Innovationszyklus

Elon Musk warnt Tesla-Käufer: "Wenn Leute das glauben, haben sie das falsche Auto gekauft"

23.01.17 18:19 Uhr

Elon Musk warnt Tesla-Käufer: "Wenn Leute das glauben, haben sie das falsche Auto gekauft" | finanzen.net

Tesla-Kunden sind anders als viele andere Autokäufer. Das sieht offenbar auch Firmenchef Elon Musk so, der glaubt, wer einen Stromer aus seinem Hause besitzt, scheut nicht davor, diesen regelmäßig durch ein aktuelleres Modell zu ersetzen.

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Die meisten Autos sind darauf ausgelegt, ihren Besitzern möglichst lange Freude zu bereiten. Geht es nach Tesla-Chef Elon Musk, werden Kunden seines Unternehmens auf diesen Komfort verzichten müssen.

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Tesla-Updates alle 12 bis 18 Monate

Von einem User per Twitter befragt, warum ältere Tesla-Modelle nicht mit den neuesten Sensoren und der aktuellsten Hardware ausgestattet werden, antwortete der Milliardär: "Tesla wird nie aufhören, innovativ zu sein. Wenn Leute das glauben, haben sie das falsche Auto gekauft. Es wird große Upgrades alle 12-18 Monate geben. Wenn wir unsere Ressourcen dafür nutzen würden, komplexe Nachrüstungen an älteren Modellen durchzuführen, würde unser Innovationstempo drastisch sinken".

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Gigafabrik könnte Musks Pläne stützen

Wer seinen Tesla also immer mit der aktuellsten Technik ausgestattet sehen will, der wird um eine regelmäßige Neuanschaffung nicht umhinkommen. Bei einem Kaufpreis ab 35.000 Euro für ein Model 3 ist das ein ambitionierter Plan von Elon Musk. Doch der Kaufpreis für Elektroautos könnte künftig deutlich moderater ausfallen. Denn aktuell sind die Akkus noch die teuersten Bauteile an strombetriebenen Fahrzeugen. Und genau dieses Problem will Tesla mit dem Bau seiner Gigafabrik in der Wüste von Nevada angehen. Steht das ehrgeizige Tech-Projekt erst einmal, will man die Zahl der produzierten Lithium-Ionen-Akkus für Elektrofahrzeuge verdoppeln. Das dürfte sich auch in niedrigeren Preisen niederschlagen und könnte Tesla die Tür in den Massenmarkt öffnen. Ob der Kaufpreis aber in dem Maße sinkt, dass Kunden sich alle anderthalb Jahre einen neuen Tesla in die Garage stellen, bleibt abzuwarten.



Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: ChinaFotoPress/ChinaFotoPress via Getty Images, David Calvert/For The Washington Post via Getty

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