Experte warnt: Wir sind inmitten einer sehr ernsten Korrektur - und die Fed reagiert falsch

Während Anleger und Analysten noch darüber diskutieren, ob der längste Bullenmarkt der Geschichte bereits sein Ende gefunden hat, sieht CNBC-Experte Jim Cramer die Börsen inmitten einer dramatischen Lage.
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Seit einigen Wochen zeigen sich die internationalen Finanzmärkte stark volatil. Der historisch gesehen längste Bullenmarkt der Geschichte macht Anleger nervös, was sich in starken Schwankungen an den Aktienmärkten niederschlägt. Noch scheinen sich Kursrückgänge und Erholungseffekte abzuwechseln - der US-Leitindex Dow Jones hat sich auf Dreimonatssicht kaum verändert. Anders sieht das aber bei den Techwerten aus - der Techindex Nasdaq Composite hat seit Mitte August rund acht Prozent verloren. Grund genug für CNBC-Koryphäe Jim Cramer, sich ernsthaft Sorgen um den Zustand der Märkte zu machen.
Fundamentale Gründe Mangelware
Der Gastgeber des CNBC-Formats "Mad Money" erklärte zum Wochenstart, der Markt werde "eine sehr gravierende Korrektur" hinnehmen. Dabei verwies der Experte insbesondere auf die starke Börsenmacht der so genannten FANG-Aktien: Facebook, Amazon, Netflix und die Google-Mutter Alphabet haben jüngst kräftige Kursverluste hinnehmen müssen. Die Börsenschwergewichte dürften angesichts ihrer starken Marktkapitalisierung und des Ausmaßes, zu dem wachstumsorientierte Anleger investiert sind, ein Hinweisgeber auf eine deutliche Marktkorrektur sein.
Angesichts dessen sprach sich Cramer dafür aus, dass die Fed in Sachen Leitzinserhöhungen eine Pause oder zumindest ein langsameres Tempo vorlegen solle. Sinkende Ölpreise und hohe Hypothekenzinsen seien unter anderem dafür verantwortlich, dass sich das Wirtschaftswachstum weiter verlangsamen werde.
Support für Trumps Fed-Kritik
Zudem verwies Cramer auf die anhaltenden Sorgen um einen drohenden Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und China: "Wir müssen ein Handelsabkommen mit China sehen oder ein Zeichen dafür, dass die Federal Reserve abwarten und neu bewerten wird, bevor sie uns nächstes Jahr mit weiteren Zinserhöhungen konfrontieren wird", so der Experte. "Die Wirtschaft habe sich bereits seit einiger Zeit abgeschwächt, aber "die Fed scheint es nicht zu interessieren - sie sind immer noch sehr damit beschäftigt, Wirtschaft zu zerstören, um sie zu retten", polterte die TV-Persönlichkeit weiter.
Damit schlägt Cramer in die gleiche Kerbe wie US-Präsident Donald Trump, der die US-Währungshüter öffentlichkeitswirksam mit den Worten kritisiert hatte, die Fed sei "verrückt geworden", ihre Zinspolitik der vergangenen Monate sei "ein Fehler". Angesichts der jüngsten Kursrückgänge sah sich Trump in seiner Kritik bestätigt.
Ungeachtet der Töne von Donald Trump wird die US-Notenbank ihre Leitzinsen im Dezember voraussichtlich erneut erhöhen - das vierte Mal in diesem Jahr. Und viele Experten springen den Währungshütern zur Seite: Zuletzt hatte der ehemalige Chef der US-Bank Wells Fargo eindringlich vor einem Crash an den Aktienmarkten gewarnt, sollte die Fed der Forderung von Donald Trump nach einer lockeren Zinspolitik nachgeben.
Redaktion finanzen.net
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