MÄRKTE USA/Leichter - Walmart schwach - Ebay fest - Deere haussieren

19.02.26 18:31 Uhr

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Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--Die Gewinne vom Vortag an den US-Börsen gehen am Donnerstag schon wieder verloren. Unter dem Strich setzt sich damit die Seitwärtstendenz der vergangenen Handelstage fort. Etwas auf die Stimmung drücken geopolitische Spannungen im Nahen Osten, worauf die Ölpreise weiter anziehen. Die USA verlegen Luftstreitkräfte in die Region und bündeln die schlagkräftigste Truppe seit der Invasion des Irak 2003. Damit erhöht Präsident Trump den Druck auf den Iran, weil es bei den laufenden Atom- und Abrüstungsgesprächen offenbar nicht voran geht. Gleichzeitig führt Iran Manöver auf der ölstrategisch wichtigen Seestraße von Hormus durch.

Die Konjunkturdaten des Tages sind derweil überwiegend besser ausgefallen als erwartet und stützen die zuletzt bereits wieder gestiegene Konjunkturzuversicht. Spannender dürfte aber am Freitag der PCE-Index der persönlichen Konsumausgaben werden. Er ist ein bevorzugtes Maß der US-Notenbank bei der Steuerung ihrer Zinspolitik.

Zur Mittagszeit in New York gibt der Dow-Jones-Index um 0,7 Prozent auf 49.344 Punkte nach. Der breite S&P-500 büßt 0,5 Prozent ein, die techniklastigen Nasdaq-Indizes geben bis zu 0,6 Prozent nach. Am Anleihemarkt ziehen die Renditen nach den Konjunkturdaten und dem leicht falkenhaft ausgefallenen Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung weiter an, wenn auch nur leicht. Im Zehnjahresbereich geht es um 1 Basispunkt auf 4,09 Prozent nach oben.

Die Ölpreise legen nach dem rund 5-proztentigen Anstieg vom Vortag um weitere gut 2 Prozent zu. Preistreibend wirken auch Rückgänge der wöchentlichen Ölvorräte in den USA. Der Dollar zieht weiter an, gestützt von den steigenden Marktzinsen, aber auch dank seines Rufs als sicherer Hafen vor dem Hintergrund der Lage im Nahen Osten. Der Euro kommt auf 1,1761 Dollar zurück.

Walmart-Aktie von Ausblick gebremst

Am Aktienmarkt führen erneut Ölwerte die Gewinnerliste an, der Branchenindex steigt mit den weiter anziehenden Ölpreisen um 0,8 Prozent. Für die Walmart-Aktie geht es um 1,3 Prozent nach unten, allerdings nahe am Allzeithoch. Der Einzelhandelsriese hat in seinem jüngsten Quartal den Umsatz zwar stark gesteigert, der Ausblick fiel aber eher verhalten aus und verfehlte die Marktschätzungen.

Etsy springen um 9 Prozent nach oben mit dem Verkauf ihrer Secondhand-Modeplattform Depop für etwa 1,2 Milliarden Dollar an Ebay. Zusätzlich treiben gute Etsy-Geschäftszahlen den Kurs. Der bereinigte Gewinn von Ebay hat derweil die Prognosen der Wall Street geschlagen. Dazu erhöht der Online-Marktplatz die Dividende und hat intern den Weg für ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 2 Milliarden Dollar freigemacht. Die Aktie legt um 4,6 Prozent zu.

Das Papier des Landmaschinenherstellers Deere verteuert sich nach überzeugendem Geschäftsausweis um über 12 Prozent. Caterpillar gewinnen im Sog 0,5 Prozent. Carvana stürzen um 9,5 Prozent ab, nachdem der Gebrauchtwagenhändler ergebnisseitig enttäuscht hat. Der Autovermieter Avis Budget muss Abschreibungen auf seine Elektroautoflotte vornehmen und schreibt rote Zahlen bei sinkenden Umsätzen. Die Quittung ist ein Absturz von 21,5 Prozent.

Der Lieferdienst Doordash berichtete durchwachsene Geschäftszahlen, der Bruttobestellwert schnellte aber um 39 Prozent nach oben. Die Aktie legt um 4,7 Prozent zu. Die Online-Reiseagentur Booking übertraf im vierten Quartal Gewinn- und Umsatzerwartungen knapp. Für die Aktie geht es nach einem gut behaupteten Start inzwischen um 7,0 Prozent südwärts.

Klarna knicken um rund ein Viertel ein. Der Anbieter von "Buy now, pay later"-Dienstleistungen hat mit solide ausgefallenen Quartalszahlen einen vorsichtigen Ausblick abgegeben. Occidental Petroleum werden nach durchwachsen ausgefallenen Geschäftszahlen 8,3 Prozent höher gehandelt. Hier dürften die deutlich gestiegenen Ölpreise mit zum Kursplus beitragen.

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INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

DJIA 49.334,04 -0,7 -328,62 49.662,66

S&P-500 6.847,99 -0,5 -33,32 6.881,31

NASDAQ Comp 22.650,38 -0,5 -103,25 22.753,64

NASDAQ 100 24.759,66 -0,6 -139,21 24.898,87

DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

EUR/USD 1,1756 -0,2 -0,0026 1,1782

EUR/JPY 182,22 -0,1 -0,1900 182,41

EUR/CHF 0,9121 +0,2 0,0015 0,9106

EUR/GBP 0,8745 +0,2 0,0015 0,873

USD/JPY 154,98 +0,1 0,1600 154,82

GBP/USD 1,344 -0,4 -0,0051 1,3491

USD/CNY 6,908 +0,1 0,0070 6,9080

USD/CNH 6,9 +0,1 0,0095 6,8905

AUS/USD 0,7045 +0,1 0,0004 0,7041

Bitcoin/USD 66.350,93 +0,0 26,69 66.324,24

ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

WTI/Nymex 66,87 +2,6 1,68 65,19

Brent/ICE 71,77 +2,0 1,42 70,35

Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag

Gold 4.994,23 +0,3 15,16 4.979,07

Silber 77,63 +0,6 0,45 77,18

Platin 2.060,47 -0,5 -10,53 2.071,00

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 19, 2026 12:31 ET (17:31 GMT)

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23.02.2026Walmart OverweightBarclays Capital
20.02.2026Walmart OverweightBarclays Capital
20.02.2026Walmart OutperformRBC Capital Markets
20.02.2026Walmart OverweightJP Morgan Chase & Co.
19.02.2026Walmart KaufenDZ BANK
DatumRatingAnalyst
23.02.2026Walmart OverweightBarclays Capital
20.02.2026Walmart OverweightBarclays Capital
20.02.2026Walmart OutperformRBC Capital Markets
20.02.2026Walmart OverweightJP Morgan Chase & Co.
19.02.2026Walmart KaufenDZ BANK
DatumRatingAnalyst
20.11.2024Walmart HaltenDZ BANK
17.05.2024Walmart NeutralJP Morgan Chase & Co.
16.05.2024Walmart NeutralJP Morgan Chase & Co.
21.02.2024Walmart NeutralJP Morgan Chase & Co.
20.02.2024Walmart NeutralJP Morgan Chase & Co.
DatumRatingAnalyst
08.05.2019Walmart UnderperformWolfe Research
08.11.2018Walmart SellMorningstar
17.11.2017Walmart UnderperformRBC Capital Markets
10.11.2017Walmart UnderperformRBC Capital Markets
11.10.2017Walmart UnderperformRBC Capital Markets

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