MÄRKTE USA/Andauernder Nahost-Krieg dürfte Börse belasten
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DOW JONES--An den US-Börsen dürfte es zum Start in den Donnerstagshandel nach unten gehen, denn es zeichnet sich noch immer kein Ende des Iran-Kriegs ab. Die Futures auf die großen Aktienindizes deuten eine leichtere Eröffnung an, während die Ölpreise wieder steigen. Widersprüchliche Aussagen der Kriegsparteien verunsicherten die Anleger, sagen Händler. Während die US-Regierung von fortdauernden Friedensgesprächen berichtete, wies der Iran diese Darstellung zurück und drohte eine weitere Eskalation an. Staatsnahe iranische Medien berichteten, dass Teheran auch die Meerenge Bab al-Mandeb blockieren könnte.
Der Preis für das Barrel Brentöl steigt um 4,8 Prozent auf 107,14 Dollar. Der Dollar zeigt sich behauptet. Am US-Anleihemarkt ziehen die Renditen an; die Zehnjahresrendite steigt um 5 Basispunkte auf 4,38 Prozent. Der Goldpreis fällt derweil um 1,5 Prozent auf 4.437 Dollar.
An Konjunkturdaten wurden nur die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche veröffentlicht. Diese stiegen im erwarteten Rahmen und bewegen sich auf noch immer recht niedrigem Niveau. Daneben sind Auftritte einiger Vertreter der US-Notenbank angekündigt. Ihre Reden dürften auf Aussagen darüber "abgeklopft" werden, inwieweit der Nahost-Krieg die Inflation und somit auch den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve beeinflussen wird.
Ein Gerichtsurteil drückt die Aktien von Alphabet und Meta vorbörslich um 1,2 und 1,5 Prozent. Eine 20-jährige Frau hat einen wegweisenden Social-Media-Prozess gegen Meta Platforms und Googles YouTube gewonnen. Sie hatte den Unternehmen vorgeworfen, ihre Apps so gestaltet zu haben, dass sie abhängig machen und für Jugendliche schädlich sind. Eine Jury befand nun, dass der Instagram-Eigentümer Meta und YouTube fahrlässig gehandelt hätten, indem sie ein Produkt betrieben haben, das Kindern und Jugendlichen schadet, und es versäumten, vor diesen Gefahren zu warnen. Die Unternehmen wurden zur Zahlung von 3 Millionen Dollar an die Klägerin verurteilt.
Ansonsten sind Unternehmensnachrichten rar und kommen eher aus der zweiten Reihe. So hat der Möbelhersteller Millerknoll einen schwachen Ausblick gegeben. Die Aktie sackt vorbörslich um 21 Prozent ab.
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US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 3,94 +0,06 3,95 3,89
5 Jahre 4,04 +0,05 4,05 3,99
10 Jahre 4,38 +0,05 4,39 4,34
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 19:52
EUR/USD 1,1531 -0,2 -0,0027 1,1558 1,1569
EUR/JPY 184,08 -0,1 -0,2300 184,31 184,3900
EUR/CHF 0,9143 -0,1 -0,0007 0,9150 0,9155
EUR/GBP 0,8649 +0,1 0,0004 0,8645 0,8652
USD/JPY 159,62 +0,1 0,1600 159,46 159,3400
GBP/USD 1,3327 -0,3 -0,0036 1,3363 1,3369
USD/CNY 6,9115 +0,2 0,0104 6,9011 6,9011
USD/CNH 6,9175 +0,2 0,0157 6,9018 6,9028
AUS/USD 0,6905 -0,6 -0,0042 0,6947 0,6954
Bitcoin/USD 69.249,81 -2,4 -1.727,88 70.977,69 70.913,91
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 94,39 +4,5 4,07 90,32
Brent/ICE 107,14 +4,8 4,92 102,22
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.437,48 -1,5 -67,58 4.505,06
Silber 67,59 -5,2 -3,69 71,28
Platin 1.846,55 -3,8 -73,18 1.919,73
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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/cln/hab
(END) Dow Jones Newswires
March 26, 2026 08:48 ET (12:48 GMT)
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