DAX letztlich stabil -- Wall Street schließt in Rot -- AMD-Zahlen besser als erwartet -- Super Micro Computer-Bilanz überzeugt -- PayPal, Siemens Energy, Novo Nordisk im Fokus
NVIDIA und Microsoft: Es kriselt zwischen OpenAI und NVIDIA - ChatGPT-Macher unzufrieden mit KI-Chips? Airbnb: EU will Städten schärfere Regeln für Ferienwohnungen ermöglichen. Nach vorübergehenden Machtwechsel: Siemens lauert auf die Pole-Position - SAP-Aktie bald abgelöst? Alphabet-Tochter Waymo stärkt Finanzen im Kampf um Robotaxis mit Tesla. Disney: Themenpark-Chef übernimmt Konzernruder.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex präsentierte sich im Handel am Dienstag letztlich kaum verändert.
Zu Beginn konnte der DAX noch zulegen, im Handelsverlauf gab er seine Gewinne jedoch vollständig ab und notierte letztlich 0,07 Prozent im Minus bei 24.780,79 Punkten.
Der TecDAX startete ebenfalls fester in die Sitzung und verblieb zunächst auf grünem Terrain. Im Laufe des Tages fiel er jedoch ebenfalls unter die Nulllinie und beendete die Sitzung 1 Prozent tiefer bei 3.605,72 Zählern.
Der DAX konnte am Dienstag zeitweise die Marke von 25.000 Punkten überschreiten, im Laufe des Tages drehte die Stimmung jedoch und die Gewinne schmolzen dahin. Am Vortag hatte der DAX nach einem nervösen Handelsstart zulegen können, gestützt von einer Beruhigung an den Gold- und Silbermärkten.
Die Experten der NordLB erklärten dennoch, dass sich unter Anlegern zunehmend die Erkenntnis durchsetze, dass sich an dem fundamental positiven Börsenumfeld nichts geändert habe. "Die zeitweise massiven Verluste am Edelmetall-Markt konnten das Börsenbarometer damit nicht nachhaltig belasten", schrieben sie. In Europa werteten sie außerdem positiv, dass in Frankreich nach monatelangem Ringen der Haushalt für 2026 beschlossen wurde.
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Die europäischen Börsen zeigten sich am Dienstag leichter.
Der EURO STOXX 50 startete die Sitzung noch im Plus und markierte im Handelsverlauf ein neues Allzeithoch. Im Laufe des Tages drehte er jedoch ins Minus und verabschiedete sich 0,2 Prozent schwächer bei 5.995,35 Punkten in den Feierabend.
Europas Börsen kamen am Dienstag im Handelsverlauf von den Tageshochs zurück. Die starken Gewinne der US-Tech-Werte hatten am Morgen auf die asiatischen Märkte gewirkt - in Europa allerdings nur zeitweise für Auftrieb gesorgt. Daneben hat der Abverkauf bei den Edelmetallen zunächst ein Ende gefunden. Positiv wurde das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien gewertet, zuvor hatte auch Europa einen Handelsdeal mit Indien geschlossen.
Im Fokus standen am Vormittag außerdem die Verbraucherpreise in Frankreich.
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Die US-Börsen verbuchten am Dienstag teils kräftige Verluste.
Der Dow Jones eröffnete die Sitzung etwas tiefer. Anschließend drehte er ins Plus und erreichte bei 49.653,13 Punkten ein neues Rekordhoch. Dann bewegte er sich jedoch deutlich auf rotem Terrain. Sein Schlussstand: 49.240,99 Punkte (-0,34 Prozent).
Der NASDAQ Composite legte zum Start leicht zu. Im Verlauf drehte er jedoch ins Minus und verbuchte zeitweise kräftige Verluste. Er beendete den Handel 1,43 Prozent leichter bei 23.255,19 Punkten.
In den Fokus der Anleger rückte am Dienstag die Berichtssaison. Geschäftsberichte und Unternehmensziele sorgen teils für deutliche Kursausschläge. PayPal verfehlte im Schlussquartal die Gewinnerwartungen und ersetzt nun CEO Alex Chriss durch Enrique Lores, bisher Leiter von HP Inc. Daneben hat der Technologiekonzern Palantir am Montag nachbörslich Zahlen vorgelegt. Analyst Brent Thill von Jefferies kommentierte laut dpa-AFX zur Quartalsbilanz: "Die geschäftliche Dynamik habe sich zum Jahresende 2025 auf breiter Front beschleunigt".
Die Kurse werden zudem vom anhaltenden Haushaltsstreit in den USA gebremst.
Die wichtigsten Märkte in Fernost verbuchten am Dienstag Aufschläge.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich um kräftige 3,92 Prozent stärker bei 54.720,66 Punkten und erreichte dabei einen neuen Rekord.
Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite unterdessen um 1,29 Prozent auf 4.067,74 Zähler an.
In Hongkong gewann der Hang Seng schlussendlich 0,22 Prozent auf 26.834,77 Punkte.
Rückenwind von der Wall Street hat die asiatischen Börsen deutlich nach oben getrieben. Steigende US-Aktienkurse und ein stabilerer Dollar lockten nach den kräftigen Verlusten vom Montag wieder Käufer an, vor allem in Japan. Der japanische Nikkei 225 wurde auf Rekordniveau gehandelt. Besonders gefragt waren in Japan stark gefallene Technologie- und Chiptitel.
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