BASF-Aktie zieht an: Beteiligung an Harbour Energy wird verringert - Käufer für Produktionsanlagen in Höchst

Der deutsche Chemiekonzern BASF hat seine Finanzbeteiligung am britischen Öl- und Gaskonzern Harbour Energy von mehr als 41 auf etwa 35 Prozent reduziert.
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Die am Donnerstag angekündigte Transaktion fiel dank starker Nachfrage von Investoren mit 80 Millionen Aktien am Ende deutlich größer aus als die anfangs geplanten 60 Millionen Anteilsscheine, wie der Konsortialführer Morgan Stanley am Freitag mitteilte.
Die Aktien wurden zu einem Preis von 273 Pence pro Aktie verkauft, ein Abschlag von 9 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstag. Insgesamt belief sich die Platzierung auf 218 Millionen Pfund (etwa 252 Millionen Euro).
BASF hatte die Beteiligung an Harbour Energy 2024 erworben. Damals übernahm das britische Unternehmen in einem 11-Milliarden-Dollar-Deal die Upstream-Aktivitäten des Öl- und Gasproduzenten Wintershall Dea, die BASF ursprünglich bei einem IPO an der Börse platzieren wollte.
Aus Sicht von BASF handelt es sich bei seiner Harbour-Energy-Beteiligung deshalb um eine reine Finanzbeteiligung, die bei günstiger Kursentwicklung verkauft werden soll. Die Aktie des britischen Unternehmens hat seit Jahresbeginn um die Hälfte an Wert dazugewonnen.
BASF findet Käufer für Produktionsanlagen in Höchst
Die Agrarsparte von BASF hat einen Käufer für seine Produktionsanlagen im Industriepark Frankfurt Höchst gefunden. Käufer ist eine vor Ort tätige Tochter des Auftragsfertigers ProChem, wie beide Seiten mitteilten. BASF hatte die Anlagen mit einer Kapazität von mehr als 24.000 Jahrestonnen bis Ende 2024 zur Herstellung des Breitband-Herbizids Glufosinat-Ammonium genutzt.
Angaben zum Verkaufspreis wurden nicht gemacht. Der Verkauf soll bis Ende März nächsten Jahres abgeschlossen werden.
Letztlich gewann die BASF-Aktie im XETRA-Handel 2,68 Prozent auf 52,10 Euro.
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Bildquellen: BASF SE, BASF