Kein Boden

Absturz geht weiter: Bitcoin reißt zeitweise auch 6.000-Dollar-Marke

06.02.18 09:33 Uhr

Absturz geht weiter: Bitcoin reißt zeitweise auch 6.000-Dollar-Marke | finanzen.net

Die weltgrößte Krytowährung Bitcoin findet keinen Boden. Nachdem der digitale Token zum Wochenstart unter 7.000 Dollar gefallen war, beschleunigt sich die Talfahrt am Dienstag weiter.

Werte in diesem Artikel
Devisen

50.190,8110 CHF -1.993,3927 CHF -3,82%

55.287,8097 EUR -1.889,2966 EUR -3,30%

48.479,6551 GBP -1.540,0644 GBP -3,08%

10.192.330,9155 JPY -324.777,1128 JPY -3,09%

65.356,1926 USD -2.123,6719 USD -3,15%

1.473,2565 CHF -94,9543 CHF -6,05%

1.622,8693 EUR -95,3854 EUR -5,55%

1.423,0288 GBP -80,1361 GBP -5,33%

299.176,6350 JPY -16.877,6681 JPY -5,34%

1.918,4077 USD -109,4598 USD -5,40%

1,1424 EUR -0,0455 EUR -3,83%

1,0018 GBP -0,0375 GBP -3,61%

210,6083 JPY -7,9007 JPY -3,62%

1,3505 USD -0,0515 USD -3,67%

391,5649 EUR -14,3654 EUR -3,54%

343,3475 GBP -11,7688 GBP -3,31%

72.185,1489 JPY -2.481,3226 JPY -3,32%

41,6211 CHF -1,3979 CHF -3,25%

45,8478 EUR -1,2871 EUR -2,73%

40,2021 GBP -1,0325 GBP -2,50%

8.452,0581 JPY -217,8960 JPY -2,51%

54,1971 USD -1,4311 USD -2,57%

335,2897 USD -7,8573 USD -2,29%

8,5931 USD -0,2752 USD -3,10%

5,947,40 US-Dollar: So viel kostete der Bitcoin am Morgen bei Coindesk. Damit summiert sich der Kurseinbruch der weltgrößten Kryptowährung seit Jahresbeginn auf mehr als 65 Prozent.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

Tiefer Fall - Ohne Boden

Das Blutbad am Kryptomarkt beschränkt sich nicht allein auf Bitcoin. Auch andere Digitalwährungen wie Ethereum, Ripple, Bitcoin Cash, Cardano, Litecoin, Stellar und NEO verzeichnen ein weiteres Mal zweistellige Kursabschläge, kaum ein digitaler Token kann sich dem Abwärtssog entziehen.

Dabei dürfte die grundsätzlich düstere Anlegerstimmung an der Wall Street, die am Dienstag auch auf die europäischen Märkte übergreift, auch Kryptowährungsanleger verunsichern. Anleger ziehen ihr Geld aus Anlagen, auch Kryptowährungen, ab. Zudem bricht unter vielen Marktteilnehmern am Dienstag Panik aus, nachdem Bitcoin & Co. trotz vieler Stabilisierungsversuche in den vergangenen Wochen keinen Halt gefunden haben. Anschlussverkäufe drücken die Preise zusätzlich.

Regulierung macht dem Markt zu schaffen

Hintergrund der jüngst beschleunigten Talfahrt ist auch eine Stellungnahme der EZB vom Montag. Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, hatte vor dem EU-Parlament eine deutliche Warnung ausgesprochen: "Digitalwährungen sollten als sehr riskante Wertanlagen betrachtet werden". Zwar seien Banken der Eurozone aktuell nicht nennenswert im Kryptowährungsmarkt engagiert, dennoch untersuche die Bankenaufsicht der EZB die Risiken der digitalen Token, so Draghi weiter.

Die Stellungnahme der EZB kommt spät, im Vorfeld hatten sich bereits zahlreiche andere Zentralbanken und Regulierungsbehörden warnend geäußert.

Redaktion finanzen.net

Weitere Infos: Bitcoin kaufen - So geht's

Bildquellen: Zapp2Photo / Shutterstock.com