Feierabend.
Am Freitag lag der Fokus der Anleger unter anderem auf den am Vorabend nachbörslich vorgelegten Quartalszahlen von Apple. Später am Tag rückten außerdem die Inflationsdaten aus Deutschland und den USA in den Blick. Daneben stand die Ernennung eines Nachfolgers für Fed-Chef Jerome Powell im Fokus der Anleger: US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als neuen Fed-Chef vorgeschlagen.
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Vor dem Wochenende dominierten die Bären an den US-Börsen.
So eröffnete der Dow Jones die Sitzung etwas tiefer und verharrte auch im Verlauf im Minus. er verabschiedete sich schließlich 0,36 Prozent schwächer bei 48.892,47 Punkten ins Wochenende.
Deutlich schwächer zeigte sich der NASDAQ Composite, nachdem er zum Handelsstart bereits nachgegeben hatte. Letztlich verlor er 0,94 Prozent auf 23.461,82 Zähler.
US-Präsident Donald Trump hat Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell nominiert, was an den Märkten weitgehend erwartet worden war. Warsh war bereits in Trumps erster Amtszeit im Gespräch und hatte sich zuletzt für niedrigere Zinsen ausgesprochen, gilt laut SEB-Volkswirt Johan Javeus aus früheren Jahren jedoch als Inflationsfalke.
Zudem herrschte Vorsicht angesichts der wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran und der Sorge vor einer militärischen Eskalation. Das hohe geopolitische Schlagzeilenrisiko dämpfte die Risikobereitschaft am Aktienmarkt. Zudem richteten sich die Blicke auf die US-Erzeugerpreise sowie den Chicago-Einkaufsmanagerindex.
Die wichtigsten Märkte in Fernost zeigten sich vor dem Wochenende schwächer.
In Tokio notierte der Nikkei 225 zum Handelsende 0,10 Prozent tiefer bei 53.322,85 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite 0,96 Prozent auf 4.117,95 Einheiten nach.
In Hongkong verlor der Hang Seng letztlich deutliche 2,08 Prozent auf 27.387,11 Punkte.
Die meisten asiatischen Aktienmärkte notierten am Freitag im Minus, wobei insbesondere die Börsen in China unter Druck standen. Belastend wirkte vor allem der Technologiesektor, der bereits an der Wall Street nach deutlichen Verlusten bei Microsoft Schwäche gezeigt hatte. Nach der starken Entwicklung zu Jahresbeginn nutzten einige Investoren zudem das Monatsende für Gewinnmitnahmen, vor allem in China. Zusätzlich dämpften geopolitische Sorgen die Kauflaune. IG-Marktstratege Chris Beauchamp verwies laut Dow Jones auf Spekulationen über mögliche militärische Schritte der USA gegen den Iran am Wochenende. "Die Anzeichen deuteten darauf hin, dass die USA eine größere und längere Kampagne starten könnten, was unweigerlich die Befürchtung aufkommen lasse, dass Teheran Vergeltung üben werde", erklärte er.
In Japan ließ der Preisdruck etwas nach, doch die Kerninflation liegt weiterhin über dem Zielwert der Notenbank. Die Verbraucherpreise im Großraum Tokio fielen auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren. Gleichzeitig blieb der zugrunde liegende Inflationsdruck spürbar, sodass Erwartungen an eine straffere Geldpolitik bestehen bleiben. Die Industrieproduktion ging im Dezember erneut zurück, wenn auch weniger stark als von Ökonomen prognostiziert.
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