US-Leitzins unverändert: DAX schließt etwas tiefer -- S&P 500 erstmals über 7.000er - US-Börsen wenig bewegt -- ASML: Umsatzsprung -- BYD, OHB, Starbucks, NVIDIA, Corning, Micron im Fokus
Geldwäsche-Verdacht: Razzia bei der Deutschen Bank. WACKER CHEMIE: Schwache Konjunktur führt zu hohem Verlust 2025. Handelskonflikte belasten LVMH - Gewinn sinkt. Airbus: Delta bestellt 31 Großraumflugzeuge fest. Amazon schließt kassenlose Mini-Supermärkte. Aroundtown: Unbefristete Schuldverschreibungen über 750 Millionen Euro begeben.
Marktentwicklung
Der deutsche Leitindex zeigte sich zur Wochenmitte im Minus.
Der DAX eröffnete die Sitzung marginal tiefer verbuchte auch im weiteren Verlauf Verluste. Er verabschiedete sich letztlich 0,29 Prozent niedriger bei 24.822,79 Punkten.
Der TecDAX notierte derweil im Plus, nachdem er minimal schwächer gestartet war. Er schloss 0,43 Prozent fester bei 3.729,10 Zählern.
Am Vortag legte der Leitindex zwischenzeitlich auf über 25.000 Punkte zu, gab dann jedoch wieder nach. Das vor rund zwei Wochen erreichte Rekordniveau von etwa 25.507 Punkten liegt vorerst außer Reichweite. Am Mittwoch rückt vor allem die bevorstehende Entscheidungen der US-Notenbank in den Fokus der Anleger. Eine weitere Zinssenkung wird dabei aktuell nicht erwartet. Darüber hinaus richten Anleger ihr Augenmerk auf den bevorstehenden Führungswechsel bei der Fed sowie den erheblichen politischen Druck, den US-Präsident Donald Trump auf Fed-Chef Jerome Powell ausübt.
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Die Anleger an den europäischen Börsen hielten sich am Mittwoch zurück.
Der EURO STOXX 50 präsentierte sich im Verlauf deutlich schwächer, nachdem er zum Start nur leicht nachgegeben hat. Sein Schlussstand: 5.941,62 Punkte (-0,88 Prozent).
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Fed-Sitzung am Abend. US-Präsident Trump hat erneut niedrigere Zinsen angekündigt und plant, zeitnah einen neuen Vorsitzenden für die US-Notenbank zu ernennen. Offen bleibt, wie Fed-Chef Jerome Powell und die weiteren Mitglieder auf diesen politischen Druck reagieren werden.
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Anleger an der Wall Street zeigten sich am Mittwoch unentschlossen.
Der Dow Jones beendete den Handelstag mit einem leichten Aufschlag von 0,03 Prozent bei 49.015,72 Punkten.
Der NASDAQ Composite konnte unterdessen leichte Gewinne einfahren und legte 0,17 Prozent auf 23.857,45 Punkte zu.
Der marktbreite US-Index S&P 500 konnte am Mittwoch erstmals runde Marke von 7.000 Punkten knacken.
Zunächst richteten sich die Blicke der Anleger auf die Geschäftszahlen mehrerer Unternehmen, bevor am Abend die Leitzins der US-Notenbank Fed in den Mittelpunkt rückte. Wie erwartet worden war, haben die Währungshüter vorerst keine weitere Senkung der Leitzinsen vorgenommen.
Besondere Aufmerksamkeit galt dem Streit um die Unabhängigkeit der Notenbank. Dieser spitzte sich zuletzt durch die Einleitung juristischer Schritte gegen Fed-Chef Jerome Powell zu, dessen Amtszeit im Mai endet. US-Präsident Donald Trump kritisiert die Geldpolitik der Fed bereits seit geraumer Zeit und strebt die Nominierung eines neuen Notenbankchefs an, der Zinssenkungen befürwortet.
Nach US-Börsenschluss legen die Technologiekonzerne Microsoft, Meta Platforms und Tesla Zahlen vor.
Die wichtigsten Märkte in Fernost präsentierzen sich zur Wochenmitte letztlich freundlich.
In Tokio notierte der Nikkei 225 letztlich marginale 0,05 Prozent höher bei 53.358,71 Punkten.Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite 0,27 Prozent auf 4.151,24 Einheiten.
In Hongkong verzeichnete der Hang Seng daneben ein Plus von 2,58 Prozent auf 27.826,91 Punkte.
Zur Wochenmitte tendierten die Börsen in Asien fester. Marktteilnehmer verwiesen jedoch auf eine gewisse Vorsicht im Vorfeld der am Abend anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank. Eine Lockerung der Geldpolitik gilt diesmal als unwahrscheinlich. Da die Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell sich ihrem Ende nähert, gehen viele Beobachter davon aus, dass er sich in seinen Äußerungen weniger zurückhaltend zeigen könnte als üblich.
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