RBI-Aktie sinkt: Raiffeisen übernimmt BBVA-Geschäft in Rumänien für 591 Millionen Euro

Raiffeisen Bank International stärkt mit dem Zukauf ihre Marktposition in Rumänien deutlich.
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Die Raiffeisen Bank International (RBI) übernimmt das Geschäft der spanischen BBVA in Rumänien. Die österreichische Finanzgruppe zahlt 591 Millionen Euro für den Erwerb der Garanti BBVA Group Romania, die in dem südosteuropäischen Land als Garanti Bank auftritt und der auch das Leasingunternehmen Motoractive IFN gehört, wie es in der Mitteilung des Institutes heißt.
Durch den Kauf dürfte sich die harte Kernkapitalquote der RBI um rund 60 Basispunkte verringern, hieß es. Die RBI hatte per Jahresende 2025 ohne Russland eine harte Kernkapitalquote von 15,5 Prozent ausgewiesen.
Das Closing für die Garanti BBVA Group Romania, die mit einer Bilanzsumme von rund 4 Milliarden Euro auf einen Marktanteil von etwa 2 Prozent komme, sei im vierten Quartal zu erwarten.
Mit dem Zukauf werde die Raiffeisen Bank nach Bilanzsumme voraussichtlich die drittgrößte Bank in Rumänien sein, erklärte die RBI ferner.
Im Wiener Handel notiert die RBI-Aktie zeitweise 2,3 Prozent tiefer bei 35,74 Euro.
DJG/rio/ros
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Bildquellen: Raiffeisen Bank International