Stehen Software-Aktien vor einem fulminanten Comeback?
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Trends machen Kurse und Kurse bewegen die Börsen. Wie groß die Schere zwischen Trends in verschiedenen Branchen sein kann, zeigte zuletzt der extreme Kontrast zwischen exponentiell steigenden Halbleiter-Werten und einer deutlichen Bewertungsanpassung im Software-Sektor.
Werte in diesem Artikel
Die Börse übertreibt immer in beide Richtungen - und genau hier könnte jetzt die nächste große Chance entstehen. Die richtige Trendauswahl ist das A und O für erfolgreiche Investmententscheidungen.
Nach dem Abverkauf im Software-Sektor durch andauernde Sorgen vor einer Disruption durch KI, zeichnet sich nun eine Kehrtwende ab. Der iShares Expanded Tech-Software Sector ETF (IGV) hat sich von seinen Tiefs wieder ordentlich gelöst. Stehen Software-Aktien also vor einem nachhaltigen Comeback? Die Antwort lautet ja - denn hinter diesem Turnaround steckt die kollektive Erkenntnis der Investoren: KI killt Software nicht, sie transformiert sie und schafft völlig neue, hochprofitable Umsatzströme.
Nvidia-Chef Jensen Huang brachte es jüngst auf den Punkt, indem er erklärte, dass KI-Agenten die Nutzung von Software-Tools massiv vervielfachen werden. Doch der Markt differenziert scharf. Die Gewinner dieses Umschwungs lassen sich hervorragend an den führenden Akteuren der Branche festmachen. In unserem Zertifikat Akrida Trends haben wir jüngst unser Engagement in diesem Sektor gezielt verstärkt, um von der Dynamik unmittelbar zu profitieren.
Die Treiber des Turnarounds: Drei strategische Gewinner-Segmente
1. Workflow-Revolutionäre: ServiceNow & Atlassian
Der eigentliche Kern des Software-Turnarounds spielt sich im Bereich der Unternehmensprozesse ab. Hier beweisen zwei Schwergewichte, dass KI der ultimative Wachstumsbeschleuniger für Plattformen ist, die tief in der operativen DNA von Firmen verankert sind.
ServiceNow (NOW): Das Unternehmen hat sich zur absoluten KI-Erfolgsstory im Cloud-Bereich entwickelt. Mit ihrer "Now Assist"-Plattform transformiert ServiceNow das IT-Service-Management. Statt Ticket-Wüsten manuell abzuarbeiten, übernehmen generative KI-Agenten die Falllösung. Da ServiceNow den konkreten geschäftlichen Mehrwert (wie 30 % schnellere IT-Prozesse) einpreist, gelingt ihnen eine der am schnellsten wachsenden KI-Monetarisierungen der gesamten Branche.
Atlassian (TEAM): Der Spezialist für Team-Kollaboration (Jira, Confluence) stand besonders stark unter Druck, da Entwickler-Tools als anfällig für KI-Disruption galten. Doch Atlassian nutzt den Turnaround für eine Gegenoffensive: Mit der tiefen Integration von Atlassian Rovo - einem KI-Agenten, der Unternehmensdaten durchsucht, Codes generiert und Workflows automatisiert - wandelt sich das Unternehmen vom reinen Dokumentations-Werkzeug zur intelligenten Kommandozentrale für Entwickler- und Business-Teams. Beide Unternehmen zeigen: Wer die "Datenhoheit" über die internen Prozesse eines Kunden besitzt, den kann eine externe KI nicht so leicht verdrängen.

2. Software für Hardware: Cadence Design Systems
Wer die Gewinner des KI-Booms sucht, darf nicht nur auf die Anwender schauen, sondern auf die gesamte Wertschöpfungskette. Als führender Anbieter von EDA-Software (Electronic Design Automation) liefert Cadence Design Systems (CDNS) die hochkomplexen Programme, mit deren Hilfe moderne Halbleiter und KI-Chips überhaupt erst designt werden können. Nach einer volatilen Marktphase hat Cadence die Skeptiker mit herausragenden Kennzahlen gestraft:
Ein massiver Umsatzsprung, prall gefüllte Auftragsbücher und das Phänomen der "Physical AI" - der Verknüpfung von Software mit realer Physik zur Optimierung von Next-Gen-Chips - treiben die Aktie an.

3. Der Plattform-Gigant: Microsoft
Der Tech-Riese aus Redmond zeigt exemplarisch, wie etablierte Software-Unternehmen die "SaaSpokalypse" überstanden haben. Zu Beginn der KI-Welle drückte die Angst auf die Kurse, dass generative KI traditionelle, mitarbeiterbasierte Software-Lizenzen ("Per-Seat-Pricing") überflüssig machen könnte. Wenn eine KI die Arbeit von mehreren Menschen erledigt, braucht ein Unternehmen schließlich weniger Lizenzen.
Microsoft (MSFT) kontert dieses Risiko erfolgreich durch das "Agentic AI"-Modell. Indem KI- Copiloten und autonome Agenten direkt in die Azure-Cloud und die Office-Infrastruktur integriert werden, wechselt Microsoft das Abrechnungsmodell: von der Abrechnung pro Kopf hin zur Abrechnung nach ergebnisorientiertem Mehrwert.
Fazit:
Der aktuelle Software-Turnaround ist keine klassische Flut, die alle Boote gleichermaßen hebt. Der Markt vollzieht eine gnadenlose Bereinigung.
Die Jagd nach Turnaround-Kandidaten im Software-Bereich ist lukrativ geworden - sofern man auf Unternehmen setzt, deren Software-Architektur entweder das Fundament der Hardware bildet oder die Arbeitsabläufe von Unternehmen unersetzbar steuert. Mit einer disziplinierten Aktienauswahl und klarem Risikofokus lässt sich dieser Transformations-Trend optimal monetarisieren.
Bei Akrida Capital setzen wir im Portfoliomanagement auf Gewinneraktien, die wir in einem intakten Trend erhöhen und die Gewinne laufen lassen. Underperformer oder Titel, die hinter unseren Erwartungen zurückbleiben, reduzieren wir hingegen bei Erreichen von Verlustschwellen konsequent. Als Portfoliomanager sind Sie Trainer ihrer eigenen WM-Mannschaft - starke Spieler stehen in der Startelf und schwächere müssen auf die Ersatzbank!
P.S.: Gold zeigte sich nach dem Ausverkauf der vergangenen Wochen zuletzt wieder deutlich fester? Entsteht hier gar ein neuer Trend? Mehr dazu beim nächsten Mal!
Wer gezielt wie ein Hedgefonds auf Trends an den Börsen setzen möchte, sollte sich das Akrida Trends (WKN UBS3AC / ISIN CH1463708078) Zertifikat genauer ansehen. Hier investieren wir mit einem konzentrierten Portfolio in bis zu zehn Aktien aus den aussichtsreichsten Trends.
Weitere Informationen unter: https://akridacapital.com/akrida-trends/.

Marko Graßmann ist Co-Portfolio Manager des Zertifikats "Akrida Trends" (ISIN:CH1463708078). Darüber hinaus berät er Family Offices und Hedgefonds bei der Aktienanlage. Marko begann seine Karriere im Portfolio Management der Allianz SE in München. Er ist Dipl.-Kaufmann (Univ. Bayreuth) und CFA charterholder seit 2011.
Übrigens: Atlassian und andere US-Aktien sind bei finanzen.net ZERO sogar bis 23 Uhr handelbar (ohne Ordergebühren, zzgl. Spreads). Jetzt kostenlos Depot eröffnen und Neukunden-Bonus sichern!
Bildquellen: Akrida Capital, Akrida Capital, Akrida Capital
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