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So will der Ripple-Gründer eines der größten Probleme von Kryptounternehmen lösen

14.01.20 18:00 Uhr

So will der Ripple-Gründer eines der größten Probleme von Kryptounternehmen lösen | finanzen.net

Regulierung ist eines der größten und wichtigsten Themen in der Kryptowelt. Doch während ein einheitlicher Rahmen einen Schutz für Marktteilnehmer bietet, bergen rechtliche Beschränkungen beim Kryptohandel auch Gefahren, warnt der Ripple-Gründer.

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11,8968 GBP -0,2308 GBP -1,90%

• Regulierung von Kryptowährungen wichtigstes Thema für die Branche
• Ripple-Gründer befürwortet entsprechende Tendenzen
• Unternehmen brauchen Hilfe bei der Einhaltung der Vorschriften

Seitdem digitale Assets wie Bitcoin & Co. am Markt immer mehr Akzeptanz finden, sind auch Regulierungsbehörden auf Kryptowährungen aufmerksam geworden und haben den Handel mit digitalen Währungen in der Vergangenheit strengen Vorschriften unterworfen.

Innovation in Gefahr

Der Gründer von XRLP-Laps, einem Open-Source-Protokoll auf dessen Basis die Kryptowährung Ripple entwickelt wurde, sieht in einer allzu harten Regulierung aber durchaus Gefahren. In einem Blogbeitrag widmete sich Wietse Wind diesem Thema. Dabei nahm der Ripple-Gründer Bezug auf aktuelle Regulierungsbemühungen in den Niederlanden, wo sich Kryptounternehmen registrieren und überwachen lassen müssen, zudem müssen verdächtige Transaktionen an die niederländischen Behörden gemeldet werden. Entsprechende Regulierungen bestehen bereits in zahlreichen Ländern der EU und Wind hält dies eigenen Angaben zufolge auch für " absolut sinnvoll". Er sei "sicher, dass Regulierung eine gute Sache für ein wachsendes und ausgereiftes Ökosystem ist, das immer mehr Anwendungsfällen und Anwendern zur Verfügung steht".

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Dennoch zeigt sich der Ripple-Gründer besorgt über die Auswirkungen von Regulierungen auf den Innovationscharakter digitaler Assets: "Denken Sie jedoch an all diese neuen und innovativen Anwendungsfälle. Denken Sie an Mikrozahlungen. Denken Sie an das Streaming von Zahlungen, das Internet des Wertes", forderte Wind in seinem Blogbeitrag. "Lassen Sie es für einen Moment auf sich wirken und fragen Sie sich, was dies für die Teams von Entwicklern, Innovatoren und kleinen Unternehmen bedeutet, die den Zahlungsverkehr neu erfinden und das Internet des Werts aufbauen. Fragen Sie sich, was dies für die Endbenutzer und die Sicherheit ihrer persönlichen Daten bedeutet: Sie müssen für jede Krypto-Plattform / App, die sie verwenden möchten, einen umständlichen Onboarding-Prozess durchlaufen!", warnte er und verwies zeitgleich auf damit verbundene hohe Kosten.

Dienstleister soll Unternehmen entlasten

Vor diesem Hintergrund hält es der Ripple-Gründer für schwierig, dass insbesondere Startups und kleinere Kryptoprojekte die Anforderungen der Regulierer erfüllen könnten. Doch Wind hat einen Vorschlag, das Problem zu lösen: Er rät zur Gründung eines "Krypto-Regulierungs-Compliance-Unternehmens", das diesen Job für andere Firmen übernimmt und dafür sorgt, dass die Unternehmen im Rahmen der Regulierungsgrenzen arbeiten.

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Zu diesem Zweck habe er bereits "ein kleines Team von großartigen Innovatoren und Entwicklern zusammengestellt", das sich darauf fokussieren werde, Dienstleistungen für EU-Vorschriften zu erbringen. Krypto-Plattformen und -Projekte könnten die Leistungen des Compliance-Unternehmens in Anspruch nehmen, indem sie ihre Endbenutzer an Winds neu geplantes Unternehmen weiterleiten.

Noch stünde sein geplantes Projekt am Anfang, die Prüfung, ob dieses aus rechtlicher und regulatorischer Sicht rentabel sein werde, stehe noch aus.

Redaktion finanzen.net

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