Gaspreise stabil erwartet

RWE-Aktie: Chef sieht Gaslage trotz wenig gefüllter Speicher entspannt

06.09.25 22:55 Uhr

RWE-Aktie: Chef bleibt trotz Gas-Sorgen gelassen | finanzen.net

RWE-Chef Markus Krebber ist trotz bundesweit niedrigerer Gas-Speicherstände noch gelassen.

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RWE-Chef Markus Krebber ist trotz bundesweit niedrigerer Gas-Speicherstände noch gelassen. "Diese Werte sind für die Jahreszeit niedrig, aber sie sind noch kein Anlass zur Sorge", sagte Krebber der Rheinischen Post. "Die Speicher von RWE sind zu 91 Prozent gefüllt, auch in anderen europäischen Ländern liegen die Füllstände hoch. Das reicht für einen normalen Winter." Insgesamt sind die Speicher in Deutschland zu 73 Prozent gefüllt.

Die Gaspreise am Großhandelsmarkt dürften seiner Meinung nach stabil bei um die 30 Euro je Megawattstunde (MWh) bleiben. Nach den Rekordpreisen im Jahr 2022 von über 300 Euro pro MWh sei dies wieder ein normaleres Niveau, das aber immer noch über den Preisen vor der Energiekrise liege.

Zu einer möglichen Inbetriebnahme der Nord-Stream-Pipelines sagte Krebber: "Erst muss Russland die Angriffe stoppen, es muss einen verlässlichen Frieden und Sicherheitsgarantien für der Ukraine geben, bevor wirtschaftliche Themen anstehen. Dies ist am Ende eine politische Frage."

RWE ist an dem Energiekonzern E.ON beteiligt, E.ON wiederum an Nord Stream 1. Sachsens Ministerpräsident Kretschmer fordert Gespräche mit Russland zur Inbetriebnahme der Pipeline.

Die Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche forderte Krebber auf, zügig neue Gaskraftwerke auszuschreiben. "Mit Blick auf die Versorgungssicherheit brauchen wir Gaskraftwerke, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Wir erwarten nun schnell Klarheit, wie der Bund den Bau anreizen will", sagte er der Zeitung. "Idealerweise schreibt er 10 Gigawatt sofort aus - in einem wettbewerblichen Prozess, wo der günstigste Anbieter den Zuschlag bekommt."

Die Kosten für diese Versorgungssicherheit dürften bei rund 0,2 Cent pro Kilowattstunde liegen, das wären weniger als ein Prozent des Strompreises.

"Wir müssen jetzt schnell ins Bauen kommen - auch um den Kohleausstieg zu ermöglichen", so der RWE-Chef.

DJG/sha/cln Dow Jones Newswires

Bildquellen: Dennis Diatel / Shutterstock.com, rafapress / Shutterstock.com

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