Kryptowährungen

Achterbahnfahrt am Kryptomarkt: Ethereum, Bitcoin & Co. ziehen an

24.05.21 20:13 Uhr

Achterbahnfahrt am Kryptomarkt: Ethereum, Bitcoin & Co. ziehen an | finanzen.net

Nach der Talfahrt am Wochenende haben die Kryptowährungen am Montag wieder deutlich zugelegt.

Werte in diesem Artikel
Devisen

72.303,8641 CHF 858,9673 CHF 1,20%

76.629,0098 EUR 1.343,4965 EUR 1,78%

65.172,7898 GBP 1.667,4621 GBP 2,63%

12.324.928,4711 JPY 169.253,5992 JPY 1,39%

83.906,8371 USD 760,4113 USD 0,91%

1.559,5085 CHF -1,3940 CHF -0,09%

1.652,7968 EUR 7,9858 EUR 0,49%

1.405,6997 GBP 18,2580 GBP 1,32%

265.834,0758 JPY 261,2375 JPY 0,10%

1.809,7709 USD -6,7825 USD -0,37%

257,8636 CHF -0,3580 CHF -0,14%

273,2888 EUR 1,1861 EUR 0,44%

232,4314 GBP 2,9056 GBP 1,27%

43.955,4727 JPY 21,4997 JPY 0,05%

299,2443 USD -1,2699 USD -0,42%

16,1791 USD -0,0336 USD -0,21%

26,5695 CHF 0,2453 CHF 0,93%

28,1589 EUR 0,4195 EUR 1,51%

23,9491 GBP 0,5502 GBP 2,35%

4.529,0489 JPY 50,2215 JPY 1,12%

30,8333 USD 0,1975 USD 0,64%

1,0573 USD 0,5276 USD 99,59%

16,0996 CHF -0,0133 CHF -0,08%

14,1249 EUR -0,0015 EUR -0,01%

So kostete ein Bitcoin, die bekannteste und nach Marktanteilen größte Digitalwährung, am frühen Nachmittag auf dem Handelsplatz Bitstamp knapp 38.400 Dollar und damit fast 11 Prozent mehr als am Vortag. Auch andere Digitalwährungen wie Etherum sprangen am Montag wieder nach oben - zum Teil noch viel stärker als der Bitcoin.

Sie möchten in Kryptowährungen investieren? Unsere Ratgeber erklären, wie es innerhalb von 15 Minuten geht:
» Bitcoin kaufen, Ripple kaufen, IOTA kaufen, Litecoin kaufen, Ethereum kaufen, Monero kaufen.

In der vergangenen Woche war der Bitcoin am Mittwoch kurzzeitig bis auf 30.000 Dollar gefallen, konnte sich aber in den Tagen danach wieder etwas erholen. Mit einem Niveau von rund 37.000 Dollar am Freitagabend büßte der Bitcoin im Wochenverlauf rund ein Viertel an Wert ein. Seit dem Rekordhoch von knapp 65.000 Dollar Mitte April ging es damit um knapp die Hälfte nach unten.

Trotz der massiven Verluste in den vergangenen Wochen kostet der Bitcoin noch fast vier Mal so viel wie vor einem Jahr. Die massiven Schwankungen zeigen das ganze Dilemma des Markts für Digitalwährungen - er verspricht einerseits hohe Gewinne bei allerdings immens hohen Risiken. Regulierer wie die Bafin warnen deshalb beständig vor Anlagen in diesem Segment.

Als einen wichtigen Grund für den jüngsten Kursrutsch nannten Experten Nachrichten aus China. In einer Stellungnahme der Regierung wurde eine frühere Ankündigung bekräftigt, härter gegen die Herstellung von Kryptowährungen vorzugehen. Die Erzeugung der Digitalwährungen wird auch Mining genannt und verbraucht bei der Herstellung von Bitcoins enorme Mengen an elektrischer Energie.

Zuvor hatte bereits Tesla-Chef, Multimilliardär und Krypto-Befürworter Elon Musk den Markt für Kryptowährungen mehrfach in Aufregung versetzt. Erst revidierte Musk den Bitcoin-freundlichen Kurs des Elektroautobauers Tesla, dann schien er anzudeuten, dass sich dieser von seinen Bitcoin-Beständen trennen könnte. Musk dementierte letzteres schnell, die Kursbewegungen beim Bitcoin waren aber enorm.

Ein weiterer Belastungsfaktor kam vergangene Woche aus den USA. Am Donnerstagabend gab das US-Finanzministerium bekannt, dass es zwecks Steuerehrlichkeit eine Anzeigepflicht für Krypto-Transaktionen von mehr als 10.000 US-Dollar in Erwägung ziehe. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, wäre dies ein Schlag gegen die von Krypto-Fans so geschätzte Anonymität von Transaktionen.

Hintergrund für die aktuelle Aufwärtsbewegung könnten Schnäppchenjäger sein, die die negativen Reaktionen auf die diversen Ereignisse als übertrieben betrachten. Am Sonntag hatte Marktanalyst Timo Emden vor dem nachhaltigen Abrutschen des Bitcoin unter die psychologische Hürde von 30.000 Dollar gewarnt. Dann drohe ein Absturz bis auf 20.000 Dollar. Aktuell scheint der Abstand bequem zu sein. Allerdings ist der Kryptomarkt für plötzliche und heftige Bewegungen bekannt. Von daher dürfte weiter Vorsicht eine guter Ratschlag sein.

/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Wit Olszewski / Shutterstock.com, Lightboxx / Shutterstock.com