Commerzbank-Aktie und die HV: Was Anleger jetzt wissen müssen

Bei der diesjährigen Hauptversammlung der Commerzbank in Frankfurt am Main zeigte sich Vorstandschef Martin Zielke einigermaßen zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2017: "Die Zahlen fielen trotz des laufenden Umbaus ordentlich aus."
Das fand sogar Aktionärsvertreter und Vizepräsident des Anlegerschutzverbandes DSW Klaus Nieding: "Nicht ohne Stolz haben Sie verkündet, dass Sie alle Ziele erreicht und zum Teil sogar übertroffen haben", sagte Nieding in Zielkes Richtung. Damit sei die Commerzbank an den "Rivalen von der Taunusanlage" - wo der Hauptsitz der Deutschen Bank liegt - vorbeigezogen.
Allerdings war das Ergebnis der Commerzbank vor allem im Vergleich mit der Deutschen Bank "ordentlich". Das Konzernergebnis der Gelben war mit 156 Millionen Euro zwar mickrig aber positiv, obwohl die Commerzbank vergangenes Jahr 800 Millionen Euro für den Umbau verbucht hatte. Die Blauen haben einen Verlust geschrieben. Die harte Eigenkapitalquote lag mit 14,1 Prozent über den 13,9 Prozent der Deutschen Bank. Das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag liegt bei der Commerzbank bei 77,3 Prozent, bei der Deutschen Bank über 90 Prozent.
2018 soll alles besser werden
Doch es sind vor allem die nach wie vor hohen Kosten, die Aktionärsvertretern Zornesfalten auf die Stirn treiben: "Es sieht so aus, als würden Sie das Kundenwachstum nicht auf die Ertragsschiene bringen können", monierte ein Sprecher.
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