Daldrup und Söhne: Gute Nachrichten vom Kapitalmarkttag
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Die Aktie von Daldrup & Söhne ist erst heiß gelaufen und hat dann kräftig korrigiert. Die guten Geschäftsaussichten für die nächsten Jahre könnten jetzt wieder eine Wende nach oben einleiten.
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Nach einer steilen Rally hat die Aktie von Daldrup & Söhne zuletzt kräftig korrigiert – das Ausmaß war für uns durchaus überraschend. Denn der Kapitalmarkttag, der gestern bei München stattgefunden hat, hat erneut unterstrichen, dass die operativen Perspektiven sehr aussichtsreich sind.
Bohrstart in Q3
Das liegt auch an einem großen Geothermieprojekt in Pullach bei München, wo die aufgebaute Bohranlage gestern am CMD besichtigt werden konnte. Gebohrt wird indes noch nicht, der Startschuss hat sich verzögert, wird aber im dritten Quartal aller Voraussicht nach erfolgen. Für das laufende Jahr begrenzt das noch das Wachstumspotenzial bei der Gesamtleistung, die prognosegemäß „nur“ von 51,1 auf ca. 58 Mio. Euro steigen soll. Die EBIT-Marge für das Gesamtjahr wird auch deswegen mit 11,5 bis 13,5 Prozent unter dem sehr hohen Niveau des Vorjahres liegen (17,2 Prozent). Wobei das Management noch einmal betont hat, dass diese Guidance konservativ ist.
Schub ab 2027
Im nächsten Jahr wird das Projekt dann aber auf Zwölfmonatsbasis einen Beitrag zu den Zahlen leisten – das dürfte einen Schub bei der Gesamtleistung und somit auch beim Ergebnis geben. Zumal die Chancen für weitere große Aufträge gut sind. Das Unternehmen hat sich gemäß Aussage auf dem Kapitalmarkttag an einigen attraktiven Ausschreibungen beteiligt und ist zuversichtlich, bei mehreren zum Zuge zu kommen. Erste Vergabeentscheidungen stehen in den nächsten Wochen an.
Mehr als 100 Mio. Euro möglich
In der aktuellen Aufstellung hält das Management eine Gesamtleistung von bis zu 75 Mio. Euro für machbar. Zugleich wird an strategischen Partnerschaften für Kapazitätserweiterungen gearbeitet, so dass bis 2030 die Schwelle von 100 Mio. Euro überschritten werden könnte. An der dafür nötigen Nachfrage mangelt es nicht, denn in vielen Bereichen steigt die Nachfrage bei begrenzten Bohrkapazitäten im Markt. So werden nicht nur für die weitere Erschließung der Geothermie viele Bohrungen benötigt, sondern auch für die Erneuerung der Infrastruktur, die Bergbaunachsorge oder die Suche nach einem Atommüllendlager.
Korrekturpotenzial ausgeschöpft
Für die Aktie von Daldrup & Söhne sind das rosige Aussichten. Nachdem der Titel bis Februar stark gestiegen und dann deutlich überkauft war, wurde im Anschluss das Korrekturpotenzial bis zur 200-Tage-Linie vollständig ausgeschöpft. Jetzt könnte die Aktie wieder in den Steigflug übergehen, angeschoben von einem positiven Newsflow von der Auftragsseite in den nächsten Wochen.
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Erstellung am 19.6.26 um 7:25 Uhr.
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