Ölpreisprofiteure: Gewinne mit billigem Öl

In einigen energieintensiven Sektoren erhöht der tiefe Preis für das schwarze Gold den Ertrag kräftig. Daran können Anleger partizipieren.
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von Emmeran Eder, Euro am Sonntag
Der niedrige Ölpreis freut nicht nur Autofahrer. Auch viele energieintensive Firmen ziehen einen Vorteil daraus, da ihre Kosten sinken. Auf die Sektoren, die besonders von tiefen Ölnotierungen profitieren, hat Société Générale das Oil-Consumer-Zertifikat (ISIN: DE 000 SE0 20C 9) aufgelegt.
Im Einzelnen handelt es sich um die Luftfahrtindustrie, Liefer- und Zustelldienste, die Schifffahrt, Reifenhersteller, Speditionen sowie Gummi- und Kunststoffproduzenten. Die Unternehmen der Branchen zeichnen sich dadurch aus, dass Energie einer ihrer größten Kostenblöcke ist. So macht Öl und Diesel in der Schifffahrt 30 bis 60 Prozent der Aufwendungen der Gesellschaften aus - zum Teil sogar mehr als die fürs Personal.
Vor allem Fährdienste wie Norwegian Cruise Line oder Kreuzfahrtfirmen wie Royal Caribbean (USA) oder die britische Carnival Corporation brauchen viel Öl. Deren Aktien umfasst das Zertifikat daher. "Fähren müssen schnell fahren, was den Treibstoffverbrauch in die Höhe schießen lässt. Kreuzfahrtschiffe sind schwimmende Hotels, die für Licht und Klimaanlagen viel Energie benötigen", sagt Max Johns, Geschäftsführer des Verbands deutscher Reeder.
Nicht nur auf dem Wasser, auch in der Luft ist Öl gefragt. Etwa 30 Prozent der Kosten der Airlines macht nach Angaben des Verbands der deutschen Luftverkehrswirtschaft der Kerosinverbrauch aus. Besonders bei Billigfliegern wie Ryanair, die niedrige Gehälter zahlen, ist der Treibstoff wichtigster Kostenblock. Ebenso bei US-Fluggesellschaften, die in den vergangenen Jahren ihre Ausgaben für Mitarbeiter massiv reduzierten.
Dasselbe gilt für Speditionen sowie Liefer- und Zustelldienste, die vorwiegend zum Niedriglohnsektor gehören. Daher sind Firmen wie Delta und American Airlines, Ryanair, Deutsche Post, UPS, Fedex oder Speditionen wie Nippon Express und die US-Firmen Robinson oder Hunt Transport im Papier vertreten.
Aus jedem der sechs Sektoren werden die fünf Konzerne mit höchster Kapitalisierung ausgewählt. Alle Titel werden gleich gewichtet. Halbjährlich wird die Zusammensetzung geprüft und die gleichen Anteile werden wieder hergestellt. Dafür verlangen die Franzosen ein Prozent Jahresgebühr. Derzeit stammen 15 Titel aus den USA und nur fünf aus dem Euroraum. Es besteht also ein Währungsrisiko. Die Dividenden werden reinvestiert.
Solange der Ölpreis niedrig bleibt, verspricht das Zertifikat gute Chancen. Steigt er wieder deutlich, sollten Anleger das Papier genau beobachten.
Als Alternative, um vom niedrigen Ölpreis zu profitieren, bietet sich das devisengesicherte Cap-Bonuszertifikat der DZ Bank auf die US-Ölsorte WTI an (ISIN: DE 000 DG6 AQ9 1). Sinkt der Ölpreis von aktuell 46 Dollar bis zur Fälligkeit im Juni 2016 nie auf die Barriere von 34 Dollar, gibt es den Bonusbetrag von 50 Dollar. Das sind zehn Prozent Jahresrendite bei fast 27 Prozent Puffer. Wird die Barriere berührt, drohen hohe Verluste.
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Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Name | Hebel | KO | Emittent |
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