Trump-Zölle im Blick: DAX schließt im Minus -- Wall Street letztlich tiefer -- NVIDIA mit besser als erwarteten Zahlen -- Salesforce unter den Erwartungen -- Rheinmetall, RENK, eBay, C3.ai im Fokus
US-Regierung bewertet offenbar millionenschweren Moderna-Vertrag neu. Snowflake meldet überraschend starke Quartalszahlen. Shortseller nehmen AppLovin unter Beschuss - Daten von Meta gestohlen? Ausweitung der Verluste lässt IonQ-Anleger fliehen. HENSOLDT profitabler als in Aussicht gestellt. Sixt peilt besseres Jahr an - Dividende nach Gewinnrückgang gesenkt. AIXTRON zahlt weniger Dividende und gibt verhaltenen Ausblick. Nordex hat Margenerwartungen übertroffen.
Marktentwicklung
Der deutsche Aktienmarkt gab am Donnerstag nach.
So eröffnete der DAX schwächer und blieb auch anschließend tief in der Verlustzone. Letztlich ging es 1,07 Prozent abwärts auf 22.550,89 Zähler.
Auch der TecDAX präsentierte sich tiefrot, nachdem er schon leichter in den Donnerstagshandel gestartet war. Er fiel zum Handelsschluss 1,29 Prozent auf 3.799,44 Stellen.
US-Präsident Donald Trump plant Zölle in Höhe von 25 Prozent für Einfuhren aus der EU und will dies sehr bald auch offiziell bekannt geben. Die Marktreaktionen seien jedoch überschaubar, kommentierte dies Marktexperte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Denn die bisherige Präsidentschaft von Trump habe gezeigt, dass angekündigte Zölle nicht zwingend auch so in Kraft treten. Am Nachmittag verkündete Trump zudem, dass die geplanten Zölle von bis zu 25 Prozent gegen Kanada und Mexiko wie ursprünglich vorgesehen am 4. März in Kraft treten sollen. Zudem sollen auch die zusätzlichen Zölle von 10 Prozent auf Importe aus China ab dem 4. März gelten.
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Die europäischen Börsen verbuchten am Donnerstag Verluste.
So startete der EURO STOXX 50 leichter und rutschte im weiteren Verlauf noch tiefer ins Minus. Sein Schlussstand: 5.465,53 Punkte (-1,13 Prozent).
US-Präsident Donald Trump hat in der ersten Kabinettssitzung seiner Regierung angekündigt, dass es "sehr bald" US-Zölle für die EU in Höhe von "generell" 25 Prozent geben soll. Ein Sprecher der EU-Kommission, äußerte daraufhin, die EU werde "entschlossen und unverzüglich gegen ungerechtfertigte Hindernisse für den freien und fairen Handel reagieren....". Am Nachmittag verkündete Trump zudem, dass die ursprünglich vorgesehenen Zölle von bis zu 25 Prozent auf Kanada und Mexiko wie geplant am 4. März in Kraft treten werden. Zusätzlich sollen auch die 10-prozentigen Zölle auf Importe aus China ab diesem Datum in Kraft treten.Zur kompletten Index-Übersicht hier klicken
Die US-Börsen notierten am Donnerstag schwächer.
Der Dow Jones startete höher, rutscht im Späthandel jedoch in die Verlustzone und beendete den Tag 0,45 Prozent niedriger bei 43.239,19 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete fester, fiel schon kurz darauf jedoch ins Minus. Sein Schlussstand: 18.544,42 Stellen (-2,78 Prozent).
Die überraschend positiven Quartalszahlen von NVIDIA sorgten für Entspannung und rücken die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump etwas in den Hintergrund. Trump hatte Zölle von 25 Prozent auf Produkte aus der Europäischen Union angekündigt und der EU gleichzeitig vorgeworfen, die USA abzuzocken. Trump kündigte am Nachmittag zudem an, dass die ursprünglich geplanten Zölle von bis zu 25 Prozent gegen Kanada und Mexiko wie vorgesehen am 4. März in Kraft treten werden. Außerdem sollen auch die zusätzlichen Zölle von 10 Prozent auf Importe aus China ab diesem Datum gelten.
Dank der weiterhin starken Nachfrage nach Chips für KI-Anwendungen konnte NVIDIA im vierten Geschäftsquartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich steigern. Der US-Konzern übertraf dabei die Erwartungen der Analysten.
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An den asiatischen Börsen ging es am Donnerstag überwiegend aufwärts.
In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 mit einem Gewinn von 0,30 Prozent bei 38.256,17 Punkten.
Auf dem chinessischen Festland gewann der Shanghai Composite bis Handelsschluss 0,23 Prozent auf 3.388,06 Zähler.
In Hongkong verlor der Hang Seng hingegen letztlich 0,29 Prozent auf 23.718,29 Indexpunkte.
Die weltweit mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von KI-Schwergewicht NVIDIA waren gut aber nicht makellos ausgefallen.
Bremsend wirkten zudem Sorgen vor globalen Handelshemmnissen, nachdem US-Präsident Donald Trump US-Zölle für die EU von "generell" 25 Prozent in Aussicht gestellt hat.
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