Updates zu FMC, Evonik, Munich Re und Apple

Banken haben ihre Einschätzungen zu Aktien aus DAX und Co. angepasst. Der aktuelle Überblick über die neuen Kursziele.
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 08.11.2018
ADIDAS
ZÜRICH - Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für adidas von 235 auf 240 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Neueinführungen im vierten Quartal zu begrenzen wie vom Management geplant, erscheine ihm sinnvoll, schrieb Analyst Fred Speirs in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Adidas könne dann 2019 durchstarten. Impulse sollten vom neuen Ultraboost-Schuh, von Yeezy und FutureCraft 4D kommen.
APPLE INC
NEW YORK - Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für Apple von 226 auf 253 US-Dollar angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Der iPhone-Konzern habe eine lange Wachstumsstrecke vor sich, schrieb Analystin Kathryn Huberty in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.
BMW
ZÜRICH - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat das Kursziel für BMW von 106 auf 101 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Outperform" belassen. Analyst Daniel Schwarz senkte seine Prognosen in einer am Donnerstag vorliegenden Studie leicht ab. Die Anlagestory hält er aber trotz der überraschenden Gewinnwarnung Ende September für intakt. Die Aktie sei enorm günstig und die Stimmung überaus negativ. Dabei komme vom Produktzyklus Unterstützung und die Bilanz sei die solideste in der Branche.
COVESTRO
FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für Covestro nach Quartalszahlen von 86 auf 63 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Der Chemiekonzern habe seine Erwartungen verfehlt, schrieb Analyst Peter Spengler in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.
EVONIK
LONDON - Die britische Investmentbank Barclays hat Evonik von "Overweight" auf "Equal Weight" abgestuft und das Kursziel von 34 auf 30 Euro gesenkt. Es gebe bei dem Spezialchemiekonzern Risiken mit Blick auf die Konsensschtzungen für das kommende Jahr, schrieb Analyst Sebastian Satz in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. So hätten die Preise für bestimmte Produkte wie Menthionine zu fallen begonnen. Auch die Zunahme der produzierten Volumina werde im kommenden Jahr unter dem Wachstumspotenzial liegen.
FMC FRESENIUS MEDICAL CARE AG & CO KGAA
FRANKFURT - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für FMC (Fresenius Medical Care) von 100 auf 88 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Er habe seine Schätzungen und das Ziel nach der für das Unternehmen günstigen Volksabstimmung in Kalifornien und den enttäuschenden Zahlen für das dritte Quartal angepasst, schrieb Analyst Oliver Reinberg in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Der Experte kürzte seine Annahmen für die Jahre 2018 bis 2020 um bis zu zehn Prozent. Das kommende Geschäftsjahr sollte sich aber wieder besser gestalten, zumal sich fundamental nichts geändert habe und die Bewertung attraktiv sei.
FRAPORT AG
FRANKFURT - Die DZ Bank hat den fairen Wert für die Papiere von Fraport im Rahmen der Branchenbewertung von 71 auf 73 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Frankfurter hätten solide Neunmonatszahlen vorgelegt, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.
FRESENIUS SE
BAD HOMBURG - Die Aktie des Medizinkonzerns Fresenius SE (Fresenius SECo) ist nach Einschätzung der Schweizer Großbank UBS von weiteren Rückschlagsrisiken bedroht. Nach Sorgen um das deutsche Krankenhausgeschäft und die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC) (Fresenius Medical Care) sieht Analyst Ian Douglas-Pennant nun auch möglichen Gegenwind durch die auf Infusionsmedizin und Nachahmermedikamente spezialisierte Tochter Kabi, wie er in einer am Donnerstag vorliegenden Studie schrieb.
HANNOVER RUECKVERSICHERUNG AG
NEW YORK - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Hannover Rück nach Zahlen zum dritten Quartal von 117 auf 115 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. In Reaktion auf die Kennziffern des Rückversicherers habe er seine Prognose für den Nettogewinn 2018 um 4 Prozent erhöht, jene für 2019 aber um 3 Prozent reduziert, schrieb Analyst Edward Morris in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.
MUNICH RE
HANNOVER - Die NordLB hat das Kursziel für Munich Re (Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft) nach Zahlen von 190 auf 196 Euro angehoben und die Einstufung auf "Halten" belassen. Die Resultate des Rückversicherers für die ersten neun Monate des Jahres seien trotz erheblicher Belastungen aus Großschadenereignissen im dritten Quartal ordentlich ausgefallen, schrieb Analyst Volker Sack in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Munich Re habe insgesamt besser als erwartet abgeschnitten. Sack wertet das bestätigte Jahresziel für das Konzernergebnis als konservativ und passte seine Schätzungen nach oben an.
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