Kraken-Experte: Bitcoin wieder bei 80.000 Dollar? Diese zwei Faktoren sollten Anleger im Blick behalten

Der Bitcoin-Kurs hat zuletzt deutlich zugelegt und nähert sich erneut einer psychologisch wichtigen Schwelle. Ein Analyst identifiziert dabei zwei zentrale Einflussfaktoren.
Werte in diesem Artikel
• Bitcoin-Kurs hat zuletzt deutlich zugelegt
• Kraken-Experte sieht zwei Haupttreiber, um 80.000-Dollar-Marke zu erreichen
• Geopolitische Lage im Nahen Osten und die Ertragskraft der US-Unternehmen entscheidend
Nachdem der Bitcoin in den vergangenen Monaten eine Phase der Konsolidierung durchlaufen hat, konnte er jüngst wieder merklich anziehen. Doch noch immer liegt der Bitcoin rund 40 Prozent unter seinem früheren Höchststand von 126.000 US-Dollar aus dem Oktober. Das liegt daran, dass trotz der jüngsten Erholung bislang ein klarer Auslöser für eine nachhaltige Rally fehlt.
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Nach Angaben von DL News identifizierte Matt Howells-Barby, Vizepräsident für Wachstum bei der Kryptobörse Kraken, nun jedoch zwei zentrale Treiber, die über die weitere Wertentwicklung der weltweit beliebtesten Kryptowährung entscheiden und sie über die psychologisch wichtige 80.000-Dollar-Marke hieven könnten.
Zwei makroökonomische Treiber im Fokus
Im Zentrum seiner Marktanalyse stehen laut dem Experten insbesondere die Entwicklung des Konflikts im Nahen Osten und die Stärke der Unternehmensgewinne in den USA. "Wenn die Unternehmensgewinne stark ausfallen und es Anzeichen für eine Entspannung der geopolitischen Lage gibt, würde ich erwarten, dass Bitcoin kräftig in Richtung 80.000 Dollar steigt", so der Experte. "Die Nachfrage ist da, aber im Moment braucht es einen Auslöser für einen Kursanstieg."
Damit rückt beim Bitcoin insbesondere das makroökonomische Umfeld in den Fokus: Sowohl geopolitische Risiken als auch die Gewinnentwicklung großer US-Unternehmen beeinflussen die Risikobereitschaft der Anleger - und damit auch die Nachfrage nach Kryptowährungen.
Makroumfeld bleibt prägend
Der Einfluss externer Faktoren zeigte sich auch schon in der jüngeren Kursentwicklung. Laut DL News war der vorherige Rückgang des Bitcoin-Preises unter anderem auf makroökonomische Unsicherheiten sowie Verkäufe großer Investoren zurückzuführen, die sich am historischen Vierjahreszyklus der Kryptowährung orientieren.
Inzwischen mehren sich aber Hinweise auf eine Stabilisierung des Institutionellen Interesses. So hätten Bitcoin-ETFs (basierend auf Daten von DefiLlama) seit Anfang März Zuflüsse von mehr als 2,3 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Diese Finanzprodukte ermöglichen es großen Vermögensverwaltern und Pensionsfonds, in regulierter Form in Bitcoin zu investieren, was kontinuierliche Kapitalzuflüsse in den Markt spült.
Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net
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