XETRA-Schluss/DAX mit drittem Verlusttag in Folge

13.03.26 17:52 Uhr

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DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag den dritten Tag in Folge mit Abschlägen geschlossen. Hatte der zunächst leicht gesunkene Ölpreis zwischenzeitlich etwas Unterstützung geboten, drehte die Börse mit dann wieder gestiegenen Ölpreisen ins Minus. Die europäische Rohölsorte Brent kostete wieder mehr als 101 US-Dollar je Fass. Händler sprachen trotz der Versuche, den Preisanstieg bei Erdöl zu stoppen, von keiner grundlegenden Änderung der Versorgungslage im Nahen Osten. Der DAX büßte 0,6 Prozent auf 23.447 Punkte ein.

Nach der Freigabe der strategischen Ölreserven durch die Internationale Energieagentur versuchen die USA nun durch eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland den Ölpreisanstieg zu dämpfen. Laut Berichten verhandeln zudem europäische Staaten und auch Indien mit dem Iran über eine Passage von Rohöl durch die extrem unsichere Seestraße von Hormus. Doch führten diese Initiativen zu keinem nachhaltig Preisstopp, allerdings war der Anstieg weniger dynamisch als noch an den Vortagen.

Mit der geschwundenen Hoffnung auf ein baldiges Kriegsende im Iran gewannen Rüstungsaktien wie Rheinmetall 2,7 Prozent. Zalando setzten die Aufwärtsbewegung vom Vortag mit einem Plus von 6,9 Prozent fort. Bernstein hatte die Aktie hochgestuft. K+S (+2,4%) folgten ihren US-Pendants, die am Vortagabend deutlich zugelegt hatten, nach oben. Durch die Störung des Schiffsverkehrs in Nahost leidet auch das Düngemittelangebot - die Preise dürften zulegen. Die DZ Bank sah im K+S-Kurs jedoch ein Übermaß an "Hormus-Hype" und stufte den Wert ab.

Fraport (-4,3%) knüpft die Höhe seiner Dividende künftig an die Entwicklung seines Verschuldungsgrades gemessen am operativen Ergebnis. Wie bekannt will der Flughafenbetreiber für 2025 eine Dividende von 1,00 Euro pro Aktie ausschütten. Auf dieser Höhe soll die Gewinnbeteiligung der Aktionäre vorerst blieben, bis die Nettofinanzschulden des Konzerns unter das Fünffache des EBITDA sinken.

Mit Abschlägen von 3,8 Prozent und 8,8 Prozent gaben United Internet bzw. 1&1 kräftig nach. Im Handel wurde auf einen Artikel der spanischen Zeitung "okdiario" verwiesen. Dort hieß es, Telefonica habe beschlossen, den möglichen Kauf des deutschen Mobilfunkbetreibers 1&1 vorerst auf Eis zu legen.

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Index zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 23.447 -0,6 -4,3

DAX-Future 23.429 -0,4 -4,5

XDAX 23.423 -0,7 -4,7

MDAX 28.819 -1,4 -5,9

TecDAX 3.574 -0,1 -1,4

SDAX 16.785 -1,4 -2,1

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 125,81 -35

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/sha

(END) Dow Jones Newswires

March 13, 2026 12:53 ET (16:53 GMT)

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DatumRatingAnalyst
01.04.2026Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
19.03.2026Rheinmetall OverweightBarclays Capital
17.03.2026Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
13.03.2026Rheinmetall BuyJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
12.03.2026Rheinmetall HoldWarburg Research
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01.04.2026Rheinmetall BuyGoldman Sachs Group Inc.
19.03.2026Rheinmetall OverweightBarclays Capital
17.03.2026Rheinmetall OverweightJP Morgan Chase & Co.
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12.03.2026Rheinmetall KaufenDZ BANK
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12.03.2026Rheinmetall HoldWarburg Research
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24.11.2025Rheinmetall Market-PerformBernstein Research
19.11.2025Rheinmetall HoldWarburg Research
19.11.2025Rheinmetall Market-PerformBernstein Research
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25.01.2017Rheinmetall SellDeutsche Bank AG
06.11.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
12.08.2015Rheinmetall SellS&P Capital IQ
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