Abverkauf geht weiter

Kospi verliert -12 Prozent: Asien-Börsen fallen mit Iran-Krieg weiter - Aktien von Samsung & SK hynix auf Talfahrt

04.03.26 12:45 Uhr

Kospi stürzt 12 Prozent ab: Asiens Börsen fallen weiter - Aktien von Samsung und SK hynix unter Druck | finanzen.net

Auch zur Wochenmitte sorgten die anhaltenden Angriffe der USA und Israels gegen den Iran für massiven Abgabedruck an den asiatischen Börsen.

Werte in diesem Artikel
Aktien

178.400,00 KRW -11.200,00 KRW -5,91%

830.000,00 KRW -63.000,00 KRW -7,05%

Indizes

25.294,0 PKT 505,9 PKT 2,04%

5.234,1 PKT -244,7 PKT -4,47%

53.123,5 PKT 660,2 PKT 1,26%

3.919,3 PKT -29,3 PKT -0,74%

Erneut war es der Kospi in Seoul, der mit einem Minus von letztlich 12,06 Prozent auf 5.093,54 Punkte die Verliererliste anführte. Auch am Berichtstag wurde der Handel wegen der starken Verluste kurzzeitig unterbrochen. In der vergangenen Woche hatte der Kospi noch ein Rekordhoch markiert - seitdem hat der Index mehr als 16 Prozent eingebüßt.

In Tokio fiel der Nikkei-225 um 3,61 Prozent auf 54.245,54 Stellen. In Shanghai verlor der Shanghai Composite-Index 0,98 Prozent auf 4.082,47 Stellen. und der Hang-Seng-Index in Hongkong rutschte um 2,01 Prozent auf 25.249,48 Indexpunkte ab. Hier standen vor allem Technologiewerte unter Druck.

Die Angriffe gegen den Iran setzen sich unvermindert fort - ebenso wie die Gegenschläge des Landes in der gesamten Region des Nahen Ostens. Die Öl-Futures geben derweil ihre Tagesgewinne größtenteils wieder ab, nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hat, die US-Marine werde bei Bedarf Tanker durch die Straße von Hormus eskortieren. Der Verkehr in der Meerenge war wegen des Konflikts mit dem Iran zum Erliegen gekommen. Die Notierungen für Brent und WTI gewannen jeweils 1,6 Prozent - im späten US-Handel hatte das Plus noch bei gut 4 Prozent gelegen.

Chinas Wirtschaft scheint zu schrumpfen

Die chinesischen Einkaufsmanagerindizes deuten zu Jahresbeginn auf eine Schrumpfung der Wirtschaftstätigkeit hin, was möglicherweise den Weg für weitere Konjunkturmaßnahmen ebnet. Der Einkaufsmanagerindex für Februar lag bei 49,0 Punkten und damit bereits den zweiten Monat in Folge unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Der Krieg im Nahen Osten werde die Weltwirtschaft und auch die chinesische Wirtschaft zumindest im März wahrscheinlich belasten, so Zhiwei Zhang von Pinpoint Asset Management. Der Ökonom rechnet damit, dass die Regierung in diesem Jahr einen flexiblen politischen Kurs einschlagen wird. Sollte sich die Wirtschaftstätigkeit in den kommenden Monaten weiter verlangsamen, dürfte Peking die Investitionen moderat erhöhen, um den Druck zu mindern. Vor diesem Hintergrund wird mit Spannung auf Aussagen vom Nationalen Volkskongresses in dieser Woche gewartet.

Aktien von Samsung und SK hynix rauschen erneut ab

In Seoul standen erneut die Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK hynix unter Abgabedruck, für die es um 11,74 Prozent auf 172.200 Won bzw. 9,58 Prozent auf 849.000 Won nach unten ging. Teilnehmer sprachen erneut von massiven Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktien im Zuge des KI-Optimismus in den vergangenen zwei Monaten deutlich zugelegt und Rekordhochs erklommen hatten.

DOW JONES

Bildquellen: KanawatTH / Shutterstock.com, MR Gao / Shutterstock.com

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06.03.2013Samsung verkaufenJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
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