Heute im Fokus

Dow erstmals über 50.000 Punkten -- DAX geht fester ins Wochenende -- Amazon, PayPal, Rüstungsaktien, D-Wave, Super Micro, DroneShield, Bitcoin & Co., Novo Nordisk, Strategy, Reddit im Fokus

aktualisiert 06.02.26 22:02 Uhr

Analysten erhöhen Kursziele für Infineon. Debatte um staatliche Verträge mit Palantir. Stellantis-Aktie bricht nach schwachen Zahlen ein. Siemens und Stadler erhalten Großauftrag. Toyota mit Rekordquartal. Bechtle mit starkem Schlussquartal. Nordex sichert sich Großaufträge. VINCI übertrifft Erwartungen. Bayer-Medikament senkt Schlaganfall-Risiko. Deutsche Bank und DHL: Neue Zusammenarbeit.

Marktentwicklung


Der deutsche Leitindex tendierte zum Wochenschluss höher.

Der DAX startete die Sitzung etwas tiefer, rutschte dann zeitweise deutlicher auf rotes Terrain, notierte anschließend jedoch im Plus. Er verabschiedete sich 0,94 Prozent stärker bei 24.721,46 Zählern ins Wochenende.
Der TecDAX zeigte sich dagegen zu Beginn marginal stärker und fiel dann in die Verlustzone. Im Tagesverlauf schrumpfte das Minus jedoch zusammen, sodass zum Börsenschluss noch ein Rückgang von 0,23 Prozent auf 3.619,60 Stellen verzeichnet wurde.

Nach dem Versuch einer Bodenbildung im DAX seit Donnerstagnachmittag ließen sich am Freitag leicht steigende Kurse beobachten. Am Vortag war der DAX zeitweise bis auf knapp 24.272 Punkte gefallen, konnte sich anschließend jedoch knapp oberhalb seines bisherigen Jahrestiefs stabilisieren.

Im US-Handel macht nun vor allem der deutliche Kursverlust bei Amazon sichtbar, wie präsent die Sorgen rund um Künstliche Intelligenz bei Investoren weiterhin sind. Der Konzern plant, in diesem Jahr etwa 200 Milliarden US-Dollar unter anderem in KI, Halbleiter, Robotik und Satellitentechnik zu investieren. Damit übertrifft Amazon sogar die ohnehin enorme Investitionssumme der Google-Mutter Alphabet, die am Mittwoch bekannt gegeben worden war.
"Der KI-Investitions-Kater verwandelt sich gerade in eine wilde Flucht", sagte Stephen Innes von SPI Asset Management laut dpa-AFX. Die aktuelle Marktstimmung wirke wie das Gegenbild zur Euphorie des Jahres 2021. "Die Anleger wollen schnellere Ergebnisse sehen", ergänzte Jefferies-Analyst Brent Thill mit Blick auf Amazon. Neben der Frage, ob und wann sich die gewaltigen KI-Ausgaben rentieren, belastet viele Unternehmen zudem der zunehmende Wettbewerbsdruck im KI-Sektor.

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