Top-SUV

Preissenkungen bei Tesla: Model Y kostet nun weniger als das US-Durchschnittsauto

13.05.23 22:17 Uhr

Preissenkungen bei Tesla: Model Y kostet nun weniger als das US-Durchschnittsauto | finanzen.net

Der Elektroautobauer Tesla sorgt mit seinen enormen Preissenkungen in den USA seit Jahresbeginn für Schlagzeilen. Nun kostet der Top-SUV weniger als das US-Durchschnittsauto.

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• Gewinnrückgang im ersten Quartal um fast ein Viertel
• Model Y 759 US-Dollar weniger als durchschnittliches Neufahrzeug in den USA
• Argument für Rabatte: Zinserhöhungen der Notenbanken



Bereits sechs Mal seit Jahresbeginn hat der Elektrofahrzeughersteller Tesla in den USA seine Preise gesenkt. Die Strategie von CEO Elon Musk, höheres Umsatzwachstum über den Gewinn zu stellen, sehen Anleger und Analysten kritisch. In dem erst kürzlich veröffentlichten Quartalsbericht wurde deutlich, dass der Gewinn im ersten Quartal um fast ein Viertel zurückgegangen ist. Auch die Tesla-Aktie fiel nach Veröffentlichung der Zahlen deutlich.

Aggressive US-Kürzungen von Elon Musk

Wie Bloomberg berichtet, kostet das Model Y nun weniger als das typische Neufahrzeug in den USA. Das Basismodell ist bereits ab 46.990 US-Dollar erhältlich - 759 US-Dollar weniger als der durchschnittliche Betrag, den man in den USA für ein Neufahrzeug zahlen muss. Das Model Y ist ein Top-SUV und war im vergangenen Jahr das meistverkaufte Elektrofahrzeug.

Der Analyst von Morgan Stanley, Adam Jones, sieht in der Strategie von Musk eine aggressive Preispolitik. Einige Autohersteller könnten sich dadurch veranlasst sehen, ihr Investitionstempo in Elektrofahrzeuge zu verlangsamen, anstatt in einer unsicheren Wirtschaft in den Preiskampf mit Tesla zu gehen. "Wir fragen uns, ob das der Zeitpunkt ist, in dem die Vorstände der Fahrzeughersteller überdenken könnten, ob sie das Ausmaß und den Zeitpunkt ihrer Investitionspläne in die Elektromobilität zurückschrauben können", sagt Jonas gegenüber Bloomberg.

Das Hauptargument von Elon Musk für die Rabatte sind die Zinserhöhungen der Notenbanken, wie das Handelsblatt schreibt. Diese machen Preissenkungen notwendig. Denn die Notenbanken schwächen mit ihrer Zinsanhebung die Wirtschaft und sorgen für eine geringere Nachfrage nach Kapitalgütern wie Elektroautos. Im Umkehrschluss soll dadurch die Inflation gesenkt werden. Wie Business Insider berichtet, äußerte Musk in einer Telefonkonferenz gegenüber den Anlegern: "Wir sind der Ansicht, dass ein höheres Volumen und eine größere Flotte hier die richtige Wahl sind, im Gegensatz zu einem geringeren Volumen und einer höheren Marge". Dennoch fürchten sich Aktionäre vor einer Abwärtsspirale.

Deutschland mit zweiter Preissenkung

Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland sinken die Preise für die Modelle 3 und Y von Tesla zum zweiten Mal. Der Basispreis für das Model Y beträgt somit derzeit 44.890 Euro, für die Basisversion von Model 3 zahlt man 41.990 Euro. Carwow schreibt weiter, dass Brancheninsider zwei Gründe für die Rabatte sehen. Einerseits sei angesichts der hohen Marge bei Tesla auch mit einer Reduzierung des Preises noch ein hoher Gewinn pro Fahrzeug erzielbar, andererseits habe Tesla erhöhte Fertigungskapazitäten. Eine Anpassung der Preise helfe Tesla dabei, die Absatzziele zu erreichen.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Sergio Monti Photography / Shutterstock.com, Ken Wolter / Shutterstock.com

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