NVIDIA-Aktie schwankt: NVIDIA überzeugt mit besser als erwarteten Zahlen - Ausblick enttäuscht etwas
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Die nachbörsliche Bilanzvorlage von NVIDIA beschäftigt die Anleger an der US-Börse NASDAQ.
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Der Chipgigant NVIDIA erwirtschaftete im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2025 einen Gewinn je Aktie in Höhe von 0,89 US-Dollar. Analysten hatten erwartet, dass im Berichtszeitraum ein Gewinn von 0,845 US-Dollar je Aktie zustande kommen würde, nachdem der KI-Profiteur im Vergleichszeitraum des Vorjahres ein EPS von 0,50 US-Dollar erzielt hatte. Netto verdiente NVIDIA unter dem Strich 22,06 Milliarden Dollar nach 20,01 Milliarden Dollar vor Jahresfrist.
Der Quartalsumsatz von NVIDIA belief sich im jüngst abgeschlossenen Jahresviertel auf 39,3 Milliarden US-Dollar, nach 22,10 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Prognosen der Analysten hatten den Umsatz im Berichtszeitraum auf 38,08 Milliarden US-Dollar geschätzt.
KI-Hoffnung treibt weiter an
Der Umsatz mit Technik für Rechenzentren stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 93 Prozent auf 35,6 Milliarden Dollar. NVIDIAs Chip-Systeme werden rund um die Welt für das Training von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz verwendet. Schwergewichte wie Alphabet und der Facebook-Konzern Meta Platforms (ex Facebook) füllen ganze Rechenzentren damit - aber auch KI-Start-ups wie die ChatGPT-Erfinderfirma OpenAI setzen darauf. Diese Schlüsselposition lässt das Geschäft von NVIDIA immer weiter wachsen.
Im Gesamtjahr verdiente der KI-Riese je Aktie 2,94 US-Dollar, was einem kräftigen Plus im Vorjahresvergleich (1,19 US-Dollar je Aktie) entspricht. Der Nettogewinn schoss von 29,7 auf 72,8 Milliarden US-Dollar nach oben. Die Erlöse lagen bei 130,49 Milliarden US-Dollar und damit höher als am Markt erwartet: Analysten hatten nach einem Umsatz von 60,92 Milliarden US-Dollar im Jahr zuvor nun 129,40 Milliarden Dollar erwartet.
Prognose verhalten
Mit seiner Prognose für das erste Quartal lag NVIDIA ebenfalls über den Erwartungen und stellte Erlöse von 43 Milliarden Dollar in Aussicht, während der Markt von 42,1 Milliarden US-Dollar ausgegangen war. Damit übererfüllte NVIDIA aber offebar nicht, Anleger haben sich dem Vernehmen nach noch mehr Potenzial für die Prognose erhofft.
"Die Nachfrage nach Blackwell ist erstaunlich, da die logische KI ein weiteres Skalierungsgesetz hinzufügt - eine höhere Rechenleistung für das Training macht die Modelle intelligenter und eine höhere Rechenleistung für langfristiges Denken macht die Antwort intelligenter", nahm Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA, Bezug auf die neue Chipgeneration des Unternehmens, mit der viele Hoffnungen verbunden sind. "Wir haben die Massenproduktion von Blackwell-KI-Supercomputern erfolgreich hochgefahren und im ersten Quartal einen Umsatz von mehreren Milliarden Dollar erzielt. Die KI schreitet mit Lichtgeschwindigkeit voran, da agentenbasierte KI und physische KI die Bühne für die nächste KI-Welle bereiten, die die größten Branchen revolutionieren wird."
Im nachbörslichen Handel an der NASDAQ pendelt die NVIDIA-Aktie zwischen Gewinn- und Verlustzone hin und her, hat sich zuletzt aber für ein Plus von 2,52 Prozent auf 134,59 US-Dollar entschieden.
Redaktion finanzen.net mit Material von dpa (AFX)
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