Facebook-Aktie dreht zum Handelsende ins Plus - FTC bestätigt Ermittlungen

Der in der Vorwoche bekannt gewordene Datenskandal kam die Anleger von Facebook zunächst weiter teuer zu stehen. Am Ende rückten die Facebook-Aktien Papiere aber dennoch in die Gewinnzone vor.
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Am Montag knickten die Papiere des Online-Netzwerks zeitweise um weitere 6,5 Prozent auf 149,02 US-Dollar ab - das tiefste Niveau seit Sommer vergangenen Jahres. Am Ende schaffte es der Anteilsschein in sehr freundlichem Börsenumfeld aber dennoch ins Plus und ging 0,42 Prozent fester bei 160,06 US-Dollar in den Feierabend.
Inzwischen bestätigte die US-Handelsbehörde FTC, dass sie Ermittlungen gegen den US-Konzern eingeleitet hat. Vor gut einer Woche war bekannt geworden, dass sich die britische Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica unerlaubt Zugang zu Daten von Millionen Facebook-Profilen verschafft hatte. Mit Hilfe dieser Daten sollen US-Wähler im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2016 zugunsten von Donald Trump gezielt beeinflusst worden sein.
Binnen einer Handelswoche müssen die Anleger inzwischen einen Verlust von bis zu 36 Dollar je Facebook-Anteil verkraften. Der Börsenwert der A-Aktien schmolz um 86 Milliarden Dollar auf 357 Milliarden Dollar zusammen. Facebook-Papiere befänden sich nun im Bärenmarkt, kommentierte Analyst Jasper Lawler von der London Capital Group. Da half es bislang auch nicht, dass die weit überwiegende Anzahl der im dpa-AFX Analyser gelisteten Experten der Aktie weiterhin die Stange hält und bei ihren positiven Bewertungen bleibt - oder wie Ali Mogharabi von Morningstar aktuell, sogar eine Empfehlung ausspricht.
NEW YORK (dpa-AFX)
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