Trotz starker Unsicherheiten: Ölpreise setzen Erholung fort
Die Ölpreise haben am Mittwoch merklich zugelegt.
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Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 22,72 US-Dollar. Das waren 2,24 Dollar mehr als am Dienstag. Der Preis für die US-Sorte WTI stieg um 3,96 Dollar auf 16,30 Dollar je Barrel. Am Dienstagvormittag war der Preis für US-Öl zeitweise bis knapp über 10 US-Dollar gefallen, bevor eine Erholung einsetzte.
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Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Marktbeobachter verwiesen zudem auf jüngste Aussagen des russischen Energieministers Alexander Nowak. Der hatte der Nachrichtenagentur Interfax gesagt, dass russische Ölfirmen ihre Fördermenge um etwa 19 Prozent im Vergleich zum Fördervolumen im Februar senken wollten. Zuvor hatte Nowak bereits gewarnt, dass es keine schnelle Lösung für die niedrigen Preise geben werde. Demnach sei erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer Stabilisierung am Ölmarkt zu rechnen.
Die in den USA weniger als erwartet gestiegenen Rohöllagerbestände stützten am Nachmittag zusätzlich die Ölpreise. Die Vorräte legten laut Energieministerium um 9,0 Millionen Barrel auf 527,6 Millionen Barrel zu. Analysten hatten im Mittel mit einem Plus von 11,9 Millionen Barrel gerechnet. Zudem gingen die Lagerbestände an Benzin sogar überraschend zurück.
Am Markt für Rohöl herrscht aber weiter Unsicherheit. Experten rechnen mit starken Preisschwankungen. Einer wegen der Corona-Pandemie wegbrechenden Nachfrage steht ein viel zu hohes Angebot gegenüber. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Erdöl in die verbliebenen freien Lager fließt.
SINGAPUR (dpa-AFX)
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