Ölpreise legen nach Zollankündigungen von Trump zu
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ankündigung neuer Zölle der USA gegenüber Kanada und Mexiko hat am Donnerstag die Ölpreise gestützt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 73,76 US-Dollar. Das waren 1,22 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,25 Dollar auf 69,89 Dollar.

Partizipieren Sie an Kursschwankungen bei Öl, Gold und anderen Rohstoffen mit Hebel und kleinen Spreads! Mit nur 100 Euro können Sie durch einen Hebel mit der Wirkung von 2.000 Euro Kapital handeln.
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Nach uneindeutigen Äußerungen über einen möglichen Aufschub hat US-Präsident Donald Trump klargestellt, dass Zölle auf Waren aus Mexiko und Kanada Anfang März in Kraft treten sollen. "Aus Mexiko und Kanada strömen nach wie vor Drogen in sehr hohen und nicht hinnehmbaren Mengen in unser Land", schrieb der Republikaner auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social. Deshalb würden die bisher ausgesetzten Strafzölle am 4. März in Kraft treten. Die USA importieren aus beiden Ländern Rohöl. Dies stützt die Ölpreise. Auf Waren aus China sollen dann ebenfalls zusätzliche Zölle in Höhe von 10 Prozent gelten.
Die Ölpreise waren zuletzt merklich unter Druck geraten. Sorgen über die Nachfrageentwicklung belasteten die Preise. So wächst die Wirtschaft Chinas weiterhin schwach. Grundsätzlich dürften die Zölle mittelfristig die Weltkonjunktur belasten. Dies dürfte die Nachfrage nach Rohöl dämpfen. So hatte Trump am Mittwochabend angekündigt, dass er Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Waren aus der Europäischen Union plant./jsl/la/he