DAX fällt letztlich zurück -- US-Börsen schließen schwächer -- Apple-CEO gibt das Ruder ab -- Deutsche Telekom erwägt wohl vollständige T-Mobile US-Übernahme -- D-Wave & Co., NVIDIA, Tesla im Fokus
Rüstungsproduktion kann laut Rheinmetall-Chef zügig steigen. Lufthansa streicht 20.000 Kurzstreckenflüge bis Oktober. Salzgitter erhöht nach starkem Quartal Prognosen für Gesamtjahr. UnitedHealth übertrifft Prognosen. EVOTEC: Dynamik im Aktionärskreis durch Goldman Sachs. DHL bleibt gelassen bei Kerosinrisiken. ITM Power profitiert von Förderung und Partnerschaft.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex konnte seine Gewinne am Dienstag nicht nachhaltig verteidigen.
Der DAX hat die Sitzung fester begonnen und bewegte sich zunächst auch anschließend leicht im Plus. Dann fiel er jedoch auf rotes Terrain zurück und beendete den Handel mit Verlusten von 0,6 Prozent bei 24.270,87 Punkten.
Auch der TecDAX legte zur Eröffnung zu, konnte seine positive Tendenz jedoch nur vorübergehend beibehalten. Sein Schlussstand: 3.709,02 Punkte (-0,06 Prozent).
Nach dem trüben Wochenauftakt, der maßgeblich von den hohen Ölpreisen belastet wurde, ließ sich am Dienstag erneut keine Entspannung beobachten. Die Nervosität unmittelbar vor dem Ende der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran blieb spürbar. Die Einschätzung von Donald Trump, eine Verlängerung der Waffenruhe ohne konkreten Deal sei sehr unwahrscheinlich, sorgte laut den Börsenexperten von Index Radar nicht gerade für Entspannung. Zugleich hätten sich Anleger inzwischen an eine scharfe öffentliche Rhetorik gewöhnt.
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Die europäischen Börsen drehten am Dienstag im Handelsverlauf ins Minus.
Der EURO STOXX 50 startete den Handelstag minimal höher und auch im weiteren Handelsverlauf ging es zunächst leicht nach oben. Am Nachmittag rutschte er dann jedoch auf rotes Terrain und beendete die Sitzung 0,73 Prozent leichter bei 5.939,00 Punkten.
Berichten zufolge soll der Iran Vermittlern signalisiert haben, ein Verhandlungsteam für eine zweite Runde der Friedensgespräche mit den USA nach Pakistan zu entsenden. Da eine offizielle Bestätigung aus Teheran jedoch noch aussteht, bleibt die Lage am Markt volatil und das "Schlagzeilenrisiko" entsprechend hoch - zumal US-Präsident Donald Trump bereits angekündigt hat, den am Mittwochabend auslaufenden Waffenstillstand nicht verlängern zu wollen, so Dow Jones Newswires.
Neben den geopolitischen Entwicklungen rückte am Nachmittag die US-Geldpolitik in den Fokus der Anleger. Der designierte neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh wurde vor dem Bankenausschuss des Senats angehört.
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Die Wall Street zeigte sich am Dienstag schwächer.
So eröffnete der Dow Jones die Sitzung mit einem Plus, fiel aber im Verlauf unter die Nulllinie und beendete die Sitzung schließlich 0,59 Prozent tiefer bei 49.149,38 Punkten.
Auch der NASDAQ Composite notierte zur Startglocke Prozent fester. Im Verlauf schmolzen die moderaten Gewinne jedoch dahin, letztlich ging es 0,59 Prozent abwärts auf 24.259,96 Zähler.
Die Frist für das Auslaufen der Waffenruhe am Mittwoch rückte näher und neue Signale zu möglichen Friedensgesprächen zwischen den USA und Iran fehlten. Unklar bleibt, ob beide Seiten überhaupt an den Verhandlungstisch zurückkehren.
"Die Arbeitshypothese der meisten Marktteilnehmer ist, dass wir eine Verlängerung der aktuellen Waffenruhe sehen werden", beschrieb Marktstratege Michael Brown von Pepperstone die aktuelle Stimmung. Beide Konfliktparteien hätten ein Interesse an einem Kriegsende, weshalb "die markige Rhetorik und die Schlagzeilen, die wir weiterhin hören, größtenteils darauf ausgerichtet, Verhandlungsspielraum zu gewinnen, statt den Konflikt erneut zu eskalieren".
Neben der geopolitischen Lage richtete sich der Blick der Investoren auch auf die künftige US-Geldpolitik. Der von Donald Trump nominierte Kandidat für den Vorsitz der US-Notenbank, Kevin Warsh, stellte sich im Senat den Fragen des Bankenausschusses.
Die Börsen in Asien verbuchen am Dienstag Gewinne.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 0,89 Prozent höher bei 59.349,17 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite derweil 0,07 Prozent auf 4.085,08 Indexpunkte.
In Hongkong verbuchte der Hang Seng schlussendlich ein Plus von 0,48 Prozent auf 26.487,48 Einheiten.
An den asiatischen und australischen Börsen herrschte am Dienstag eine abwartende Haltung. Während die Sorge über den weiteren Verlauf des Iran-Konflikts die Kurse vielerorts dämpfte, keimte gleichzeitig Hoffnung auf eine diplomatische Lösung auf. Laut dem Wall Street Journal sind für diese Woche neue Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran angesetzt. Der Druck auf die Verhandlungspartner wächst jedoch: US-Präsident Donald Trump beabsichtigt offenbar nicht, den am Mittwoch auslaufenden, zweiwöchigen Waffenstillstand zu verlängern. Im Vorfeld dieser richtungsweisenden Gespräche verzeichnen die Ölpreise bereits leichte Rückgänge.
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