Amazon-Aktie in Rot: AWS-Störung beeinträchtigt Dienste weltweit

Amazon Web Services meldet Ausfälle in zwei Verfügbarkeitszonen seiner Region ME-Central-1. Das Unternehmen arbeitet an der Wiederherstellung.
Werte in diesem Artikel
• Zwei AZs in ME-Central betroffen
• EC2, S3 und DynamoDB mit Fehlerraten
• Ursache möglicherweise Eskalation in Nahost
Amazon berichtet über AWS-Ausfall
Am Sonntag berichtete Amazons Cloud Computing Service Amazon Web Services (AWS) auf seinem Health Dashboard darüber, dass eine seiner Verfügbarkeitszonen (mec1-az2) von Gegenständen getroffen wurde, "die auf das Rechenzentrum prallten und Funken und Feuer verursachten. Die Feuerwehr hat die Stromversorgung der Anlage und der Generatoren unterbrochen, um den Brand zu löschen."
Im Laufe des Tages bestätigte das Unternehmen, "dass ein lokales Stromversorgungsproblem eine weitere Verfügbarkeitszone in der Region ME-CENTRAL-1 (mec1-az3) beeinträchtigt hat". Somit gibt es "zwei beeinträchtigte Verfügbarkeitszonen (mec1-az2 und mec1-az3) in der Region ME-CENTRAL-1".
Das Unternehmen verwies darauf, dass Kunden "vermehrt EC2-API-Fehler und Fehler beim Starten von Instanzen in der gesamten Region" erleben. Amazon DynamoDB und Amazon S3 würden "ebenfalls erhebliche Fehlerraten und erhöhte Latenzen" aufweisen. Das Unternehmen arbeite "daran, die Stromversorgung und Konnektivität wiederherzustellen", anschließend werde man "mit der Wiederherstellung der betroffenen Ressourcen beginnen". Betroffenen Kunden wird empfohlen, ein Failover durchzuführen. Daneben sollten "alle kritischen Daten in einer anderen AWS-Region" gesichert werden.
Ausfall von zwei Verfügbarkeitszonen
Im neusten Update gab AWS weitere Informationen zu Amazon S3. Der regionale Dienst, der laut Unternehmensangaben den vollständigen Ausfall einer einzelnen Verfügbarkeitszone übersteht, funktionierte nach der Abschaltung der AZ mec1-az2 am Sonntag zunächst noch normal. Als jedoch "die zweite AZ beeinträchtigt wurde, stiegen die Fehlerraten von S3". Kunden würden hohe Ausfallraten bei der Datenaufnahme und -ausgabe verzeichnen, weshalb das Unternehmen diesen dringend empfiehlt, "ihre Anwendungen zu aktualisieren, um S3-Daten in eine alternative AWS-Region zu übertragen". Sobald dies möglich sei, werde man mit der Wiederherstellung der beiden Verfügbarkeitszonen beginnen. Dies umfasse "eine sorgfältige Bewertung des Datenzustands und gegebenenfalls eine Reparatur des Speichers".
Daneben bestätigte das Unternehmen, "dass die AWS Management Console und die Befehlszeilenschnittstelle (CLI) durch den Ausfall von zwei Verfügbarkeitszonen beeinträchtigt sind." Das Unternehmen arbeite weiter an der Wiederherstellung aller Dienste und werde weitere Updates bereitstellen.
Ursache für Schaden
Was genau die Schäden an dem AWS-Rechenzentrum verursachte, ist bisher noch unklar. Doch nachdem die USA und Israel am Wochenende mit Luftangriffen auf den Iran begonnen haben und die iranischen Revolutionsgarden mit Angriffen auf US-Stützpunkte in der Region (wozu auch solche in den Vereinigten Arabischen Emiraten gehören, wo die AWS-Region ME-Central-1 verortet ist) reagiert haben, scheint es nicht unwahrscheinlich, dass der Ausfall im Zusammenhang mit der Eskalation im Nahen Osten steht.
Amazon-Aktie im Fokus
Die Amazon-Aktie, die vor dem Wochenende noch zugelegt hatte, notiert am Montag im vorbörslichen NASDAQ-handel zeitweise 2,20 Prozent tiefer bei 205,38 US-Dollar.
Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: mindea / Shutterstock.com, Jonathan Weiss / Shutterstock.com
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