Devisenhandel

Euro legt zu - Türkische Lira setzt Talfahrt fort

10.01.17 08:22 Uhr

Euro legt zu - Türkische Lira setzt Talfahrt fort | finanzen.net

Der Euro hat am Dienstag im frühen Handel an die Vortagesgewinne angeknüpft und weiter zugelegt.

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184,0230 JPY -0,1470 JPY -0,08%

1,1802 USD 0,0003 USD 0,03%

1,1431 EUR 0,0005 EUR 0,04%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,10%

0,8472 EUR -0,0004 EUR -0,05%

43,9602 TRY 0,0402 TRY 0,09%

Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,0596 US-Dollar gehandelt und damit höher als am Vortag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0516 (Freitag: 1,0589) Dollar festgesetzt.

Starke Impulse am Devisenmarkt durch Konjunkturdaten sind im weiteren Tagesverlauf nicht zu erwarten. Lediglich in Frankreich werden Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Ralf Umlauf, Experte bei der Landesbank Helaba, rechnet zwar mit robusten Daten, aber nicht mit nennenswerten Marktreaktionen.

Turbulent geht es unterdessen auch weiterhin bei der türkischen Lira zu. Die Währung setzte ihre Talfahrt weiter fort, verlor im frühen Handel 1,7 Prozent an Wert und erreichte ein neues Rekordtief bei 3,7778 Lira je US-Dollar. Seit geraumer Zeit ist die Lira vor allem wegen Terroranschlägen und der politischen Unsicherheit unter Druck, die Anleger ihr Geld aus der Türkei abziehen lassen.

Eine Stabilisierung auf schwachem Niveau gab es dagegen beim Britischen Pfund, das am Vortag um rund einen Prozent nachgegeben hatte. Zuvor hatte die britische Regierungschefin Theresa May in einem Fernsehinterview bekräftigt, dass sie bei den Verhandlungen um den Brexit daran festhalten werde, die Kontrolle über die Immigration und die nationale Gesetzgebung zu sichern.

Aus China gab es am Dienstagmorgen Hinweise auf eine überraschend stark steigende Inflation, was etwas Druck von der Landeswährung Yuan nahm. Die Erzeugerpreise sind im Dezember so schnell wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr gestiegen. Dies spiegele "teilweise die Auswirkungen der Strukturreformen wider, die in einigen Sektoren zu einem Abbau der Kapazitätsüberschüsse führten", kommentiert Hao Zhou, Experte bei der Commerzbank. Andererseits sei es aber auch Ausdruck massiver Spekulationen mit Rohstoff-Terminkontrakten./tos/fbr

FRANKFURT (dpa-AFX)

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