Bitcoin und Co.: Goldman Sachs sieht möglichen Boden bei Kryptowährungen - aber mit Einschränkungen

Die US-Investmentbank Goldman Sachs macht den leidgeprüften Kryptoanlegern vorsichtig Hoffnung. Während Hinweise auf eine Bodenbildung zunehmen, bleibt das Umfeld fragil.
Werte in diesem Artikel
• Goldman Sachs erste Anzeichen für eine Stabilisierung am Kryptomarkt
• Diese Einschätzung gilt aber nur unter Vorbehalt
• Sinkende Handelsvolumina könnten weiterhin Druck ausüben
Die Preise für Kryptowährungen sind in den letzten Monaten erheblich eingebrochen. Die Ur-Cyberdevise Bitcoin beispielsweise hat zeitweise über 40 Prozent vom Allzeithoch verloren und notiert derzeit immer noch weit unter ihrem Höchststand im Oktober 2025 von mehr als 126.000 Dollar. Gerieben wurde dieser Abverkauf durch ein ganzes Bündel an Faktoren, darunter verzögerte Zinssenkungen US-Notenbank, geopolitische Spannungen, die hartnäckige Inflation sowie schwächere ETF-Zuflüsse zu Beginn des Jahres 2026.
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Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht nun aber anscheinend Anzeichen dafür, dass die Krypto-Kurse einen Tiefpunkt erreicht haben könnten. Sie zieht dabei Vergleiche mit historischen Mustern. Der Rückgang des Kryptomarktes habe in diesem Zyklus "in etwa den historischen Durchschnitt zwischen Höchst- und Tiefststand erreicht", wird aus einer Mitteilung von Goldman-Analyst James Yaro an Investoren zitiert. Wie Forbes weiter unter Berufung auf CNBC berichtet, verweisen die Analysten der US-Investmentbank auf technische Indikatoren und Marktstrukturen, die bei vergangenen Krisen typischerweise in Phasen einer Bodenbildung auftraten.
Angesichts dessen identifiziert Goldman Sachs auch mehrere Aktien aus dem Kryptoumfeld, die derzeit "attraktive Setups" aufweisen. Gemeint sind damit Unternehmen, deren Kursentwicklung eng mit der Entwicklung digitaler Assets verknüpft ist und die von einer möglichen Markterholung profitieren könnten. So stuft Goldman Sachs Robinhood, Figure Technology und Coinbase mit "Kaufen" ein.
Vorsicht trotz positiver Signale
Forbes weist jedoch gleichzeitig auf erhebliche Risiken hin. Demnach habe Goldman Sachs zwar einen möglichen Boden beim Bitcoin-Preis signalisiert, knüpfe diese Einschätzung jedoch an eine zentrale Einschränkung. Demnach warnte Yaro davor, dass die Handelsvolumina weiter sinken könnten. Diese geringe Handelsvolumina könnten den Kryptomarkt anfällig für plötzliche Schwankungen machen und Bitcoin und Co. damit weiter unter Druck setzen.
"Die Preise für Bitcoin und Kryptowährungen haben zwar möglicherweise ihren Tiefpunkt erreicht, doch könnten die Handelsvolumina noch etwas weiter sinken, auch wenn die Auswirkungen überschaubar erscheinen", argumentierte Yaro. "Tiefpunkte bei den Krypto-Handelsvolumina dauern in der Regel im Median drei Monate an, bevor es zu einer deutlichen Erholung kommt", so der Experte.
Trotz Anzeichen einer Stabilisierung müssen sich Anleger demnach wohl noch auf einige Monate der Unsicherheit einstellen. Das Schlimmste könnten sie zwar überstanden haben, von einer nachhaltigen Trendwende zu sprechen wäre aber wohl zu früh.
Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net
Dieser Text dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schließt jegliche Regressansprüche aus.
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