Nordex-Aktie unbeeindruckt: Margenerwartungen übertroffen
Für 2025 rechnet der Windturbinenhersteller mit weiterem Wachstum und weiter steigender Marge.
Für 2024 wies Nordex einen operativen Gewinn (EBITDA) von 296 Millionen Euro aus nach nur 2 Millionen Euro im Vorjahr und übertraf damit die Markterwartung von 284 Millionen Euro. Netto blieb ein kleiner Überschuss von 9 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 303 Millionen Euro angefallen war. Hier lag der von Visible Alpha zusammengestellte Konsens bei 11 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte um 12,5 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro.
"Wir haben finanziell erhebliche Fortschritte gemacht und unser absolutes EBITDA und die EBITDA-Marge im Jahresverlauf kontinuierlich gesteigert", sagte Finanzchefin Ilya Hartmann. Konzernchef Jose Luis Blanco verwies darauf, dass das höchste Neugeschäft in der Geschichte auch zu einem Rekordauftragsbestand von 12,8 Milliarden Euro zum Jahresende geführt habe, gegenüber 10,5 Milliarden Euro ein Jahr zuvor.
In diesem Jahr rechnet das Hamburger Unternehmen mit Umsätzen zwischen 7,4 und 7,9 Milliarden Euro und entsprechend mit Wachstum sowie einer EBITDA-Marge von 5,0 bis 7,0 Prozent. 2024 lag die Rendite bei 4,1 Prozent, im Schlussquartal bei 4,9 Prozent.
Analysten rechnen für 2025 bislang mit knapp 7,7 Milliarden Euro Umsatz und 6,3 Prozent EBITDA-Marge.
Mittelfristig will der Konzern auf eine EBITDA-Marge von 8 Prozent kommen. Diese Prognose wurde auf Basis der Zahlen für 2024 bestätigt.
So reagiert die Nordex-Aktie
Die Aktien von Nordex geben am Donnerstag auf XETRA zeitweise 0,63 Prozent auf 12,61 Euro nach.
Der Windanlagenbauer will nach einer Rückkehr in die schwarzen Zahlen im laufenden Jahr deutlich zulegen. Jefferies-Analyst Constantin Hesse sprach von einem sehr starken vierten Quartal der Hamburger und lobte die starke Entwicklung der freien Barmittel.
DOW JONES / (dpa-AFX)
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