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Studie: Blockchain-Trend trotz "Kryptowinter" nicht vorbei

09.04.23 23:47 Uhr

Studie: Blockchain-Trend trotz "Kryptowinter" nicht vorbei | finanzen.net

Invesco und Cambridge haben gemeinsam eine Studie zu der Entwicklung des Blockchain-Ökosystems erstellt. Dabei zeigt sich, dass der Blockchain-Trend trotz des Kryptowinters noch nicht vorbei ist.

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• Kryptomarkt sieht sich 2022 mit schwieriger Phase konfrontiert
• Blockchain-Trend hält trotz Marktschwierigkeiten weiter an
• Effektive Regulierungen des Kryptomarkts werden immer wichtiger

Kryptowinter

Das vergangene Jahr war für das Krypto-Ökosystem nicht leicht. Schon zuvor warnten Skeptiker häufig von einem bevorstehenden Kryptowinter und im Jahr 2022 brach er dann tatsächlich über die Branche herein. Vor allem Schlagzeilen rund um die Pleiten zentraler Institutionen sowie strafrechtliche Ermittlungen gegen Betreiber machten immer wieder die Runde und sorgten für einen Kursverfall von Krypto-Vermögenswerten. Das Blockchain-Ökosystem stehe nun vor Herausforderungen, die sich nicht ignorieren lassen, wie der Vermögensverwalter Invesco und die britische Universität Cambridge in der diesjährigen Blockchain-Studie erklären.

Invesco und Cambridge: Der Blockchain-Trend ist nicht vorbei

Doch trotz der Schwierigkeiten auf dem Kryptomarkt lassen sich bereits erste Anzeichen einer Erholung erkennen. "Dieser zweite Krypto-Winter dürfte insgesamt positiv ausfallen, da das Krypto-Ökosystem und der traditionelle Finanzsektor im Nachgang der FTX-Insolvenz zunehmend konvergieren", so Marion Laboure, Analystin bei der Deutschen Bank gegenüber Invesco und Cambridge. Besonders leistungsfähige Blockchain-Unternehmen unter der Führung von erfahrenen Gründerteams hätten laut der Studie auch im Kryptowinter erhebliche Mittel einsammeln können.

Und der Blockchain-Trend sei trotz der zuletzt schwierigen Phase noch lange nicht vorbei. "In Kombination mit der transformativen Kraft der Tokenisierung von Vermögenswerten, die sich vor allem im aufstrebenden Markt nicht-fungibler Token (NFT) zeigt, ermöglichen Blockchain-Entwicklungen einen allmählichen Übergang vom traditionellen, informationsorientierten Web 2.0 zu einem zukunftsweisenden, wertorientierten Web 3.0 - und mit der Ergänzung von Augmented / Virtual Reality (AR/VR) zum Metaversum", heißt es in der Studie. Durch die Digitalisierung würden Anlageklassen, Markt-Infrastrukturen und Geld programmierbar, was schließlich neue Märkte und in der Folge neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen könne.

Drei Anlagechancen in Verbindung mit der Blockchain hebt die Studie dabei besonders hervor: "Die Tokenisierung von allem," "Web3 und NFT" sowie das "Metaverse." Die Tokenisierung beschränke sich, wie die Studie erklärt, nicht mehr bloß auf Kryptowährungen. Viel mehr ließen sich damit mittlerweile reale Vermögenswerte - wie zum Beispiel eine Immobilie - durch Schaffung eines digitalen Abbilds auf der Blockchain digitalisieren. Der Vorteil dabei sei, dass besagter Vermögenswert durch die Digitalisierung in mehrere Anteile (Token) zerlegt werden kann und diese das anteilige Eigentum an dem Vermögenswert repräsentieren. Dadurch erhöhe die Tokenisierung den Eigentumsnachweis sowie die Liquidität der Vermögenswerte und verschaffe einer breiteren Gruppe potenzieller Eigentümer Zugang zu diesen Gütern. Existiert eine Anleihe zum Beispiel nur als Token auf einer Blockchain, kann natürlich auch das Token selbst ein Vermögenswert sein. "Potenziell dürfte die Tokenisierung auch Handel und Abwicklung effizienter gestalten, da Transaktionen sofort nach der Ausführung zeitgleich abgewickelt werden können (d.h. sofortige Lieferung gegen Zahlung mit tokenisiertem Bargeld). Dadurch entfällt das Kontrahenten- und Abwicklungsrisiko."

Das Web3 ist eine Weiterentwicklung des Web1 mit noch ausschließlich lesbaren Inhalten und dem transaktionsorientierten Web2. Mit Web2 kam mobile Konnektivität ins Spiel, die zum Wachstum großer Technologieunternehmen führte, die Web2-Funktionen wie zum Beispiel soziale Medien und Video-Streaming bereitstellten. Mit dem Web3 sollen Urheber und Nutzer von direkten Inhalten geschützt werden, indem es Blockchain, Dezentralisierung sowie tokenisierte Governance-Modelle nutzt, ohne dabei einen "Mittelsmann" zu belohnen. Beim Verkauf von NFT auf der OpenSea-Plattform falle beispielsweise eine Gebühr von nur 2,5 Prozent an, während andere Plattformen wie zum Beispiel YouTube oder Apples AppStore zwischen 30 und 45 Prozent in Rechnung stellen. Insgesamt könnte der NFT-Markt laut der Studie bis 2030 auf 240 Milliarden US-Dollar anwachsen. Zu den digitalen Assets des Metaverse zählen NFTs, die Kunstwerke, Musik, Online-Spiele, andere virtuelle Vermögenswerte sowie die digitalen Zwillinge physischer Werte verkörpern.

Das Metaverse öffnet schließlich riesige virtuelle Welten, die immersiv über Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und digitale Vermögenswerte zugänglich sind. Der Studie zufolge gehe man davon aus, dass das Metaversum bis 2030 ein Volumen von rund acht Billionen US-Dollar erreichen wird. Wie sich das Metaversum jedoch entwickelt, werde in besonderem Maße davon abhängen, ob es als offene Struktur oder in sich geschlossenes System aufgesetzt wird.

Regulierung des Blockchain-Ökosystems

Bei Themen rund um das Blockchain-Ökosystem darf ein Punkt jedoch nicht vergessen werden: die Regulierung. Vor allem die jüngsten Probleme am Markt hätten offengelegt, wie wichtig es sei, einen stärkeren und effektiveren Regulierungsansatz zu finden. "Eine gewisse Regulierung ist notwendig, muss aber mit Augenmaß und sachgerecht erfolgen", zitiert die Studie Changpeng Zhao, CEO von Binance. Oftmals werde bei der Regulierung einer von drei Ansätzen gewählt: Die Anwendung bestehender Regelungen als Grundlage, die Überarbeitung bestehender Gesetze und Vorschriften oder neue, maßgeschneiderte Regelwerke.

Redaktion finanzen.net

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