Aktien von Alibaba und Xiaomi legen zu: KI-Entwicklungen im Fokus

Nachdem die Aktien von Alibaba und Xiaomi zuletzt unter Druck gestanden hatten, geht es am Freitag aufwärts. Anleger konzentrieren sich offenbar mehr auf die KI-Strategie der Unternehmen.
Werte in diesem Artikel
• Aktien von Alibaba und Xiaomi zum Wochenausklang deutlich im Aufwind
• Alibaba mit KI-Taskforce nach Manager-Rücktritt
• Xiaomi plant neuen KI-Assistenten
Der eskalierende Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran hat seit Wochenbeginn die Aktienmärkte weltweit unter Druck gesetzt. So gaben auch die Aktien von Alibaba und Xiaomi zu Beginn der Woche klar nach. Am Freitag zeigten sie sich nun jedoch wieder deutlich stärker: So gewann die Alibaba-Aktie in Hongkong zeitweise 3,48 Prozent auf 130,70 HKD, während Anteilsscheine von Xiaomi um 3,79 Prozent auf 33,42 HKD anzogen.
Neben der allgemein zum Wochenausklang etwas besseren Stimmung der Anleger - der Hang Seng legt angesichts leicht fallender Ölpreise zeitweise um 1,72 Prozent zu - rückt auch die KI-Strategien der beiden Unternehmen wieder mehr in den Vordergrund, nachdem hier in den vergangenen Tagen über mehrere wichtige Entwicklungen berichtet wurde.
Umbruch in Alibabas KI-Abteilung
Bei Alibaba befindet sich die Abteilung rund um die Open-Source-KI Qwen derzeit in einem Umbruch. Am Mittwoch gab der bisherige Leiter der Sparte, Lin Junyang, via X überraschend seinen Rücktritt bekannt. Laut "Reuters" ist dies bereits der dritte Rücktritt eines Top-Managers bei Qwen in diesem Jahr.
me stepping down. bye my beloved qwen.
- Junyang Lin (@JustinLin610) March 3, 2026
Nachdem der Rücktritt die Alibaba-Aktie zur Wochenmitte deutlich belastet hatte, reagierte das Unternehmen inzwischen und rief eine neue, hochkarätig besetzte Taskforce ins Leben, was offenbar auch die Anleger wieder etwas beruhigt.
Die neue KI-Taskforce soll aus Alibaba-CEO Eddie Wu, Alibaba Group CTO Wu Zeming und Alibaba Cloud CTO Zhou Jingren bestehen und unternehmensweit Ressourcen koordinieren, um die KI-Entwicklungsstrategie zu stärken, heißt es bei "GuruFocus". Alibaba betonte dabei, dass die Weiterentwicklung von Basismodellen auch weiterhin eine zentrale strategische Priorität bleibe und man auch in Zukunft die Investitionen in Forschung und Entwicklung von KI ausweiten wolle, während gleichzeitig die Bemühungen zur Rekrutierung von Top-Talenten intensiviert werden solle, so die Nachrichtenseite weiter. Der Konzern signalisiert somit, dass KI trotz der jüngsten Rücktritte eine der wichtigsten strategischen Wetten des Unternehmens bleibt.
Xiaomi plant internationalen KI-Assistenten
Auch bei Xiaomi gab es in den letzten Tagen Neuigkeiten zum Thema KI. Wie Xiaomi-Präsident Lu Weibing gegenüber "CNBC" sagte, plane das Unternehmen, einen eigenen KI-Assistenten für ausländische Märkte einzuführen. "Wenn unsere Autos auf die internationalen Märkte kommen, werden Sie sehen, dass unsere KI-Agenten mit dabei sind", sagte Lu gegenüber dem US-Sender. Aktuell plant Xiaomi, im kommenden Jahr die ersten E-Autos in Europa anzubieten.
In China sind die Fahrzeuge des Unternehmens laut "CNBC" bereits mit dem KI-Assistenten Xiao ausgestattet, der auf intern entwickelten KI-Modellen basiert. Bei einem KI-Assistenten für den internationalen Markt sei laut Lu aber eine Partnerschaft mit der Alphabet-Tochter Google und der Einsatz ihrer Gemini-KI zusätzlich zum eigenen KI-Modell angestrebt.
Redaktion finanzen.net
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