Euro gibt zum US-Dollar erneut nach - Das sind die Gründe
Im New Yorker Handel sank die Gemeinschaftswährung Euro zuletzt auf 1,0850 US-Dollar. Damit fiel sie weiter von ihrem am Dienstag markierten Hoch seit Oktober zurück. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0833 (Mittwoch: 1,0897) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9231 (0,9177) Euro gekostet.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde gab am Donnerstag keine klaren Signale für das weitere Vorgehen der Notenbank. Es sei angesichts der erhöhten Unvorhersehbarkeit mit Blick auf die Zollpolitik nicht möglich, feste Verpflichtungen bei den Zinsen einzugehen. Die Unsicherheit um den Handelsstreit zwischen der EU und den USA und die Konjunkturdaten dürften laut Jordan Rochester den Euro kurzzeitig belasten. Die gelte trotz des in Deutschland im Bundestag beschlossenen Finanzpakets, das zuletzt den Euro gestützt hatte.
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NEW YORK (dpa-AFX)
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