BASF bietet Brüssel Zugeständnisse bei Nylon-Deal mit Solvay an

BASF bietet der EU-Kommission Zugeständnisse an, um deren Bedenken bei der geplanten Übernahme des Geschäfts mit Nylon-Vorprodukten von dem belgischen Konkurrenten Solvay auszuräumen.
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BASF habe angeboten, auf den Kauf bestimmter Teile des europäischen Polyamidgeschäfts von Solvay zu verzichten, teilte das Ludwigshafener Unternehmen mit. Darunter seien "Innovationskompetenzen und Produktionsanlagen von Solvay im Bereich von Zwischenprodukten und technischen Kunststoffen".
Die EU-Kommission prüfe nun dieses Angebot und unterziehe es vor Abschluss des Genehmigungsverfahrens einem Markttest.
BASF sieht seine strategischen Ziele der Übernahme weiterhin erfüllt, wenn es das Portfolio für technische Kunststoffe ergänzt, einen verbesserten Zugang zu wichtigen Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika erhält sowie die Wertschöpfungskette durch die Rückwärtsintegration bei wesentlichen Rohstoffen wie ADN (Adipodinitril) stärkt.
Am Vortag hatte die EU-Kommission die Entscheidung im Fusionskontrollverfahren noch einmal um 10 Werktage auf den 25. Januar 2019 verschoben, zum zweiten Mal nach einer Verschiebung vom 18. Dezember auf den 11. Januar. Damit verzögert sich die im September 2017 angekündigte Übernahme des Geschäfts weiter.
Im September 2017 hatte BASF mit Solvay einen Kaufvertrag über 1,6 Milliarden Euro für das Nylon-Geschäft geschlossen. Ursprünglich sollte die Transaktion jetzt bereits unter Dach und Fach sein. Brüssel sorgt sich jedoch um den Wettbewerb und leitete deshalb Ende Juni eine vertiefte Prüfung des Vorhabens ein. BASF würde nach der Übernehme wesentliche Teile der Handelsmärkte und Produktionskapazitäten auf allen Stufen der Nylon-Produktionskette kontrollieren, hatte die Kommission erklärt.
FRANKFURT (Dow Jones)
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Bildquellen: BASF, BASF SE
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