Trump verlängert Waffenruhe: DAX etwas tiefer -- US-Börsen fest - teils neue Rekorde -- DroneShield: Rekordquartal -- ITM Power, Rheinmetall, NEL, TUI, SAP, TMTG, Deutsche Telekom im Fokus
Deutsche Rohstoff AG hebt Dividende an. Siemens Energy-Aktie mit Rekordhoch. GE Vernova hebt Prognose an. HeidelDruck-Aktie setzt Achterbahnfahrt fort. Microsoft erweitert KI-Allianz mit Moody’s. Mutares schließt Kapitalmaßnahme ab. Musk zementiert Stimmrechte vor Rekord-IPO der SpaceX-Aktie. Anthropic im Fokus: Unbefugte hatten offenbar Zugang zu Super-KI - Trump äußert sich überraschend positiv.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex gab am Mittwoch leicht nach.
Der DAX eröffnete die Sitzung höher. Im Verlauf schwankte er zwischen Gewinn- und Verlustzone und tendierte zuletzt etwas tiefer. Schlussendlich ging es 0,31 Prozent auf 24.194,90 Punkte nach unten.
Der TecDAX eröffnete ebenso etwas fester, zeigte sich schon bald darauf jedoch in der Verlustzone. Sein Schlussstand: 3.668,88 Zähler (-0,85 Prozent).
Die überraschend verlängerte Waffenruhe im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sorgte kaum für neue Impulse. US-Präsident Donald Trump hatte erklärt, die Feuerpause auf unbestimmte Zeit auszudehnen und zunächst auf weitere Angriffe zu verzichten, bis Teheran einen abgestimmten Vorschlag zur Konfliktlösung vorlege. Die Seeblockade iranischer Häfen soll jedoch weiter gelten.
Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners sprach davon, dass sich die Phase des Abwartens verlängere. Direkte Gespräche seien vorerst nicht vorgesehen, auch wenn die Waffenruhe formal bestehen bleibe. Eine Annäherung zwischen beiden Seiten sei damit nicht erkennbar, gleichzeitig sei aber auch keine neue Eskalation zu beobachten.
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Anleger an den europäischen Börsen hielten sich zur Wochenmitte zurück.
Der EURO STOXX 50 startete mit einem Plus. Nachdem er zunächst an die Nulllinie fiel, rutschte er im weiteren Verlauf ins Minus, wo er den Tag auch 0,34 Prozent schwächer bei 5.910,21 Zählern beendete.
Die Anleger agierten vorsichtig, da die Lage im Nahen Osten weiterhin unsicher bleibt. Die für Islamabad angekündigten Gespräche zwischen den USA und dem Iran kamen letztlich nicht zustande, was die Zurückhaltung zusätzlich verstärkte.
Auch an der Wall Street zeigte sich zunächst Schwäche, die sich jedoch kurz nach Börsenschluss wieder teilweise ausglich. Analyst Michael Brown von Pepperstone führt dies auf eine Mitteilung von US-Präsident Trump zurück, in der eine zeitlich unbegrenzte Verlängerung der Waffenruhe in Aussicht gestellt wurde.
Brown geht davon aus, dass die öffentlichen Äußerungen beider Seiten derzeit vor allem taktischer Natur sind und eher der Positionierung in möglichen Verhandlungen dienen. Solange kein erneuter Eskalationsschub erkennbar sei, bleibe das Marktumfeld grundsätzlich gestützt und Rücksetzer könnten weiterhin auf Kaufinteresse treffen.
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An der Wall Street ging es zur Wochenmitte nach oben.
Der Dow Jones legte im Mittwochshandel 0,69 Prozent auf 49.490,65 Punkte zu.
Auch der NASDAQ Composite schloss höher - mit einem Plus von 1,64 Prozent bei 24.657,57 Punkten, nachdem es zwischenzeitlich bis auf 24.660,11 Punkte und damit neue Höhen nach oben ging.
Trotz der weiterhin unübersichtlichen Lage im Iran-Konflikt bewegten sich die wichtigsten US-Indizes auf Rekordniveaus zu. Anleger zeigten sich gegenüber den geopolitischen Risiken vergleichsweise gelassen. Im Zuge der laufenden Berichtssaison und zahlreicher überzeugender Quartalsergebnisse rückte vor allem der Technologiesektor wieder stärker in den Mittelpunkt. Marktbeobachter betonen, dass insbesondere die steigenden Gewinne von Halbleiterunternehmen wieder mehr Beachtung finden - zumal diese Entwicklung in vielen Kursen bislang noch nicht vollständig eingepreist ist.
Kurz vor dem Ende der vereinbarten Waffenruhe verlängerte US-Präsident Donald Trump diese, während die Blockade des iranischen Seehandels bestehen bleibt. Nun richtet sich der Blick darauf, ob die iranische Führung ihrerseits an der Feuerpause festhält. Laut Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank wird die Verlängerung des Waffenstillstands von den Anlegern mit gemischten Gefühlen aufgenommen.
Die Börsen in Asien präsentierten sich zur Wochenmitte uneins.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich 0,40 Prozent höher bei 59.585,86 Punkten.
Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite derweil 0,52 Prozent auf 4.106,26 Indexpunkte.
In Hongkong gab der Hang Seng dagegen um 1,22 Prozent auf 26.163,24 Einheiten nach.
Belastend wirkten vor allem die jüngsten Entwicklungen im Konflikt mit dem Iran: Gespräche zwischen Washington und Teheran kommen langsamer voran als erhofft. Gleichzeitig hat US-Präsident Donald Trump die Waffenruhe entgegen früherer Ankündigungen zeitlich offen verlängert, während die Blockade iranischer Häfen bestehen bleibt.
Investoren scheinen dennoch weiterhin auf eine diplomatische Lösung zu setzen. Am Energiemarkt zeigten sich die Preise weitgehend stabil und bewegten sich weiterhin unterhalb von 100 US-Dollar je Barrel.
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