Abschied angekündigt

Tesla-Chef Elon Musk sagt "Tschüss" zu Twitter

04.11.19 19:21 Uhr

Tesla-Chef Elon Musk sagt "Tschüss" zu Twitter | finanzen.net

Der bislang durchaus Twitter-affine Tesla-Chef Elon Musk wird dem Kurznachrichtendienst offenbar den Rücken kehren. Musk-Fans müssen nun wohl die Plattform wechseln.

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• Musk kündigt Twitter-Ausstieg an
• Geht der Tesla-Chef zu Reddit?
• Andere Social-Media-Präsenzen bereits geschlossen

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29,2 Millionen Follower hat der Tesla-Chef auf Twitter. Doch die müssen sich möglicherweise bald eine neue Online-Heimat suchen, um dem Milliardär in der Social Media-Welt weiter zu folgen.

Musk-Abschied von Twitter

Denn der 48-jährige Elon Musk macht nach 9.189 Tweets offenbar Schluss mit Twitter, wie er am Freitag ankündigte:

Er sei sich nicht sicher, wozu Twitter eigentlich noch gut sei, leitete Musk eine Reihe von Tweets ein, die seinen Abschied von der Social Media-Plattform einläuteten. Er werde offline gehen, kündigte er an und hält sich seit diesem Zeitpunkt tatsächlich an seine selbst auferlegte Twitter-Abstinenz: Das Wochenende blieb es ruhig auf dem Kanal von Musk. Ob er nun aktiver auf einer anderen Plattform werden wird, blieb zunächst offen. Reddit komme ihm noch ganz gut vor, so Musk im Rahmen seiner Abschieds-Tweets.

Goodbye für immer?

Doch es ist nicht das erste Mal, dass Musk ankündigt, sich von dem Kurznachrichtendienst zurückziehen zu wollen. Bereits im Juni hatte er eigenen Angaben zufolge seinen Twitter-Kanal gelöscht, wirklich inaktiv war er aber nicht.

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Deutlich konsequenter war er unterdessen mit seinen anderen Präsenzen in der Social Media-Welt: Im Zuge des Datenskandals um Cambridge Analytica hatte Musk die Löschung des Facebook-Accounts von Tesla und SpaceX veranlasst. Und auch sein privater Instagram-Account, auf dem er zuvor öffentlichkeitswirksam etwa die Vorzüge der Flammenwerfer seines Bohrunternehmens Boring Company präsentiert hatte, wurde im August 2018 von Musk selbst dicht gemacht - 8 Millionen Instagram-Follower hatte der Account zu diesem Zeitpunkt.

Immer wieder Twitter-Ärger

Twitter war unterdessen bis vergangene Woche das Lieblingskommunikationsmedium von Musk geblieben - allerdings hatten seine spontanen Nachrichten auf dem Social Media-Dienst immer wieder für Ärger gesorgt. Die US-Börsenaufsicht SEC hatte ihn mehrfach dafür gerügt, firmenrelevante Nachrichten über den Kanal zu verbreiten. Der Streit mit den Börsenwächtern hatte Musk sogar seinen Aufsichtsratsvorsitz bei Tesla gekostet, zudem wurde Tesla zu einer Geldstrafe verdonnert und dazu verpflichtet, seinen CEO Musk enger an die Kandarre zu nehmen.

Elon Musk hatte sich in den Folgemonaten aber weitgehend unbelehrbar gezeigt und immer mal wieder firmenrelevante Informationen und mögliche Unternehmensziele auf Twitter kommuniziert. Auch privat bekam Musk Ärger wegen seiner exzessiven Twitter-Nutzung: Der Streit mit einem britischen Höhlentaucher etwa hat sogar ein juristisches Nachspiel.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Kevork Djansezian/Getty Images, Joshua Lott/Getty Images

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