Ottobock: Rekordzahlen verpuffen - Aktie unter Druck

17.02.26 18:23 Uhr

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Die Ottobock SE & Co. KGaA hat für 2025 Rekordzahlen mit kräftigen Zuwächsen vorgelegt. Auch der Ausblick für 2026 signalisiert weiteres profitables Wachstum, wenn auch in etwas moderaterem Tempo. Dennoch reagiert die Börse mit Abschlägen – die Aktie steht spürbar unter Druck.

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Die Ottobock SE & Co. KGaA hat 2025 mit einem Umsatzplus von 11,7 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro und einem um knapp 30 Prozent gesteigerten bereinigten EBITDA von 415 Mio. Euro (jeweils im Kerngeschäft) ein Rekordergebnis erzielt; die Marge verbesserte sich auf 26,0 Prozent. Für 2026 stellt das Management ein weiteres Wachstum von 5,0 bis 8,0 Prozent sowie eine nochmals höhere Marge von über 26,5 Prozent in Aussicht, was insgesamt solide, wenn auch etwas vorsichtig wirkt. An der Börse überwog dennoch die Skepsis: Die Aktie geriet trotz der starken Zahlen deutlich unter Druck, während Analysten die Resultate zwar überwiegend positiv würdigten, aber auf das moderatere Wachstumstempo verweisen. Unsere Einschätzung: Angesichts der ausgeprägten Abwärtsdynamik ist derzeit höchste Vorsicht geboten – eine charttechnische Stabilisierung sollte abgewartet werden.

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Wesentlich freundlicher stellt sich die Lage bei Gesco dar. Die Aktie folgte zuletzt einem leichten Aufwärtstrend und lockt noch mit einer ausgesprochen niedrigen Bewertung, in der sich die Konjunkturflaute der letzten Jahre widerspiegelt. Sollte sich die Industriekonjunktur, wie zuletzt verstärkt angedeutet, tatsächlich erholen, dürfte Gesco davon deutlich profitieren – was in der Aktie noch nicht eingepreist ist: zum Artikel

Überzeugendes gibt es auch von dem Softwarespezialisten B+S Banksysteme, der mit seinen Halbjahreszahlen zu gefallen weiß. Bei zweistelligem Wachstum und einer zweistelligen Marge bietet die niedrige Bewertung hier viel Kursfantasie: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 17.02.26 um 18:23 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.438 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 14.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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