Updates zu Aixtron, Bayer, BMW und Daimler

Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co. angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 17.07.2015
AIR FRANCE-KLM
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Air France-KLM auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 7 Euro belassen. Dies schrieb Analystin Annelies Vermeulen in einer Studie zur Transportbranche vom Freitag. Die Airline dürfte im zweiten Quartal unter ihrem Geschäft in den Schwellenländern gelitten haben.
AIXTRON
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Aixtron vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 10 Euro belassen. Die starken Kursverluste der Aktie würden die derzeitigen Befürchtungen der Marktteilnehmer reflektieren, dass womöglich die Unternehmensziele für das laufende Geschäftsjahr gesenkt werden könnten, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Ein solches Szenario für den Spezialmaschinenbauer könne er nicht ausschließen, da sich Umsatz und Auftragseingänge
ASML
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für ASML auf "Overweight" belassen. Auch wenn der Halbleiterhersteller Intel den Start der 10nm-Wafer-Produktion verschoben habe, sollten sich Anleger deshalb keine Sorgen um den Chipindustrie-Zulieferer ASML machen, schrieb Analyst Francois Meunier in einer Studie vom Freitag. Die Niederländer hätten einen überraschend starken Umsatzausblick für das zweite Halbjahr 2016 gegeben und profitierten vom starken Dollar. Der Experte zeigte sich zudem weiter überzeugt, dass die Massenproduktion für die Lithographie-Systeme auf Basis extrem ultravioletter Strahlung (EUV) ab 2018 starten kann.
ASTRAZENECA
PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für AstraZeneca nach der zuletzt schwachern Kursentwicklung von 5800 auf 5500 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Die Aktie sei nun sehr attraktiv bewertet und biete das höchste Aufwärtspotenzial im breiten europäischen Pharmasektor, schrieb Analyst Simon Baker in einer Studie vom Freitag. Dabei unterschätze der Markt aktuell die künftige Gewinnentwicklung und die Medikamenten-Pipeline des britischen Konzerns. Der Experte rechnet mit einem Gewinnanstieg bereits im Jahr 2016, während der Markt noch von einem Rückgang bis 2018 ausgehe.
BAYER AG
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Bayer vor der Berichtssaison der großen europäischen Pharmakonzerne auf "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 150 Euro belassen. Bei Bayer dürfte der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 12 Milliarden Euro gestiegen sein, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer Studie vom Freitag. Im Fokus stünden unter anderem Aussagen zum Gerinnungshemmer Xarelto und zum Wirkstoff Finerenon zur Behandlung der sich verschlechternden chronischen Herzinsuffizienz.
BAYER AG
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Bayer vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 155 Euro belassen. Der Pharma- und Chemiekonzern dürfte über eine vergleichsweise bescheidene Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal berichten, schrieb Analyst Tim Race in einer Studie vom Freitag. Positive Währungseffekte sollten die Resultate sichtbar begünstigen, die wegen Zu- und Verkäufen aber nicht einfach mit dem Vorjahr vergleichbar seien.
BAYER AG
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Bayer vor der Präsentation von Geschäftszahlen für das zweite Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 148 Euro belassen. Der Fokus liege auf der Frage, inwieweit sich das Geschäft mit dem Blutverdünnungsmedikament Xarelto und mit Pflanzenschutzmitteln abgeschwächt habe, schrieb Analyst David Evans in einer Studie vom Freitag. Zudem habe wohl der Rückenwind von der Währungsseite abgenommen. Die Sparte MaterialScience aber dürfte sich stark entwickelt haben.
BHP BILLITON PLC
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat BHP Billiton auf "Buy" mit einem Kursziel von 1400 Pence belassen. Das seit Jahresbeginn gestiegene Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei vielen Bergbau-Aktien werfe die Frage auf, ob der Tiefpunkt bei den Gewinnen schon erreicht sei, schrieb Analyst Jatinder Goel in einer Branchenstudie vom Freitag. In früheren Abwärtszyklen habe sich das KGV im Einklang mit dem Kurs-Cashflow-Verhältnis entwickelt, was diesmal aber nicht der Fall sei. Weitere Kostensenkungen, Abschreibungen und eine höhere Verschuldung könnten helfen, diese Lücke zu schließen. Rio Tinto und BHP Billiton hätten noch Spielraum für zusätzliche Schulden. Ob sie diesen nutzten, sei bei den derzeit niedrigen Rohstoffpreisen aber fraglich.
BMW
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für BMW nach Absatzzahlen der europäischen Autobauer für Juni auf "Sell" belassen. Die gute Absatzdynamik in Europa halte an, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Freitag. Auch in den USA sei der Absatz dank stärkerer Anreize gestiegen. In Brasilien und Russland setze sich die Absatzschwäche dagegen fort, in China schrumpfe der Markt. Der Experte favorisiert unter den Autobauern Peugeot, Fiat Chrysler und Daimler. Bei BMW bemängelte er die inzwischen ältere Produktpalette und die Schwäche in China als Hemmschuh.
BMW
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für BMW auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 110 Euro belassen. Analyst Adam Jonas zählte die Papiere der Münchner in einer Branchenstudie vom Freitag zu den Favoriten der weltweiten Autobranche.
BT GROUP
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat BT Group am Freitag auf "Neutral" mit einem Kursziel von 485 Pence belassen. Die von der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom erwogene Abtrennung der BT-Infrastrukturabteilung Openreach zwecks eines besseren Wettbewerbs erscheine ihm unnötig und kontraproduktiv für BT sowie andere Branchenunternehmen, schrieb Analyst Simon Weeden in einer Studie zum britischen Telekommunikationssektor.
CONTINENTAL AG
ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für Continental mit Blick auf Marktdaten zur Absatzentwicklung im europäischen Reifengeschäft auf "Neutral" mit einem Kursziel von 210 Euro belassen. Das Wachstum in Europa sollte den Hannoveraner Reifenhersteller stützen, schrieb Analyst Alexander Haissl in einer Branchenstudie vom Freitag.
CREDIT SUISSE GROUP AG
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Credit Suisse vor Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 30 auf 29 Franken gesenkt. Er bezweifle, dass die großen Schweizer Banken für das zweite Quartal eindrucksvolle Zahlen vorlegen dürften, schrieb Analyst Matt Spick in einer Branchenstudie zu Schweizer Banken vom Freitag. Neben den gesamtwirtschaftlichen Sorgen der Branche dürfte die Entwicklung des Schweizer Franken die Gewinne und das verwaltete Vermögen belastet haben. Wegen des begrenzten Aufwärtspotenzials der Credit-Suisse-Aktien zu seinem überarbeiteten Kursziel habe er sein Anlagevotum gesenkt.
DAIMLER AG
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von Daimler nach Absatzzahlen der europäischen Autobauer für Juni auf der "Conviction Buy List" belassen. Die gute Absatzdynamik in Europa halte an, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Freitag. Auch in den USA sei der Absatz dank stärkerer Anreize gestiegen. In Brasilien und Russland setze sich die Absatzschwäche dagegen fort, in China schrumpfe der Markt. Der Experte favorisiert unter den Autobauern Peugeot, Fiat Chrysler und Daimler. Die Stuttgarter hätten in China im Vergleich mit der Konkurrenz zuletzt besonders gut abgeschnitten.
DEUTSCHE ANNINGTON
FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für Deutsche Annington (Deutsche Annington Immobilien SE) von 39 auf 34 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Mit dem Kauf von Südewo habe das Immobilienunternehmen seine herausragende Stellung in Deutschland noch gefestigt, schrieb Analyst Thomas Neuhold in einer Studie vom Freitag. In Verbindung mit der Kapitalerhöhung zur Finanzierung drohe jedoch eine leichte Gewinnverwässerung, die er nun eingerechnet habe.
DEUTSCHE POST AG
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Deutsche Post auf "Overweight" mit einem Kursziel von 35 Euro belassen. Dies schrieb Analystin Annelies Vermeulen in einer Studie zur Transportbranche vom Freitag. Die Präsenz in der Eurozone und Großbritannien dürfte den deutschen Logistikkonzern im zweiten Quartal gestützt haben. Das China-Geschäft dürfte allerdings etwas gebremst haben.
DEUTSCHE WOHNEN AG
DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach der Platzierung einer Unternehmensanleihe auf "Halten" mit einem Kursziel von 23 Euro belassen. Die angekündigte Refinanzierung sei zu günstigeren Bedingungen abgeschlossen worden als erwartet, schrieb Analyst Georg Kanders in einer Studie vom Freitag.
DEUTSCHE WOHNEN AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Deutsche Wohnen nach dem Abschluss der 1,5 Milliarden Euro schweren Refinanzierung auf "Buy" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Innerhalb der Branche stehe die Immobiliengesellschaft damit hinsichtlich Verschuldung und Finanzierungskonditionen am besten da, schrieb Analyst Thomas Rothäusler in einer Studie vom Freitag. Hinzu komme ein Immobilienportfolio, das ebenfalls das Beste seiner Klasse sei. Die Refinanzierung sollte sich im kommenden Jahr mit 33 Millionen Euro positiv auf die für Immobilienunternehmen wesentliche Kennziffer FFO (Funds From Operations) auswirken - also 3 Millionen Euro mehr als ursprünglich vom Unternehmen angepeilt.
DRAEGERWERK
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Drägerwerk nach einer Verringerung der Unternehmenziele und vorläufigen Zahlen von 100 auf 90 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Hold" belassen. Die aktuelle Schwäche des Aktienkurses sei keine Einstiegsgelegenheit, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Freitag. Die Gewinnwarnung habe all die optimischtischen Anleger, die die Aktie in der Vergangenheit in die Höhe getrieben hätten, eines Besseren belehrt. Sie habe ihre Bewertung angepasst und entsprechend das Kursziel gesenkt.
DRAEGERWERK
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat Drägerwerk nach vorläufigen Zahlen von "Buy" auf "Hold" abgestuft und das Kursziel von 120 auf 88 Euro gesenkt. Die Bilanz des zweiten Quartals sei schwach ausgefallen und der Jahresausblick von dem Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern gesenkt worden, schrieb Analyst Gunnar Romer in einer Studie vom Freitag. Zwar seien die Umsätze und Auftragseingänge stark gewesen, doch die Margen hätten unter anderem wegen höherer Kosten geschwächelt. Die beibehaltenen mittelfristigen Unternehmensziele bis 2019 erschienen nun herausfordernd.
ELRINGKLINGER AG
HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für ElringKlinger auf "Buy" mit einem Kursziel von 28 Euro belassen. Während der Automarkt in Europa weiter wachse, schrumpfe er weiter in China, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Branchenstudie vom Freitag. Daher habe er seine Jahresschätzung 2015 für Europa angehoben und for China gesenkt. Die starke Pkw-Absatzentwicklung in der Europäischen Union im Juni und die angehobene Prognose des Branchenverbands Acea seien auch für den Zulieferer ElringKlinger positiv. Dank seiner starken Produktneuheiten im Bereich der "grünen Mobilität" sollte sich Elring sogar besser als der weltweite Automarkt entwickeln.
EON AG
LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für Eon auf "Reduce" mit einem Kursziel von 11 Euro belassen. Die Anstrengungen des Versorgers, die Attraktivität seiner Energieerzeugungssparten im Hinblick auf eine Abspaltung von Uniper als neues Unternehmen zu steigern, scheine zu Lasten des Dividendenpotenzials zu gehen, schrieb Analystin Verity Mitchell in einer Studie vom Freitag. Für zentral hält sie zudem die Frage, ob die Milliarden-Rückstellungen hinsichtlich des Atomausstiegs ausreichend bemessen sind.
ERICSSON B
LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Ericsson (Telefon AB LMEricsson (B)) nach Zahlen für das zweite Quartal von 90 auf 85 Schwedische Kronen gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Positive Währungseffekte hätten die schwachen zu Grunde liegenden Geschäftstrends beim schwedischen Netzwerkausrüster verdeckt, schrieb Analyst William Howlett in einer Studie vom Freitag. Zwar seien die Umsätze um zwölf Prozent gestiegen. Ohne den Einfluss der Devisenkurse hätten sie aber um sechs Prozent nachgegeben. Zudem dürfte der Wettbewerbsdruck wegen der anstehenden Fusion zwischen Nokia und Alcatel-Lucent steigen.
FIAT CHRYSLER
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von Fiat Chrysler nach Absatzzahlen der europäischen Autobauer für Juni auf der "Conviction Buy List" belassen. Die gute Absatzdynamik in Europa halte an, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Freitag. Auch in den USA sei der Absatz dank stärkerer Anreize gestiegen. In Brasilien und Russland setze sich die Absatzschwäche dagegen fort, in China schrumpfe der Markt. Der Experte favorisiert unter den Autobauern Peugeot, Fiat Chrysler und Daimler. Peugeot und Fiat Chrysler profitierten von ihrer Restrukturierung und dürften bei einer Branchenkonsolidierung vorteilhaft positioniert sein.
FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für FMC (Fresenius Medical Care) von 66 auf 85 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Sie erwarte Rückenwind von der Währungsseite und habe unter anderem aus diesem Grund ihre Gewinn- und Umsatzprognosen für den Dialysespezialisten erhöht, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Freitag. Zudem berücksichtigte Dubajova ermutigende Aussagen des Unternehmens zum Wachstum der Sparte Versorgungsmanagement. Allerdings böten die Papiere nur ein begrenztes Aufwärtspotenzial, so dass es bei dem "Neutral"-Votum bleibe.
FRESENIUS SE
FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Fresenius (Fresenius SECo) vor Zahlen von 58 auf 67 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Analyst Christoph Schöndube rechnet laut einer Studie vom Freitag mit einem weiterhin dynamischen Umsatzwachstum beim Medizinkonzern und einem deutlichen Zuwachs beim operativen Ergebnis (Ebit). Treiber dürfte vor allem die Tochter Kabi sein, deren positiver Entwicklungstrend angehalten haben sollte. Nach dem jüngsten Kursanstieg sollte aber ein Großteil der erwarteten guten Entwicklung des zweiten Quartals bereits eingepreist sein.
FRESENIUS SE
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat Fresenius SE (Fresenius SECo) aus Bewertungsgründen von "Buy" auf "Neutral" abgestuft, das Kursziel aber von 52 auf 66 Euro angehoben. Seit Jahresbeginn habe sich die Aktie des Medizinkonzerns im Branchenvergleich mit am besten entwickelt, schrieb Analystin Veronika Dubajova in einer Studie vom Freitag. Die starke Gewinndynamik erscheine inzwischen aber eingepreist.
GENERAL ELECTRIC CO
NEW YORK - General Electric (GE) hat sich aus Sicht der französischen Bank Societe Generale (SocGen) im zweiten Quartal solide entwickelt. Das Management habe die Entscheidungen gut umgesetzt und der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) habe die eigenen Erwartungen wie auch die des Marktes übertroffen, schrieb Analyst Henry Kirn in einer Studie vom Freitag. Er ließ seine Einstufung der Aktie bei "Hold" mit einem Kursziel von 29 (Kurs: 27,25) US-Dollar.
GIVAUDAN AG
FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Givaudan nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 1900 Franken belassen. Der Aromenhersteller habe die Erwartungen an Profitabilität und Ergebnis im ersten Halbjahr übertroffen, schrieb Analyst Patrick Jnglin in einer Studie vom Freitag.
GLAXOSMITHKLINE
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für GlaxoSmithKline vor der Berichtssaison der großen europäischen Pharmakonzerne auf "Buy" mit einem Kursziel von 1800 Pence belassen. Für GlaxoSmithKline erwarte er für das zweite Quartal im Jahresvergleich ein Umsatzplus von 7 Prozent auf 5,9 Milliarden Pfund, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer Studie vom Freitag. Im Fokus stünden Aussagen zum Medikament Breo gegen Atemwegserkrankungen.
GLAXOSMITHKLINE
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für die Aktien des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline von 1500 auf 1400 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Angesichts des aktuellen Gegenwindes von der Währungsseite werde der Kerngewinn je Aktie (Core EPS) vor 2018 voraussichtlich kaum den Wert von 80 Pence überschreiten, schrieb Analystin Alexandra Hauber in einer Studie vom Freitag. Im zweiten Quartal dürfte das Core EPS bei 16,25 Pence liegen. Hauber senkte ihre Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre bis 2020 um 5 bis 10 Prozent.
GRENKELEASING
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für GRENKELEASING vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 150 Euro belassen. Die Ergebnisse des zweiten Quartals dürften seine optimistischen Jahresprognosen bestätigen, schrieb Analyst Malte Räther in einer Studie vom Freitag. Er liegt mit seinen Schätzungen für den Leasingspezialisten um rund 6 Prozent über dem Unternehmensausblick.
HENKEL VORZUEGE
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Henkel (Henkel vz) von 96 auf 94 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Sell" belassen. Nach schwächeren Daten zur Industrieproduktion blicke sie nun skeptischer auf das Industrieklebstoff-Geschäft, schrieb Analyst Mitch Collett in einer Studie vom Freitag. Die Nachfrage dürfte sinken, so dass die Sparte ihr Ziel für das Wachstum aus eigener Kraft in diesem Jahr verfehlen könnte. Collett senkte seine Prognosen für den Gewinn je Aktie in diesem und dem kommenden Jahr.
HHLA HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für HHLA (Hamburger Hafen und Logistik) auf "Underweight" mit einem Kursziel von 14,50 Euro belassen. Dies schrieb Analystin Annelies Vermeulen in einer Studie zur Transportbranche vom Freitag.
IAG EURO
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für IAG (Borland Software) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 9,15 Euro belassen. Dies schrieb Analystin Annelies Vermeulen in einer Studie zur Transportbranche vom Freitag. Ihre Präsenz in der Eurozone und Großbritannien dürfte die Airline im zweiten Quartal gestützt haben.
INFINEON TECHNOLOGIES AG
MÜNCHEN - Die Baader Bank hat die Einstufung für Infineon (Infineon Technologies) vor Zahlen und nach Aussagen des Wettbewerbers Fairchild Semiconductor auf "Buy" mit einem Kursziel von 13 Euro belassen. Da der US-Chiphersteller von einer unerwartet schwachen Nachfrage im Zusammenhang mit Samsung-Smartphones berichtet habe, sei auch beim deutschen Halbleiterproduzenten ein durchwachsenerer Quartalsbericht möglich, schrieb Analyst Günther Hollfelder in einer Studie vom Freitag. Auch der jüngste Verkaufsrückgang der Premiumhersteller auf dem chinesischen Automarkt könnte Spuren hinterlassen. Es sei schwer zu sagen, ob die Lage in China bereits Einfluss auf Infineons Prognose zum Schlussquartal habe.
K+S
LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für K+S (K+S) von 31,50 auf 37,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Hold" belassen. Ein Übernahmeangebot in Höhe von 41 Euro durch die kanadische Potash erscheine aus einigen Gründen vorstellbar, schrieb Analyst Yonah Weisz in einer Studie vom Freitag. Er zieht hiervon einen Abschlag von 10 Prozent wegen der Kartellrisiken ab.
KLÖCKNER & CO
FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Klöckner & Co (KlöcknerCo) vor Zahlen von 10,50 auf 10,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Kaufen" belassen. Wegen der schlechter als erwartet laufenden US-Stahlkonjunktur habe er seine Schätzungen für den diesjährigen operativen Gewinn (Ebitda) des Stahlhändlers reduziert, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie vom Freitag. Das operative Ergebnis (Ebitda) für das zweite Quartal dürfte aber im oberen Bereich der Prognosespanne liegen.
KRONES AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat das Kursziel für Krones von 104 auf 125 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Marktteilnehmer unterschätzten derzeit die anstehenden Änderungen in der Geschäftsleitung des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Donnerstag. Diese könnten zu weiteren Restrukturierungsmaßnahmen führen und damit zu einer weiteren Verbesserung der Margen. Die Ziele für das Umsatzwachstum seien zudem in Reichweite und die Prognose für die Gewinnmargen vor Steuern (EBT) wirkten sogar zurückhaltend. Das neue Kursziel beinhalte ein Aufwärtspotenzial für die Aktien von nahezu 30 Prozent.
LINDE AG
HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für Linde vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 224 Euro belassen. Die bereits zum Jahresauftakt gezeigte gute Umsatzdynamik sollte sich fortgesetzt haben, schrieb Analyst Nils-Peter Gehrmann. Währungseffekte dürften für Rückewind beim Industriegase-Konzern sorgen. Restrukturierungskosten sollten das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) sowie den Überschuss zwar belastet haben, diese Maßnahmen dürften aber im ersten Halbjahr abgeschlossen worden sein. Linde dürfte seine Jahresprognose bestätigen. Die jüngste Schwäche des Aktienkurses könne eine Einstiegschance sein.
LUFTHANSA AG
FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat die Einstufung für Lufthansa (Deutsche Lufthansa) vor Zahlen zum zweiten Quartal von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 11,00 auf 13,50 Euro angehoben. Analyst Zafer Rüzgar rechnet laut einer Studie vom Freitag mit soliden Resultaten. Der Umsatz und das bereinigte operative Ergebnis sollten zum Teil deutlich gestiegen sein, wobei insbesondere das Passagiergeschäft der Fluggesellschaft und die Tochter Swiss Gewinntreiber gewesen sein sollten. Der Experte hob seine Gewinnprognosen je Aktie bis 2016 an.
LUFTHANSA AG
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für die Lufthansa (Deutsche Lufthansa) auf "Underweight" mit einem Kursziel von 11,85 Euro belassen. Dies schrieb Analystin Annelies Vermeulen in einer Studie zur Transportbranche vom Freitag. Die Airline dürfte im zweiten Quartal unter ihrem Geschäft in den Schwellenländern gelitten haben.
MERCK KGAA
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Merck KGaA (Merck) vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 105 Euro belassen. Der Chemie- und Pharmakonzern dürfte für das zweite Quartal wegen positiver Währungseffekte über gestiegene Umsätze berichten, schrieb Analyst Daniel Wendorff in einer Studie vom Freitag. Die Darmstädter sollten ihre Unternehmensziele bestätigen.
NOVO-NORDISK AS
ZÜRICH - Die schweizerische Bank Credit Suisse hat das Kursziel für Novo Nordisk von 320 auf 370 DKK angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Zwar sei der auf die Diabetesversorgung spezialisierte dänische Pharmakonzern im Branchenvergleich überbewertet, schrieb Analystin Dilraj Judge in einer Studie vom Freitag. Die Anleger bevorzugten aber weiter Unternehmen mit einer sehr gut vorhersagbaren Gewinnentwicklung.
NOVO-NORDISK AS
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Novo-Nordisk vor der Berichtssaison der großen europäischen Pharmakonzerne auf "Buy" mit einem Kursziel von 420 dänische Kronen belassen. Der norwegische Diabetesspezialist dürfte dank positiver Währungseffekte starke Geschäftszahlen für das zweite Quartal präsentieren, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer Studie vom Freitag. Beim Umsatz erwartet Parekh im Jahresvergleich ein Plus von 25 Prozent auf 27 Milliarden Kronen. Im Fokus stünden Aussagen zum Präparat Tresiba.
ORANGE
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Orange SA vor Zahlen zum zweiten Quartal auf "Conviction Buy List" mit einem Kursziel von 19,50 Euro belassen. Die Anleger dürften ihren Fokus wieder auf die Frage legen, ob der französische Telekomkonzern seine Fundamentaldaten deutlich verbessern könne, schrieb Analyst Andrew Lee in einer Studie vom Freitag. Seiner Meinung nach dürfte das Unternehmen im zweiten Halbjahr auf den Wachstumspfad zurückkehren.
PEUGEOT
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Aktie von Peugeot nach Absatzzahlen der europäischen Autobauer für Juni auf der "Conviction Buy List" belassen. Die gute Absatzdynamik in Europa halte an, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Freitag. Auch in den USA sei der Absatz dank stärkerer Anreize gestiegen. In Brasilien und Russland setze sich die Absatzschwäche dagegen fort, in China schrumpfe der Markt. Der Experte favorisiert unter den Autobauern Peugeot, Fiat Chrysler und Daimler. Peugeot und Fiat Chrysler profitierten von ihrer Restrukturierung und dürften bei einer Branchenkonsolidierung vorteilhaft positioniert sein.
PEUGEOT
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat die Einstufung für Peugeot auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 14 Euro belassen. Die Franzosen hätten im Juni insgesamt starke Absatzzahlen erzielt, schrieb Analyst Adam Jonas in einer Studie zur Autobranche vom Freitag. Der Abschwung in China habe aber durch ein enorm starkes Abschneiden ein Europa ausgeglichen werden müssen.
PFEIFFER VACUUM
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Pfeiffer Vacuum (Pfeiffer Vacuum Technology) vor Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 87 Euro belassen. Die Ergebnisse für das zweite Quartal sollten beim Auftragseingang, Umsatz und operativen Gewinn (Ebit) die solide Dynamik des Turbopumpen- sowie Halbleitergeschäfts wiedergeben, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Freitag. Wegen der Auftragsrückstände und der guten Einschätzbarkeit für das zweite Halbjahr sollte das Management die Unternehmensziele für das Gesamtjahr bestätigen.
POTASH CORP
LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat das Kursziel für Potash von 38,75 auf 37,75 US-Dollar gesenkt und die Einstufung auf "Buy" belassen. Ein formelles Übernahmeangebot für den Wettbewerber K+S für 41 Euro je Aktie sei plausibel, schrieb Analyst Yonah Weisz in einer Studie vom Freitag und verwies auf erreichbare Umsatzsynergien. Sollte Potash K+S übernehmen, wäre das neue Unternehmen 41,85 Dollar pro Aktie wert. Ohne den Zukauf seien es nur 36,5 Dollar.
RHÖN-KLINIKUM AG
DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für RHÖN-KLINIKUM auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 29 Euro belassen. Die Übernahme der Klinik Bad Neustadt wäre als leicht positiv zu werten, schrieb Analyst Volker Braun in einer Studie vom Freitag.
RIO TINTO
FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für Rio Tinto nach dem Produktionsbericht von 3150 auf 2850 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Während Produktion, Absatz und Währungsentwicklung im ersten Halbjahr positiv zur Geschäftsentwicklung des Bergbaukonzerns beigetragen haben sollten, dürften die Rohstoffpreise deutlich belastet haben, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Freitag. Der Konzern dürfte daher für das erste Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang vermelden. Der Experte kürzte seine Gewinnprognosen je Aktie bis 2016.
RIO TINTO
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Rio Tinto nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 3600 Pence belassen. Der Bergbaukonzern habe gute Ergebnisse für das zweite Quartal geliefert, aber seine Unternehmensziele für das ganze Jahr beschnitten, schrieb Analyst Rob Clifford in einer Studie vom Freitag. Die Eisenerzproduktion sei trotz Wettereinflüssen besser als erwartet ausgefallen, das Produktionsziel dennoch gesenkt worden. Dieses entspreche nun der Jahresprognose des brasilianischen Konkurrenten und Branchenprimus Vale. Laut dem Experten könnten nun die Segel für eine Ablösung bei der Marktführung gesetzt sein.
RIO TINTO
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Rio Tinto auf "Buy" mit einem Kursziel von 2800 Pence belassen. Das seit Jahresbeginn gestiegene Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) bei vielen Bergbau-Aktien werfe die Frage auf, ob der Tiefpunkt bei den Gewinnen schon erreicht sei, schrieb Analyst Jatinder Goel in einer Branchenstudie vom Freitag. In früheren Abwärtszyklen habe sich das KGV im Einklang mit dem Kurs-Cashflow-Verhältnis entwickelt, was diesmal aber nicht der Fall sei. Weitere Kostensenkungen, Abschreibungen und eine höhere Verschuldung könnten helfen, diese Lücke zu schließen. Rio Tinto und BHP Billiton hätten noch Spielraum für zusätzliche Schulden. Ob sie diesen nutzten, sei bei den derzeit niedrigen Rohstoffpreisen aber fraglich.
RIO TINTO
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für Rio Tinto nach der Vorlage von Produktionsdaten für das zweite Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 2850 Pence belassen. Angesichts ungünstiger Wetterbedingungen habe der Konzern etwas weniger Eisenerz gefördert als erwartet, schrieb Analyst Myles Allsop in einer Studie vom Freitag. Allsop nahm keine wesentlichen Änderungen an seinen Gewinnschätzungen vor. Angesichts der Bewertung und des Rohstoff-Mixes bevorzugt der Analyst die Anteilsscheine des Wettbewerbers BHP Billiton.
RIO TINTO
LONDON - Das Analysehaus S&P Capital IQ hat das Kursziel für Rio Tinto nach Produktionsergebnisseen für das zweite Quartal von 2900 auf 2750 Pence gesenkt und die Einstufung auf "Hold" belassen. Dies schrieb Analyst William King in einer Studie vom Donnerstag.
ROYAL DUTCH SHELL B
PARIS - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat das Kursziel für die B-Aktien von Royal Dutch Shell von 2500 auf 2370 Pence gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Shells Übernahmeangebot für die BG Group habe zu einer scharfen Abwertung im Vergleich zum Markt, der Branche und den führenden Vergleichswerten geführt und spiegele Skepsis wider, schrieb Analystin Irene Himona in einer Studie vom Donnerstag. Mittelfristig, nachdem der Zukauf abgeschlossen sei, dürften die erwarteten Synergien eine Neubewertung antreiben.
RWE AG
LONDON - Die britische Investmentbank HSBC hat die Einstufung für RWE auf "Reduce" mit einem Kursziel von 18 Euro belassen. Die geringen Investitionen des Essener Versorgers zeigten, dass dessen Priorität darauf liege, dem kurzfristigen Gegenwind zu entkommen, schrieb Analystin Verity Mitchell in einer Studie vom Freitag. Die Anstrengungen, das Wachstum zu steigern seien kaum der Rede wert. Sie vermisse ernsthafte Wachstumsinitiativen.
SAF-HOLLAND
HAMBURG - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat die Einstufung für SAF-Holland auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Euro belassen. Weder die Erholung auf dem europäischen Pkw-Markt noch die schwächelnde Nachfrage nach Autos in China dürfte den Lkw-Zulieferer treffen, schrieb Analyst Henning Breiter in einer Branchenstudie vom Freitag. Denn das Unternehmen sei vorrangig vom US-Lkw-Markt abhängig und in Europa vom Trailer-Geschäft.
SANOFI
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Sanofi vor der Berichtssaison der großen europäischen Pharmakonzerne auf "Neutral" mit einem Kursziel von 81 Euro belassen. Bei Sanofi dürften die Geschäftszahlen zum zweiten Quartal wenig spektakulär ausfallen, schrieb Analyst Keyur Parekh in einer Studie vom Freitag. Der Umsatz könnte im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro gestiegen sein. Im Fokus stünden Aussagen zum Insulinpräparat Toujeo.
SAP SE
NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für SAP (SAP SE) vor der Bilanzvorlage zum zweiten Quartal auf "Neutral" mit einem Kursziel von 62 Euro belassen. Sie rechne nicht mit großen Überraschungen, da die Lage auf den entwickelten Märkten und die Wechselkurse weiter günstig für den Softwarehersteller gewesen seien, schrieb Analystin Stacy Pollard in einer Studie vom Freitag. Anhaltenden Gegenwind sollten allerdings die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China geliefert haben. Die Anleger erwarteten ein organisches Wachstum im Cloudgeschäft von mehr als 25 Prozent. Die Concur-Übernahme sollte sich negativ auf die operative Marge ausgewirkt haben.
SCHALTBAU HOLDING
FRANKFURT - Die Investmentbank Oddo Seydler hat die Einstufung für Schaltbau nach vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal auf "Buy" mit einem Kursziel von 61 Euro belassen. Das Quartal sei besser ausgefallen als gedacht, schrieb Analyst Carsten Kunold in einer Studie vom Freitag. Nach der Gewinnwarnung im vergangenen Jahr sei der Verkehrstechnikkonzern wieder zurück auf dem Wachstumspfad. Die Zahlen untermauerten seinen Anlagehintergrund.
SCHALTBAU HOLDING
FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Schaltbau nach der Präsentation vorläufiger Zahlen für das zweite Quartal auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 60 Euro belassen. Das Verkehrstechnikunternehmen habe beim Auftragseingang, beim Umsatz und beim operativen Ergebnis (Ebit) weiter zugelegt, schrieb Analyst Alexander Hauenstein in einer Studie vom Freitag. Offenbar zeige der Gewinntrend nach dem schwierigen vierten Quartal des vergangenen Jahres weiter nach oben. Die bestätigte Prognose für 2015 erscheine konservativ und lasse Spielraum für positive Überraschungen im Laufe des Jahres.
SOFTWARE AG
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Software AG (Software) vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 25 Euro belassen. Die Ergebnisse für das zweite Quartal könnten einige Überraschungen enthalten, schrieb Analyst Uwe Schupp in einer Studie vom Freitag. Zwar rechne er mit einer ähnlichen Umsatzentwicklung des Softwareanbieters wie im ersten Quartal, aber die Veränderungen im Produktangebot könnten nachteilig sein.
STABILUS
FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Stabilus (Stabilus SA) auf "Buy" mit einem Kursziel von 40 Euro belassen. Die Rückrufaktion von General Motors in den USA von 780 000 Wagen wegen defekter Heckklappen sei nur ein begrenztes Risiko für den Autozulieferer, schrieb Analyst Stefan Augustin in einer Studie vom Freitag. Er rechnet mit einer maximalen Belastung von 2 Prozent des operativen Ergebnisses (Ebitda). Auch im dritten Quartal dürfte das Unternehmen weiter wachsen.
SYMRISE AG
FRANKFURT - Die Commerzbank hat die Einstufung für Symrise mit Blick auf die Halbjahreszahlen des Schweizer Konkurrenten Givaudan auf "Buy" mit einem Kursziel von 66 Euro belassen. Die Nachrichten von Givaudan sollten auch der Aktie von Symrise gut tun, schrieb Analystin Yasmin Moschitz in einer Studie vom Freitag. Vom deutschen Aromenhersteller erwartet die Expertin sehr solide Resultate zum zweiten Quartal. Sorgen von Anlegern wegen der Umsatzentwicklung und der Konzernprognose hält Moschitz für unbegründet.
SYMRISE AG
FRANKFURT - Die DZ Bank hat die Einstufung für Symrise auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 66 Euro belassen. Die Halbjahreszahlen des Wettbewerbers Givaudan seien gemischt ausgefallen, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Freitag. So sei vor allem in der Duftsparte das vergleichbare Wachstum unerwartet schwach ausgefallen. Die Profitabilität aber habe insgesamt positiv überrascht. Weil sich gleichwohl die Produktportfolios beider Unternehmen wesentlich unterschieden, ließen die Zahlen von Givaudan keine allzu großen Rückschlüsse auf das Geschäft von Symrise zu.
TAKKT
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat das Kursziel für TAKKT vor Zahlen von 19,20 auf 20,20 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Ergebnisse des zweiten Quartals dürften gemeinsam mit jüngsten Zukäufen das Wachstums- und Margenpotenzial des Versandhändlers für Geschäftsausstattung unterstreichen, schrieb Analyst Thilo Kleibauer in einer Studie vom Freitag.
THYSSENKRUPP AG
HAMBURG - Das Analysehaus Warburg Research hat ThyssenKrupp vor Zahlen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 26 auf 28 Euro angehoben. Analyst Björn Voss begründete dies in einer Studie vom Freitag mit gestiegenen Prognosen für den Cashflow des Stahlkonzerns. Im dritten Geschäftsquartal dürfte er von seiner Restrukturierung und den Rohstoffpreisen profitiert haben.
UBS AG
FRANKFURT - Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für die UBS vor Zahlen von 23 auf 26 Franken angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Analyst Stefan Bongardt begründete die Kurszielanhebung in einer Studie vom Freitag mit niedrigeren Annahmen zu den Kapitalkosten der Schweizer Bank. Nach der sehr guten operativen Entwicklung im Auftaktquartal sollte sich der Nettomittelzufluss im Kernbereich Vermögensverwaltung im zweiten Quartal fortgesetzt haben.
UBS AG
FRANKFURT - Die Deutsche Bank hat die Einstufung für UBS auf "Buy" mit einem Kursziel von 23 Franken belassen. Er bezweifle, dass die großen Schweizer Banken für das zweite Quartal eindrucksvolle Zahlen vorlegen dürften, schrieb Analyst Matt Spick in einer Branchenstudie zu Schweizer Banken vom Freitag. Neben den gesamtwirtschaftlichen Sorgen der Branche dürfte die Entwicklung des Schweizer Frankens die Gewinne und das verwaltete Vermögen belastet haben. Unter den Schweizer Instituten gehöre jedoch die UBS zu seinen Favoriten.
VESTAS WIND SYSTEMS
PARIS - Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat das Kursziel für Vestas (Vestas Wind Systems A-S) nach mehreren Treffen mit Investoren von 385 auf 425 dänische Kronen angehoben und die Einstufung auf "Outperform" belassen. Analyst Jose Arroyas geht laut einer Studie inzwischen davon aus, dass die Subventionen (Production Tax Credit) für Erneuerbare Energien in den USA bald angehoben werden könnten. Daher habe er das Kursziel für den dänischen Windturbinenhersteller angehoben.
VODAFONE
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Vodafone auf "Buy" mit einem Kursziel von 265 Pence belassen. Die von der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom erwogene Abtrennung der BT-Infrastrukturabteilung Openreach zwecks eines besseren Wettbewerbs erscheine ihm unnötig und kontraproduktiv für BT sowie andere Branchenunternehmen, schrieb Analyst Simon Weeden in einer Studie zum britischen Telekommunikationssektor.
VOLKSWAGEN VORZÜGE
NEW YORK - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für Volkswagen (Volkswagen vz) nach Absatzzahlen der europäischen Autobauer für Juni auf "Sell" belassen. Die gute Absatzdynamik in Europa halte an, schrieb Analyst Stefan Burgstaller in einer Branchenstudie vom Freitag. Auch in den USA sei der Absatz dank stärkerer Anreize gestiegen. In Brasilien und Russland setze sich die Absatzschwäche dagegen fort, in China schrumpfe der Markt. Bei Volkswagen machte sich die China-Schwäche besonders bemerkbar, wie auch schlecht positionierte Produkte. Der Experte favorisiert unter den Autobauern Peugeot, Fiat Chrysler und Daimler.
WIRECARD
FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für Wirecard nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 46 Euro belassen. Die Eckdaten des Zahlungsabwicklers für das zweite Quartal seien stark ausgefallen, schrieb Analyst Sebastien Sztabowicz in einer Studie vom Freitag. Die Einstiegschancen für die Aktien seien weiterhin gut.
WIRECARD
HAMBURG - Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Wirecard nach vorläufigen Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 48 Euro belassen. Dass es im zweiten Quartal keine Fusionen und Übernahmen gegeben habe, dürften die angehobenen Jahresziele den operativen Gewinn (Ebitda) positiv unterstützen, schrieb Analyst Gal Munda in einer Studie vom Freitag.
WIRECARD
MÜNCHEN - Die Baader Bank hat die Einstufung für Wirecard nach vorläufigen Halbjahreszahlen und angehobener Prognose auf "Buy" mit einem Kursziel von 49 Euro belassen. Er gehe weiter davon aus, dass die Markterwartungen für den Zahlungsabwickler weiter steigen sollten, schrieb Analyst Knut Woller in einer Studie vom Freitag.
WIRECARD
DÜSSELDORF - Das Düsseldorfer Bankhaus Lampe hat die Einstufung für Wirecard nach vorläufigen Zahlen auf "Kaufen" mit einem Kursziel von 44 Euro belassen. Die Eckdaten des Zahlungsabwicklers hätten die Erwartungen weitgehend bestätigt, schrieb Analystin Alexandra Schlegel in einer Studie vom Freitag. Sie zeugten von einer anhaltend soliden Geschäftsentwicklung.
ZALANDO
LONDON - Die US-Bank Citigroup hat Zalando vor Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 32,50 Euro belassen. Der Online-Modehändler sollte den Umsatz im zweiten Quartal um knapp ein Viertel gesteigert haben, schrieb Analyst Dan Homan in einer Studie vom Freitag. Damit bliebe die Dynamik allerdings hinter dem Auftaktquartal zurück.
/he
FRANKFURT (dpa-AFX)
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Bildquellen: Julian Mezger für Finanzen Verlag