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Dieselskandal: VW-Kläger werfen Scheuer Beihilfe zum Betrug vor

19.08.19 16:08 Uhr

Dieselskandal: VW-Kläger werfen Scheuer Beihilfe zum Betrug vor | finanzen.net

Eine der führenden Kanzleien im Dieselskandal droht der Bundesregierung mit einer Flut von Klagen, sollte das Bundesverkehrsministerium Kläger gegen Volkswagen nicht stärker unterstützen.

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Die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer, die mehr als 15.000 Dieselgeschädigte vertritt, schreibt in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU): "Um es in deutliche Worte zu fassen, sehr geehrter Herr Minister Scheuer, wir werfen Ihnen und Ihrem Vorgänger persönlich Beihilfe zum Betrug vor und werden Sie deshalb in Anspruch nehmen", heißt es in dem fünfseitigen Schreiben, über das der Spiegel berichtet und in das Dow Jones Newswires Einblick hatte.

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Die Kanzlei habe 350 Mandanten, für die sie Klagen auf Schadensersatz wegen Staatshaftung gegen die Bundesregierung einreichen solle, schreiben die Anwälte. 44 Staatshaftungsklagen liefen bereits. Die Anwälte wollen erreichen, dass der Staat auf die Verjährung der Schadensersatzansprüche gegen die Bundesrepublik bis Ende 2021 verzichtet. Die Bundesregierung solle den Bürgern zumindest diese Rechtssicherheit geben.

Das Ministerium solle auch dafür sorgen, dass das Kraftfahrtbundesamt (KBA) den Klägern genaue Informationen über die Manipulationen zur Verfügung stellt. Ministerium und KBA hätten "in vorwerfbarer Weise die Kontroll- und Überwachungspflichten gegenüber den Automobilherstellern, beispielsweise Volkswagen, Audi oder Daimler, unzureichend ausgeübt", schreiben die Anwälte. Außerdem weigerten sich die Behörden gesetzeswidrig, Informationen herauszugeben, die den Geschädigten helfen könnten, ihre Ansprüche gegen die Autohersteller durchzusetzen.

Der Drohbrief erreicht Scheuer eineinhalb Wochen vor einem wichtigen Prozessstart. Am 30. September wird vor dem Oberlandesgericht Braunschweig erstmals die Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) verhandelt. Der VZBV wird unter anderem von Stoll & Sauer vertreten.

BERLIN (Dow Jones)

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DatumRatingAnalyst
25.09.2020Volkswagen (VW) St buyMerrill Lynch & Co., Inc.
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11.04.2018Volkswagen (VW) St OutperformBernstein Research
09.08.2017Volkswagen (VW) St market-performBernstein Research
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29.11.2019Volkswagen (VW) St OutperformBernstein Research
11.04.2018Volkswagen (VW) St OutperformBernstein Research
10.05.2017Volkswagen (VW) St buyHSBC
11.01.2017Volkswagen St (VW) overweightBarclays Capital
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09.08.2017Volkswagen (VW) St market-performBernstein Research
28.04.2015Volkswagen St (VW) HoldHSBC
29.04.2014Volkswagen St (VW) NeutralBNP PARIBAS
01.04.2014Volkswagen St (VW) market-performBernstein Research
01.04.2014Volkswagen St (VW) Equal weightBarclays Capital
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24.11.2009Volkswagen reduzierenIndependent Research GmbH
13.11.2009Volkswagen verkaufenBankhaus Lampe KG
13.11.2009Volkswagen reduzierenIndependent Research GmbH

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