Marktbericht

Börse Frankfurt zum Quartalsende: DAX beendet Tag höher - aber abgeschlagen vom Tageshoch

29.09.23 17:36 Uhr

Börse Frankfurt zum Quartalsende: DAX beendet Tag höher - aber abgeschlagen vom Tageshoch | finanzen.net

Am deutschen Aktienmarkt standen die Zeichen weiter auf Erholung, die zeitweise deutlichen Gewinne schmolzen jedoch letztlich ab.

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23.168,1 PKT -130,8 PKT -0,56%

Der DAX stieg mit einem Plus in den letzten Handelstag des Quartals ein. Zeitweise übersprang der deutsche Leitindex die 15.500er-Marke. Schlussendlich stand noch ein Aufschlag von 0,41 Prozent auf 15.386,58 Einheiten an der Tafel.

Belastungsfaktoren haben etwas an Schrecken verloren

Stephen Innes von SPI Asset Management machte vor allem gesunkene Ölpreise und wieder etwas niedrigere Renditen bei Staatsanleihen als Gründe für die Erleichterung aus. Auch ein nachlassender Inflationsdruck in Deutschland sorgt für Erleichterung unter Anlegern.

Im DAX komme nach dem Ausverkauf zum Wochenstart und der jüngsten Stabilisierung nun der 15.500er-Marke wieder eine besondere Bedeutung zu, schrieb Jochen Stanzl, Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets am Morgen. Ein Sprung darüber wäre ein Zeichen dafür, dass die Bullen wieder die Oberhand gewinnen, und damit auch der Schlüssel für eine positive Stimmung in der kommenden Handelswoche. Scheitert dies, bliebe die Unsicherheit und Anleger müssten ihre Positionen erst einmal neu bewerten. Derzeit ist weiterhin unklar, ob und wie stark die Notenbanken die Zinsen noch anheben müssen, um der Inflation Herr zu werden.

Euroraum-Inflation im September niedriger als erwartet

Der Inflationsdruck im Euroraum hat im September deutlicher als erwartet abgenommen, was auch für die Kerninflation galt. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent und lagen um 4,3 (August: 5,2) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg um 0,5 Prozent und einen Rückgang der Jahresteuerung auf 4,5 Prozent prognostiziert.

Bewegung bei Einzelwerten

Bei den Unternehmen stand unter anderem die Commerzbank im Fokus. Die Aktionäre sollen in den nächsten Jahren ein deutlich größeres Stück vom Gewinn bekommen. Die Bank will für die Jahre 2025 bis 2027 mindestens die Hälfte ihres Nettogewinns über Dividenden und Aktienrückkäufe ausschütten, wie die Bank am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte.

Auch die Aktien von adidas und PUMA rückten in den Blickpunkt der Anleger nach positiv aufgenommenen Geschäftszahlen des US-Wettbewerbers Nike.

Bei der Stahlsparte des Industriekonzerns thyssenkrupp könnte einem Pressebericht zufolge bald der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky einsteigen. Vertreter des Industriekonzerns führten mit diesem vertiefte Gespräche, berichtete das "Handelsblatt" in seiner Freitagausgabe unter Berufung auf mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen.

Zudem standen die Anteilsscheine SYNLAB mit einem Übernahmeangebot im Fokus. Ephios Luxembourg, eine dem Großaktionär Cinven zuzurechnende Holdinggesellschaft, bietet 10 Euro je Aktie des Laborspezialisten. Eine solche Offerte steht seit März bereits im Raum.

Redaktion finanzen.net / dpa_AFX / Dow Jones Newswires / Reuters

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Bildquellen: Julian Mezger für Finanzen Verlag

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01.04.2026Nike NeutralJP Morgan Chase & Co.
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02.04.2026Nike KaufenDZ BANK
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01.04.2026Nike OutperformRBC Capital Markets
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01.04.2026Nike OverweightBarclays Capital
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01.04.2026Nike NeutralJP Morgan Chase & Co.
01.04.2026Nike NeutralUBS AG
25.03.2026Nike NeutralUBS AG
19.03.2026Nike NeutralUBS AG
15.01.2026Nike Equal WeightBarclays Capital
DatumRatingAnalyst
22.08.2023Nike VerkaufenDZ BANK
30.06.2023Nike VerkaufenDZ BANK
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25.06.2021Nike VerkaufenDZ BANK
23.04.2021Nike VerkaufenDZ BANK

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