Prognosemärkte

Tesla-Aktie: Tesla-Auslieferungen dürften auf Niveau fallen, das seit über zwei Jahren nicht erreicht wurde

26.02.25 08:40 Uhr

NASDAQ-Titel Tesla-Aktie: Prognosen sehen Tesla-Absatz auf tiefstes Niveau seit mehr als zwei Jahren fallen | finanzen.net

Schon im Januar sorgten die Absatzzahlen des E-Autobauers Tesla in 2024 für lange Gesichter. Prognosen zufolge, dürfte sich der Negativtrend auch im ersten Quartal fortsetzen. Hier wird ein Rückgang auf ein Niveau, das es in mehr als zwei Jahren nicht mehr gab, erwartet.

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• Tesla lieferte 2024 erstmals in mehr als zehn Jahren weniger Fahrzeuge aus
• Abwärtstendenz setzt sich im Januar 2025 fort
• Prognosen sehen auch Rückgang im ersten Quartal voraus

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E-Autopionier Tesla kämpft mit einer schwächelnden Nachfrage. Das offenbarten bereits die enttäuschenden Verkaufszahlen des Musk-Konzerns in 2024. Hier verzeichnete Tesla den ersten Rückgang seiner Auslieferungen in mehr als zehn Jahren. So wurden im vergangenen Jahr lediglich 1,79 Millionen Stromer ausgeliefert, 19.355 weniger als im Vorjahr. Der Tesla-Chef hatte vorab hingegen eine leichte Steigerung des Absatzes in Aussicht gestellt.

Abwärtstendenz setzt sich im Januar 2025 fort

Auch in diesem Jahr setzt sich die Abwärtsspirale der Tesla-Verkäufe fort. Das zeigen verschiedene Absatzzahlen, die in diesem Jahr bereits veröffentlicht wurden. So verzeichnete der E-Autobauer einen Einbruch der Verkaufszahlen auf dem wichtigen chinesischen EV-Markt im Januar 2025. Wie CNBC berichtete, gingen die China-Verkäufe hier um 11,5 Prozent zurück auf 63.238 verkaufte Stromer. Der Rückgang wiegt besonders vor dem Hintergrund der scharfen Konkurrenz in der Volksrepublik schwer. So konnte der chinesische Tesla-Rivale BYD seine Verkäufe im gleichen Zeitraum um 47 Prozent auf 296.446 reine Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge steigern.

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Und auch in Europa ging es im Januar abwärts für Tesla. So sanken die Neuzulassungen von Tesla in der Europäischen Union, der Europäischen Freihandelsassoziation und dem Vereinigten Königreich im Vergleich zum Vorjahr um 45,2 Prozent auf 9.945 Zulassungen. Gleichzeitig ging auch der Marktanteil des Unternehmens von 1,8 Prozent im Vorjahr auf 1 Prozent zurück, wie Daten des Europäischen Automobilherstellerverbandes darlegen. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass es - verglichen mit dem Vorjahr - in Frankreich, Italien und Deutschland generell zu einem Rückgang der Neuzulassungen im Januar kam. Dennoch konnten batteriebetriebene Elektroautos hier ihren Marktanteil insgesamt vergrößern und legten an Beliebtheit sogar zu.

Prognosemarkt sieht weiteren Rückgang in Q1 voraus

Vor diesem Hintergrund dürfte es nur wenig überraschen, dass Prognosen auch für das erste Jahresviertel 2025 einen Rückgang bei Teslas Auslieferungen voraussehen. Das zeigen Daten des regulierten Börsen- und Prognosemarkts Kalshi. Hier können Kleinanleger sowie institutionelle Investoren Wetten über den Eintritt verschiedener zukünftiger Ereignisse abschließen. Eine mögliche Wette betrifft auch die Tesla-Auslieferungen im ersten Quartal dieses Jahres. Hier steht die Vorhersage aktuell bei 360.000 ausgelieferten Stromern. Insgesamt kann hier auf neun Möglichkeiten gewettet werden. Mit weniger als ein Prozent am unwahrscheinlichsten gilt die Vorhersage, dass Tesla mehr als 510.000 Stromer ausliefern könnte. Am wahrscheinlichsten sehen die Wettenden hingegen das Szenario, dass 350.000 Fahrzeuge oder mehr unter die Leute gebracht werden können (60 Prozent). Stand der Daten ist der 25. Februar 2025.

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Sollte es tatsächlich zu einem Rückgang auf 360.000 Auslieferungen kommen, würde dies verglichen mit Q4 2024 (495.570 ausgelieferte Fahrzeuge) einem Minus von satten 27 Prozent entsprechen. Im Vorjahresvergleich käme dies immer noch einem Rückgang um 6,67 Prozent gleich, da hier 386.810 Stromer ausgeliefert wurden. Tatsächlich müsste man bis in das dritte Quartal 2022 zurückgehen, um ein Quartal zu finden, in dem Tesla zuletzt weniger Fahrzeuge auslieferte. Hier beliefen sich die Auslieferungen nämlich noch auf 343.830 Stromer.

Nun bleibt abzuwarten, ob die Prognosemärkte mit ihrer Einschätzung Recht behalten werden.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Andrei Tudoran / Shutterstock.com, betto rodrigues / Shutterstock.com

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