Warren Buffett: Abschied mit Paukenschlag
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Die US-Investorenlegende Warren Buffett hatte zu seinem Abschied an der Spitze von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2 / ISIN: US0846707026) noch einige Überraschungen parat. Entsprechend gespannt werden Anleger am kommenden Samstag auf die Bekanntgabe der Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2025 schauen.
Greg Abel übernimmt das Ruder
Der Jahresbericht ist auch deshalb interessant, weil er Greg Abels ersten jährlichen Brief an die Aktionäre sowie Informationen über die finanzielle Lage und die Geschäftsergebnisse von Berkshire enthalten wird. Der langjährige Stellvertreter Buffetts hatte den CEO-Posten zum Jahreswechsel übernommen.
Der Bericht wird außerdem Informationen zur Hauptversammlung von Berkshire enthalten, die am Samstag, dem 2. Mai 2026, stattfindet, sowie zu den damit verbundenen Veranstaltungen. Mit seiner Anziehungskraft hatte Warren Buffett diese jährliche Veranstaltung zum „Woodstock des Kapitalismus“ gemacht. Zuvor gilt es jedoch, Buffetts letzte Trades unter die Lupe zu nehmen.
Amazon-Position wird deutlich nach unten gefahren
Angesichts der jüngsten Marktunsicherheiten dürfte es keine große Überraschung gewesen sein, dass Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft im letzten Quartal mit dem „Orakel von Omaha“ an der Spitze zu den Nettoverkäufern von Aktien gehörte. Wenig überraschend ist auch, dass die Reduzierung der Apple-Beteiligung weiterging. Diese wurde um 4,3 Prozent auf rund 61,96 Mrd. US-Dollar abgesenkt.
Trotzdem bleibt die Beteiligung am iPhone-Konzern weiterhin die größte Aktienposition Berkshires. Dahinter folgen American Express, Coca-Cola und Bank of America, während die Beteiligung an Amazon nahezu auf „null“ heruntergefahren wurde. Berkshires Beteiligung am E-Commerce-Riesen wurde zum Ende des dritten Quartals mit 2,2 Mrd. US-Dollar bewertet. Nach dem Verkauf von 7,7 Millionen Aktien im vierten Quartal ist sie nun auf 478 Mio. US-Dollar gesunken – ein Rückgang um 77 Prozent.
Mit Aktien der Google-Mutter Alphabet hatten Buffett und Berkshire jedoch bereits im dritten Quartal für Ersatz im Hinblick auf Beteiligungen an „Magnificent 7“-Unternehmen gesorgt. Ob es am Ende Buffett selbst war, der einen seiner in seinen eigenen Augen größten Investmentfehler wiedergutmachen wollte, bleibt abzuwarten. Er hatte es bereut, nicht in Google investiert zu haben, obwohl er Einblicke in das Geschäft und die hohen Margen rund um die Online-Werbung gehabt hatte.
Berkshire bietet eine starke Defensive
Neu im Berkshire-Aktienportfolio ist wiederum The New York Times Company. Mit einem Wert von rund 351,7 Mio. US-Dollar handelt es sich dabei jedoch um eine relativ kleine Position. Wesentlich interessanter ist hingegen der Blick auf die jüngsten Zahlen.
Die Q4-EPS-Schätzungen lagen zuletzt bei 5,17 US-Dollar, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 6,73 US-Dollar entsprechen würde. Gleichzeitig wollen Anleger aber auch erfahren, ob der neue Mann an der Spitze, Greg Abel, das Lebenswerk der Investorenlegende Buffett fortführen kann. Dieser durfte sich bereits über einige Vorschusslorbeeren freuen.
UBS-Analyst Brian Meredith sieht in der Berkshire-Aktie aufgrund eines außergewöhnlich hohen Barmittelbestands und möglicher operativer Verbesserungen unter dem neuen CEO eine attraktive defensive Anlage. Im aktuell schwierigen Umfeld wird die Diversifikation geschätzt. Das Unternehmen habe sowohl konjunkturabhängige als auch defensive Geschäftsbereiche.
Mein Fazit
Der anstehende Geschäftsbericht von Berkshire Hathaway markiert nicht nur das Ende einer Ära unter Warren Buffett, sondern zugleich den Auftakt einer neuen unter Greg Abel. Während Buffett sich mit weiteren Portfolioanpassungen defensiv positioniert hat, bleibt Berkshire strategisch breit aufgestellt. Die hohe Liquidität und starke Diversifikation verschaffen dem Konzern in einem unsicheren Marktumfeld erhebliche Flexibilität und dem neuen Mann an der Spitze Zeit, die große Aufgabe anzugehen.
Anleger, die auf eine ganze Auswahl von Aktien aus dem Universum erfolgreicher Beteiligungs- und Private-Equity-Konzerne wie Warren Buffetts Berkshire Hathaway, BlackRock sowie Blackstone setzen wollen, schauen sich das Indexzertifikat auf den Investment Legends Index (WKN: DA0AC7 / ISIN: DE000DA0AC70) an.
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Analysen zu Alphabet A (ex Google)
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| 09.02.2026 | Alphabet A (ex Google) Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
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| 05.02.2026 | Alphabet A (ex Google) Buy | Jefferies & Company Inc. | |
| 05.02.2026 | Alphabet A (ex Google) Outperform | RBC Capital Markets | |
| 02.02.2026 | Alphabet A (ex Google) Buy | Jefferies & Company Inc. |
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| 05.02.2026 | Alphabet A (ex Google) Overweight | Barclays Capital | |
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| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 20.01.2026 | Alphabet A (ex Google) Neutral | UBS AG | |
| 30.10.2025 | Alphabet A (ex Google) Neutral | UBS AG | |
| 03.09.2025 | Alphabet A (ex Google) Neutral | UBS AG | |
| 14.08.2025 | Alphabet A (ex Google) Neutral | UBS AG | |
| 24.07.2025 | Alphabet A (ex Google) Neutral | UBS AG |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 15.05.2019 | Alphabet A (ex Google) verkaufen | Credit Suisse Group | |
| 24.11.2008 | Google sell | Merriman Curhan Ford & Co | |
| 19.11.2008 | Google ausgestoppt | Nasd@q Inside | |
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