DHL-CEO: US-Importzölle werden globale Lieferketten deutlich verändern

03.04.25 11:20 Uhr

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Von Ulrike Dauer

DOW JONES--Die neuen US-Importzölle der Trump-Administration werden DHL-CEO Tobias Meyer zufolge voraussichtlich weltweit zu geringeren Handelsvolumina mit den USA und neuen Lieferkettenstrukturen führen. Der Bonner Logistikkonzern sei aber vorbereitet, und die Volumen-Auswirkungen auf DHL selbst seien derzeit unklar. Sie hingen nicht zuletzt von den Entscheidungen der Kunden des Konzerns ab, sagte Meyer auf dem Kapitalmarkttag der DHL Group in London. Der Konzern selbst sei "zum US-Handel deutlich weniger exponiert als zum Rest der Welt".

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Meyer führte zum Vergleich als Beispiel die Erfahrungen mit dem Brexit an. Der Brexit habe anfangs zu niedrigeren Umsätzen durch niedrigere Volumina geführt, dies sei dann aber weitgehend durch zusätzliche Einnahmen im Zusammenhang mit Zolldienstleistungen kompensiert worden, sagte Meyer.

Handel sei komplex und tendiere dazu, sich anzupassen, so der CEO. Bereits im September habe DHL 20 Länder ausgewählt, die von den sich weltweit ändernden Lieferkettenstrukturen besonders profitieren dürften - auch im Zuge der US-Importzölle - und entschieden, in diesen Ländern die Investitionen deutlich zu erhöhen - zunächst in die Logistik-Infrastruktur, dann in kosteneffiziente Lieferketten. Die Erfahrungen, die der Konzern seitdem in den drei Ländern Indien, Malaysia und Mexiko gemacht hat, sollen nun in den anderen 17 Ländern repliziert werden, sagte Meyer.

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Im Schnitt will DHL den Umsatzbeitrag aus diesen 20 Ländern mit "geographischem Rückenwind" (GT) bis 2030 pro Jahr um mehr als 7 Prozent steigern. 2024 trugen diese 20 Länder laut Präsentation rund 20 Prozent zum Konzernumsatz bei, das Umsatzplus verglichen mit 2023 betrug 6,9 Prozent.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/mgo

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