Krypto-Regulierung

Wirtschaftsbericht der US-Regierung rechnet mit Bitcoin & Co. ab

04.04.23 23:18 Uhr

Wirtschaftsbericht der US-Regierung rechnet mit Bitcoin & Co. ab | finanzen.net

Erstmals enthält der jährliche Wirtschaftsbericht des Weißen Hauses ein Kapitel über Kryptowährungen. Die Berater des Weißen Hauses kommen allerdings zu einem vernichtenden Urteil. Einzig der zugrundeliegenden Technologie wird eine gewisse Beständigkeit zugetraut.

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• US-Regierung: Krypto-Assets ohne fundamentalen Wert
• Kryptowährungen bergen Risiken für Verbraucher, Finanzsystem und Umwelt
• Distributed-Ledger-Technologie eventuell zukünftig von Bestand

Der Rat der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses widmete den digitalen Vermögenswerten in dem am 20. März 2023 veröffentlichen Bericht ein umfangreiches Kapitel und ließ dabei kaum ein gutes Haar an der Branche. Kryptowährungen seien problematisch für das Finanzsystem, die Verbraucher und die Umwelt, ist dem Bericht zu entnehmen, der nur wenige Tage nach dem Kollaps der krypto-freundlichen Banken Silvergate, Silicon Valley Bank und Signature Bank herausgebracht wurde. Die vielfach angepriesenen positiven Eigenschaften von Bitcoin, Ethereum und Co. seien reines Marketing und hätten sich am Markt nicht bewahrheitet. Kryptowährungen hätten daher keinen fundamentalen Wert, und die Preise seien eher durch künstliche Verknappung als durch tatsächliche Innovation bedingt.

Im Bericht heißt es abschließend: "Auch wenn die zugrunde liegenden Technologien eine clevere Lösung dafür bieten, Transaktionen ohne eine vertrauenswürdige Instanz durchzuführen, bieten Krypto-Assets derzeit keine weitreichenden wirtschaftlichen Vorteile. Sie sind größtenteils spekulative Anlageformen und stellen keine wirksame Alternative zu Fiat-Währungen dar."

Die Volatilität der Kryptowährungen verhindere, dass digitale Vermögenswerte zur Wertaufbewahrung oder als Tauschmittel verwendet werden könnten. Auch Stablecoins könnten aufgrund der Laufrisiken nicht als schnelle Zahlungsmittel fungieren und Fiat-Währungen ersetzen.

Potenzial sehen die Wirtschaftsberater des Weißen Hauses lediglich in der Distributed-Ledger-Technologie (DLT), die in der Zukunft Anwendung finden könne - ohne jedoch genauer darauf einzugehen, inwiefern dies in welchen Bereichen von Nutzen sein könnte. Zugleich verweisen die Berater auf die dringende Notwendigkeit einer Regulierung der Kryptobranche.

Kritik aus der Krypto-Branche

Als Reaktion auf den Bericht werden in der Krypto-Branche Befürchtungen über die Zukunft der Cyberdevisen sowie zur künftigen Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden laut. Die Vorsitzende der Blockchain Association, Kristin Smith, etwa zeigte sich enttäuscht von dem Bericht, der der Krypto-Industrie rein mit Ablehnung begegne. Sie warf dem Weißen Haus vor, die Entwicklung der gesamten Branche blockieren zu wollen. Gegenüber Cointelegraph sagte sie: "Wir fordern die Biden-Administration auf, sich zu überlegen, wie sie in Erinnerung bleiben wird: Als Vorreiter einer tiefgreifenden Innovation oder als Blockierer einer globalen Tech-Revolution".

Redaktion finanzen.net

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