Eon will jedes Jahr 500.000 Smart Meter einbauen

16.03.26 16:21 Uhr

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ESSEN/AUGSBURG (dpa-AFX) - Deutschlands größter Stromversorger und Verteilnetzbetreiber Eon (EON SE) will weiter in hohem Tempo intelligente Stromzähler einbauen. "Auch in den kommenden Jahren planen wir mit einem Volumen von rund 500.000 Geräten pro Jahr. Das ist unser Lieferversprechen", sagte Netzvorstand Thomas König. Anlass war die Inbetriebnahme des einmillionsten sogenannten Smart Meters von Eon durch die Tochtergesellschaft LEW Verteilnetz bei einer Kundin in der Nähe von Augsburg.

Intelligente Stromzähler messen ganz genau

Smart Meter messen alle 15 Minuten den Stromverbrauch eines Haushalts und übermitteln die Daten an die Netzbetreiber und Energielieferanten. Mit solchen intelligenten Messsystemen können Haushalte genau sehen, zu welcher Tageszeit sie wie viel Strom verbraucht haben. Haben Verbraucher einen speziellen Stromtarif abgeschlossen, können sie etwa den Betrieb einer Waschmaschine oder das Laden eines E-Autos in Zeiten mit viel Sonnen- und Windenergie legen, in denen Strom günstiger ist. Zugleich können Netzbetreiber mit den Daten ihr Netz besser steuern.

In Deutschland sind laut Eon insgesamt etwas über zwei Millionen intelligente Messsysteme verbaut. "Fast 50 Prozent davon stammen von Eon", betonte König. Allein 2025 habe man mehr als 440.000 Geräte verbaut. Die deutschen Eon-Gesellschaften hätten die gesetzliche Rollout-Pflichtquote von 20 Prozent bis Ende 2025 zum Teil deutlich übertroffen. Im Durchschnitt habe die sogenannte Rollout-Quote zum Jahresende bei rund 30 Prozent gelegen. Eon habe dabei unter zum Teil schwierigen regulatorischen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geliefert, betonte König.

Eon betreibt rund ein Drittel des deutschen Strom-Verteilnetzes

Eon ist Deutschlands größter Energieversorger mit hierzulande zwölf Millionen Strom- und zwei Millionen Gaslieferverträgen. In Deutschland ist das Unternehmen über zahlreiche Tochtergesellschaften außerdem der größte Strom-Verteilnetzbetreiber mit einem Anteil von rund einem Drittel der Netzlänge./tob/DP/men

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