Nexperia-Engpässe

Aktien von BMW, VW & Co. im Visier: Erholung im Autosektor wieder dahin - Chiphersteller im Blick

22.10.25 16:30 Uhr

Anleger behalten Aktien von BMW, VW & Co. im Blick: Autosektor verliert erneut an Schwung - Chipwerte rücken in den Mittelpunkt | finanzen.net

Die Kurserholung im europäischen Autosektor vom Vortag ist am Mittwoch schon wieder Makulatur.

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Der Sektor war am frühen Nachmittag mit minus 1,6 Prozent der schwächste der Stoxx-600-Übersicht. Ein schwacher Ausblick des US-Chipherstellers Texas Instruments dürfte mit dazu beigetragen haben, dass Anleger im Autosektor wieder vorsichtiger wurden. Am Vortag hatten ein starkes drittes Quartal und eine erhöhte Prognose von General Motors (GM) dem Sektor noch Rückenwind verliehen.

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Der Ausblick von Texas Instruments lasse erahnen, dass sich Kunden des Chipkonzerns inmitten zunehmender Handelsspannungen und ungewisser Wirtschaftsaussichten bei Aufträgen offenbar etwas zurückhielten, hieß es am Markt. Die Geschäfte mit der Automobilindustrie sind bei Texas Instruments ein wichtiger Bereich.

Im DAX waren mit Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen drei Auto-Aktien mit Abschlägen auf den hinteren Plätzen. Während die Mercedes-Papiere via XETRA zuletzt um 3,21 Prozent auf 52,43 Euro nachgaben, sanken BMW-Aktie um 1,28 Prozent auf 80,40 Euro und VW-Anteilsscheine um 1,75 Prozent auf 89,70Euro. Schwächer zeigten sich nur die Anteile des Halbleiterkonzerns Infineon mit minus 1,69 Prozent bei 34,65 Euro, die nach jüngst gutem Lauf noch stärker unter dem Einfluss der Texas-Instruments-Angaben litten.

Unter Druck steht der Sektor auch wegen der aktuellen Probleme beim niederländischen Chiphersteller Nexperia. Bei diesem gibt es Lieferprobleme, nachdem die niederländische Regierung die Kontrolle über die bisher von einer chinesischen Konzernmutter geführten Firma übernommen hatte. China stoppte daraufhin die Ausfuhr von Nexperia-Produkten wie Chips für die Autoindustrie. Der Herstellerverband VDA hatte deshalb vor möglichen Ausfällen wegen der Probleme bei Nexperia gewarnt - bis hin zu Produktionsstopps. Bei Mercedes-Benz rechnet man kurzfristig jedoch nicht mit Ausfällen.

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/ajx/ck/jha/

FRANKFURT/PARIS/NEW YORK (dpa-AFX)

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