Mobilfunk-Datenverbrauch zieht kräftig an
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BONN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Handynutzer in Deutschland haben fürs Surfen im Internet 2024 deutlich mehr Daten verbraucht als im Vorjahr. Wie die Deutsche Telekom mitteilte, rauschten in diesem Jahr rund 3,8 Milliarden Gigabyte durch ihr Mobilfunk-Netz und damit 30 Prozent mehr als 2023. Im Vodafone-Netz (Vodafone Group) wurden Firmenangaben zufolge rund 3,1 Milliarden Gigabyte transportiert, ein Plus von 27 Prozent.
O2 Telefónica vermeldete einen Datenzuwachs von etwa einem Viertel auf bis zu 5,8 Milliarden Gigabyte. Die Werte enthalten den tatsächlichen Datenverbrauch plus einen Schätzwert für die letzten Wochen des Jahres. In den Vorjahren hatte es ebenfalls deutliche Wachstumsraten gegeben. Auch im Festnetz-Internet zogen Download und Upload deutlich an.
Mehr Telefonate per WhatsApp, Teams oder FaceTime
"Der Datenhunger von Deutschlands Verbrauchern ist ungebrochen", sagt die Technikchefin von Vodafone Deutschland, Tanja Richter. "Die Menschen schauen weiterhin Videos, Serien und Filme in Rekordzahlen online und teilen ihre persönlichen Erlebnisse über Fotos und Videos in sozialen Netzwerken, was den Datenverkehr enorm antreibt." Hinzu komme die intensivere Nutzung von Datendiensten wie WhatsApp, Teams oder FaceTime, um darüber Telefonate zu führen, ob mit oder ohne Video. Das trage ebenfalls maßgeblich zum Datenanstieg bei, sagte Richter. "Mobile Kommunikation und Streaming sind wichtiger denn je", sagte O2-Telefónica-Chef Markus Haas.
Der größte Teil des Datenverkehrs läuft noch immer über den relativ alten Funkstandard 4G, auch LTE genannt. Der 5G-Anteil wächst aber deutlich - dieser Standard bietet schnellere und stabilere Übertragungen.
Weniger klassische Handyanrufe
Der klassische Telefonanruf verliert weiter an Bedeutung, weil die Menschen stattdessen lieber chatten oder über die Datendienste anrufen. Vodafone verzeichnete in Deutschland in diesem Jahr nach eigenen Angaben rund 25 Milliarden abgehende und ankommende Telefonate in seinem Handynetz, was im Vergleich zu 2023 ein Minus von gut acht Prozent war. Im Schnitt dauerte jedes Handygespräch zwei Minuten und 49 Sekunden und damit 6 Sekunden weniger als 2023.
Bei der Telekom wird den Zahlen zufolge intensiver geplaudert: Dort dauerte ein Handygespräch dieses Jahr im Schnitt drei Minuten und 23 Sekunden und damit eine Sekunde weniger als 2023./wdw/DP/zb
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Name | Hebel | KO | Emittent |
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Nachrichten zu Deutsche Telekom AG
Analysen zu Deutsche Telekom AG
Datum | Rating | Analyst | |
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10.12.2024 | Deutsche Telekom Overweight | Barclays Capital | |
09.12.2024 | Deutsche Telekom Buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
29.11.2024 | Deutsche Telekom Buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
29.11.2024 | Deutsche Telekom Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
28.11.2024 | Deutsche Telekom Overweight | JP Morgan Chase & Co. |
Datum | Rating | Analyst | |
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10.12.2024 | Deutsche Telekom Overweight | Barclays Capital | |
09.12.2024 | Deutsche Telekom Buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
29.11.2024 | Deutsche Telekom Buy | Goldman Sachs Group Inc. | |
29.11.2024 | Deutsche Telekom Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
28.11.2024 | Deutsche Telekom Overweight | JP Morgan Chase & Co. |
Datum | Rating | Analyst | |
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26.11.2024 | Deutsche Telekom Neutral | UBS AG | |
14.11.2024 | Deutsche Telekom Neutral | UBS AG | |
14.10.2024 | Deutsche Telekom Neutral | UBS AG | |
10.10.2024 | Deutsche Telekom Neutral | UBS AG | |
10.09.2024 | Deutsche Telekom Neutral | UBS AG |
Datum | Rating | Analyst | |
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30.03.2020 | Deutsche Telekom Underweight | Barclays Capital | |
18.03.2020 | Deutsche Telekom Underweight | Barclays Capital | |
04.03.2020 | Deutsche Telekom Underweight | Barclays Capital | |
20.02.2020 | Deutsche Telekom verkaufen | Barclays Capital | |
19.02.2020 | Deutsche Telekom Underperform | Jefferies & Company Inc. |
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